Freeman

 3.3 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Die Ziege im Anzug und Sdaiv.

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Cover des Buches Die Ziege im Anzug (ISBN: 9783891553442)

Die Ziege im Anzug

 (2)
Erschienen am 01.01.2008
Cover des Buches Sdaiv (ISBN: 9783891553169)

Sdaiv

 (2)
Erschienen am 01.01.2005

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Rezension zu "Sdaiv" von Freeman

Rezension zu "Sdaiv – Die Entführung der Fußball-Nationalmannschaft"
ElkeKvor einem Jahr

Inhaltsangabe:

10 Tage vor der Fußball-Weltmeisterschaft passiert das Unfaßbare: Die Fußball-Nationalmannschaft wird entführt. Bis auf die letzte Minute geplant lotsen die Geiselnehmer den Bus auf einen Rastplatz an der A5 zwischen Freiburg und Basel und können die Sicherheitsleute davon überzeugen, das ein Anschlag auf den Bus verübt werden sollte. Damit haben sie mindestens 20 Minuten Zeit geschaffen, ehe bemerkt wird, das die Nationalelf in den Händen von falschen Polizisten ist.

Silvia Harter und Karsten Perch sind Kriminalbeamte in Freiburg und arbeiten in der Soko Nationalelf mit. Es wird ein Ringalarm 30 ausgelöst und Spuren und Indizien deuten wohl darauf hin, das die Entführer die Nationalelf zum Berg „Schauinsland“ gebracht haben. Hundertschaften von Polizei, THW und Bundeswehr suchen den Berg ab, doch es gibt einfach keine richtige Spur von den Geiseln. Und die Spuren, die da sind, können nicht verwertet werden, weil einfach nichts da ist. 

Größen aus Politik und Sport beginnen sich in die Suche einzumischen und es kommt zu einem Kompetenzgerangel zwischen BKA und LKA. Es wird ein politisch motiviertes Verbrechen vermutet, während das LKA und die Freiburger Polizei von einem kriminellen Hintergrund ausgeht.

Als schließlich bei verschiedenen Vereinen und dem DFB Pakete eintreffen und mit einer dazu gehören Lösegeldforderung, kommen die entscheidenden Hinweise aus den eigenen Reihen mit Hilfe eines gestürzten Mountain-Biker und einem Handy-Klingelton.

Mein Fazit:

Ich muss sagen, dem Autor ist mit dieser Geschichte ein Coup gelungen. Es ist eine echte Idee gewesen, die er sehr gut und vor allen Dingen auch realistisch umgesetzt hat. Der Autor ist dabei jedoch nicht detailierter auf die Charaktere eingegangen, aber dazu war auch viel zu wenig Platz in seinem Roman. Mir kam es am Anfang so vor, das der Autor den Roman „Enthüllung“ (von Micheal Chrichton) mit der Struktur und dem Aufbau als Vorbild genommen. Ein spannender Roman, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Ein sehr großer Fehler ist allerdings, das beim Druck die Seiten 193-216 komplett fehlen und durch bereits vorhandenen Seiten ersetzt wurden. Das hat mich schon geärgert, denn als ich bei 217 weiter las, wußte man auf einmal, wer die Täter sein könnten. Da sollte man womöglich die Druckerei oder den Verlag ein kleines bißchen auf die Finger hauen. So etwas darf nun nicht passieren.

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Mai 2006.

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Rezension zu "Die Ziege im Anzug" von Freeman

Rezension zu "Die Ziege im Anzug"
ElkeKvor einem Jahr

Inhaltsangabe:

Aden Jancker ist bereits über 40, gibt sich aber als Mitte dreißig aus. Bei ihm trifft es zu: Der Schein trügt! Zwar hat er mit seiner Partnerin Sophia Collina zusammen eine Weinhandlung in Freiburg, aber privat nimmt er es mit der Treue auch nicht so genau. Er nennt es: besondere Kundinnenbetreuung!

Aden ist die personifizierte Faulheit, Arroganz und Egoismus. Und Sophias Gemecker geht ihm schon lange auf den Keks. So beschließt er von heute auf morgen, seine geschäftlichen und privaten Beziehungen zu Sophia zu beenden. Allerdings hat er sich vorher heimlich noch sämtliche Kunden- und Produktdaten von ihrem PC besorgt. Nebenbei versucht er eine reiche Erbin auf sich aufmerksam zu machen. Das gelingt ihm auf Anhieb und beginnt mit der etwas rundlichen Conny eine Liaison zu beginnen.

Sophia, die in ihm ihren Lebenspartner und Vater ihrer Kinder sah, ist am Boden zerstört. Hat sie zuviel gemeckert? Hat sie zuviel von ihm gefordert? Gerade ist Aden aus der Tür, als Steffen in ihr Leben tritt. Er ist Steuerberater und obendrein noch gut aussehend. Aber Sophia hat noch zu sehr mit Aden zu tun. Und sie bekommt bald eine Gelegenheit, sich für das, was er ihr angetan hat, bei ihm zu rächen.

Mein Fazit:

„Die Ziege im Anzug“ ist in der Tat ein treffender Titel. Der Autor hat wirklich ein Musterexemplar beschrieben, ein echter Kotzbrocken, der nur an eines denkt: Geld auf die leichteste Art zu verdienen. Mir tat die Sophia zwischendurch richtig Leid. Naiv, ja teilweise gerade zu dümmlich kam sie mir manchmal vor. Es paßte so gar nicht zu der Geschäftsfrau, die sie darstellte. Ich weiß, das der Autor ein Kaufmann ist. Somit hat er sich fast seines Metier’s bedient. Und für den Rest brauchte er wohl nicht viel recherchieren, es war ein bißchen Klischee auch dabei.

Insgesamt gesehen ist das Buch eine herzerfrischende Komödie. Ich musste schon zwischendurch grinsen. Das es ein gutes Ende nehmen musste, war schon fast voraus zu sehen. Ein Buch, das unterhält, wenn auch kurzweilig. Danke schön, Freeman!

Anmerkung: Die Rezension stammt aus November 2008.

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Rezension zu "Die Ziege im Anzug" von Freeman

Eine Ziege im Anzug bleibt dennoch eine Ziege - egal, wie teuer der Anzug war.
Kopf-Kinovor 6 Jahren

Aden Jancker ist die personifizierte Arroganz, ein echter Kotzbrocken wie er im Buche steht: Nachdem er von einem auf den anderen Tag beschlossen hat, seine Freundin und geschäftliche Partnerin einer Weinhandlung, Sophia Collina, zu verlassen, versucht er die Aufmerksamkeit einer reichen Erbin auf sich zu ziehen - in der Hoffnung das ganz große Los für den Goldesel zu ziehen. Um sich bis zu seiner Eroberung über Wasser halten zu können, klaut er natürlich noch sämtliche Kunden- und Produktdaten, um im selben Atemzug Sophia in den finanziellen Ruin zu treiben.

Für Sophia, die in ihm den zukünftigen Vater ihrer Kinder sah und nicht ahnte, was ihr Exfreund jahrelang unter „Kundinnenbetreuung“ verstand, zerbricht eine ganze Welt. Selbst als Steffen, ein charmanter Motorradliebhaber, in ihr Leben tritt, kann sie sich – ganz zum Leidwesen ihrer besten Freundin - Anden nicht aus den Kopf schlagen.

Inwiefern Sophia ihr Leben neu sortieren wird und ob Aden ungeschoren davonkommt, verrät „Die Ziege im Anzug“, eine kleine Liebeskomödie für zwischendurch, die zum Augenrollen und zum (schadenfrohen) Lachen einlädt. Mich hat das Buch gut und kurzweilig unterhalten, obgleich es definitiv nicht meinen bevorzugten Genres angehört. Ich musste stellenweise grinsen – mehr will das Buch wohl nicht und das muss es auch nicht.

Der Schreibstil ist locker, klar und einfach gehalten, aber niemals trivial. Die Charaktere sind meiner Meinung nach ein wenig klischeehaft skizziert. Sophia, der zwischendurch mein vollstes Mitgefühl galt und die mir grundsätzlich sympathisch erschien, wirkte auf mich anfänglich recht naiv und manchmal sogar etwas dümmlich.

Wer Lust auf eine leichte Urlaubslektüre hat, um sich kurzweilig zu vergnügen, kommt hierbei auf seine Kosten, denke ich.
Ich fand es gut, meinen üblichen Horizont, was Bücher betrifft, etwas zu erweitern, aber mein Genre wirds wohl dennoch nicht.
Gutes, solides Mittelmaß, würde ich mal behaupten - gebe dem Buch 3 Sterne.

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Gespräche aus der Community

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Guten Abend, 

ich bin seid gestern dabei das Buch zu lesen. Ich habe eine E-Book Variante vom Verlag blanvalet. 


Leider sind mir bei einigen Sätzen "Schreibmerkwürdigkeiten" aufgefallen. Ich wollte bevor ich meine Rezession an den Verlag gebe, erkundigen, ob die "Unstimmigkeiten" so gewollt sind.


1. Kapitel 4  - "Mich fröstelte mitfühlend." - würde der Satz ohne "M" nicht besser klingen? oder ein "es"?


2. Kapitel 14 - Spricht Ryson stilistisch alles mit "h"? Hat er bis dato noch nie gemacht. "Hach hmöchte has hleine Häschen halleine hein?....Wenn das so gewollt ist, weiß jemand wieso? Das lese ich gerade nicht wirklich heraus?


Wäre toll, wenn jemand mir aus meinem Dilemma helfen könnte


Bis später

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Cover des Buches Sterne über dem Meer

Ihr Lieben,


mit dieser Leserunde möchten wir euch mit Kimberley Freemans Roman „Sterne über dem Meer“ auf eine ganz besondere Reise mitnehmen. Eine Reise, die uns in der Gegenwart gemeinsam mit Victoria Camber auf die Spur eines Familiengeheimnisses und einer dramatischen Liebesgeschichte führt. Und eine Reise, die uns in der Vergangenheit, genauer im Nordengland des späten 19. Jahrhunderts, gemeinsam mit der jungen Agnes Resolute auf die Suche nach ihrer Mutter, die sie nicht kennt, führt.


Und das Allertollste: Ihr gehört nicht nur zu den allerersten Lesern dieses wunderschönen Buches (es erscheint nämlich offiziell erst am 19. März), ihr habt auch noch im Rahmen dieser Leserunde die Gelegenheit, der Lektorin des Buches, Barbara Heinzius, Fragen zu stellen. Sie wird in der Woche vom 12. bis 16. März eure Fragen beantworten, bitte postet eure Fragen im Unterthema „Fragen an die Lektorin“ beantworten.

Macht mit und bewerbt euch für eines von 20 Vorab-Exemplaren. Wie landet ihr im Lostopf? Schreibt hier, warum gerade ihr gerne bei dieser Leserunde dabei sein wollt.

Die Bewerbung endet am Sonntag, 4. März, um 24 Uhr.

Zum Inhalt:

Als Victoria Camber das Büro ihrer kranken Mutter in Bristol ausräumt, bringt der Fund eines Briefes sie auf die Spur eines Familiengeheimnisses und der dramatischen Lebensgeschichte einer ihr unbekannten Frau. Nordengland 1874: Endlich ist Agnes Resolute volljährig und darf das Findelhaus, in dem sie aufgewachsen ist, verlassen. Vor ihrer Abreise erfährt sie, dass ihr als Baby ein Andenken mitgegeben wurde – ein Knopf mit einem Einhorn. Agnes glaubt zu wissen, wem der Knopf gehörte: Genevieve Breakby, der Tochter einer noblen Familie. Doch diese hat England mittlerweile Richtung Australien verlassen. Und so begibt sich Agnes auf Suche nach ihrer Mutter und eine ungewisse Reise

337 BeiträgeVerlosung beendet
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Gibt es von Lorna Freemans Grenzlande-Serie eigentlich noch einen vierten Teil? Der dritte erscheint ja im März und ich wollte wissen, ob ich mich noch auf mehr freuen darf
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