Freya Stülpnagel Ohne dich

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Inhaltsangabe zu „Ohne dich“ von Freya Stülpnagel

Trost, Verständnis und Hilfe beim Tod eines nahestehenden Menschen bietet die Autorin, die selbst ein Kind verloren hat, mit diesem Buch an. Als langjährige Trauerbegleiterin weiß sie: Besonders die Tage unmittelbar nach dem Tod sowie Weihnachten, Ostern, Geburtstag, Hochzeitstag und der Todestag selbst erfordern Rituale, damit aus der Erinnerung eine heilende Kraft werden kann.

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  • Die beste Hilfe für "Tage, an denen die Trauer besonders schmerzt"

    Ohne dich
    Sophia!

    Sophia!

    20. October 2013 um 14:23

    „Deine Tränen sammle ich in einer Schale, berge Sie für dich in einem Schrein, eines Tages wirst du diese Schale erben und sie wird voll schöner Perlen sein.“ [Unbekannter Verfasser] _ Der Verlust eines geliebten Menschen ist durch nichts in der Welt wiedergutzumachen. Trauer, die bis an den Rand der Verzweiflung treibt, unaussprechlicher Kummer und eine quälende Leere bleiben oftmals bei den Hinterbliebenen zurück. Der Tod kann nicht rückgängig, die Wunden auch durch die Zeit nicht geheilt werden. Der Schmerz bleibt dauerhaft! Er wird nie vergehen. Nun stellt sich die Frage, wie man mit diesem Schmerz, ausgelöst durch den Tod eines Menschen, überhaupt noch weiterleben kann … _ Solche Gefühle und Gedankenspiele sind es, die immer wieder auftauchen an Tagen – wie der Untertitel des Buches so treffend beschreibt – „an denen die Trauer besonders schmerzt.“ Die Autorin des Buches, deren Leben durch den frühen Tod ihres Sohnes selbst tief erschüttert wurde, setzt sich auf einfühlsame Weise mit dem Thema Trauer auseinander und spricht darin auch über eigene Erfahrungen und ihren Weg der Trauerbewältigung. Freya von Stülpnagel, Anwältin und Juristin, wird nach dem Tod ihres Kindes derart aus der Bahn geworfen, dass es für sie nicht mehr möglich ist, in ihrem bisherigen Beruf zu arbeiten. Von nun an widmet sie ihre ganze Aufmerksamkeit der Trauer, ihrer eignen und schließlich auch der von Leidensgenossen. Nach vielfältigen Ausbildungen, etwa im Bereich der Themenzentrierten Interaktion, begleitet die nun verschiedene Trauer- und Suizidgruppen, wobei die Arbeit im Verein „Verwaiste Eltern München e.V“ besonderes Anliegen geblieben ist. _ Ihren Leserinnen und Lesern schenkt sie ein Buch, das endlich auf fromme Sprüche und theoretisches Wissen, man denke an die klassischen Phasen der Trauer, dankenswerterweise verzichtet. Denn die reine Theorie ist während der Zeit der Trauer reichlich unbrauchbar. Stattdessen präsentiert sie neben eigenen authentischen Erfahrungen, eine Sammlung ausgewählter Texte, Kurzgeschichten, Anekdoten, Gedichten und ansprechenden Landschaftsaufnahmen in Schwarz-Weiß, die das Wesen der Trauer in Worte fassen, die überaus hilfreich sind. So vermag es diese Zusammenstellung, Impulse zu geben, die eine ebenso tröstende wie Mut zusprechende Wirkung entfalten. Der beschwerliche Weg, mit dem Verlust eines geliebten Menschen zu leben, wird auf wunderbare Weise unterstützt. Und so führen einige Texte und die durch sie ausgelösten Reflexionen vielfach zu dem Gefühl aufrichtig empfundener Dankbarkeit, das sich mit dem jeweiligen Verlust verbinden lässt und so dem Tod im besten Fall, wenigstens ein stückweit, den Stachel nimmt. _ Fazit: Eine Perle unter der Flut an Sachbüchern zum Thema Verlust und Trauer. 5 Sterne drücken bei weitem nicht aus, wie hilfreich und dankbar Betroffene dank dieser Lektüre sein können!  

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