Freya Klier Gelobtes Neuseeland

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Inhaltsangabe zu „Gelobtes Neuseeland“ von Freya Klier

Flucht ins Paradies Der Wiener Philosoph Karl Popper rettet sich ebenso über die Ozeane bis nach Neuseeland wie der Dichter Karl Wolfskehl, andere führt ihr Weg aus den Versuchsräumen des Doktor Mengele in Auschwitz über die verschiedensten Stationen bis zu den Maori. Freya Klier schildert die bewegenden Schicksale jüdischer Emigranten, deren Biographien kaum unterschiedlicher sein könnten und die doch eines verbindet: ihre Flucht nach Neuseeland, das Land, das am weitesten von Deutschland entfernt ist und in dem sie endlich Schutz vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten finden. Geschickt verknüpft Freya Klier die Lebenswege der Protagonisten zu einem Stück mitreißend erzählter Weltgeschichte von 1930 bis 1948. Gleichzeitig zeichnet sie die spannende Vergangenheit ihres Zufluchtsortes Neuseeland nach, des Gelobten Landes am anderen Ende der Welt. "Geschichten, die das Leben schrieb - und die sich besser niemand hätte ausdenken können." Süddeutsche Zeitung (Quelle:'Flexibler Einband/17.09.2012')

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  • Rezension zu "Gelobtes Neuseeland" von Freya Klier

    Gelobtes Neuseeland
    Buecherstapel

    Buecherstapel

    13. November 2008 um 16:46

    Gelobtes Neuseeland. Fluchten bis ans Ende der Welt lief mir ganz zufällig über den Weg. Freya Klier verbindet die Schicksale bekannter Personen wie Karl Popper und Karl Wolfskehl mit denen unbekannter, realer Zeitgenossen, denen gemeinsam ist, dass sie schon zu Beginn des Nationalsozialismus nach Neuseeland emigrierten. Man fühlt mit Menschen, die verzweifelt versuchen, Familienangehörige in Sicherheit nach Neuseeland zu bringen und trifft auf unerschrockene Neubürger, die selbstverständlich die Aufenthaltsgenehmigung für ein Kindermädchen beantragen, um wenigstens dieses eine Mädchen vor den Nazis zu retten. Bei der Lektüre stellt sich immer wieder die Frage, ob Flächenstaaten wie Australien und Neuseeland mehr für die Juden aus Deutschland hätten tun müssen, als sich nur Ärzte und "nützliche" Einwanderer herauszupicken. Für ein so ernstes Thema ein spannend und flüssig zu lesendes Buch zu einem bisher unbekannten Aspekt der Emigration aus Hitler-Deutschland.

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