Frida Amerlan Amerlans Mädchengeschichten. Vier Erzählungen für die weibliche Jugend

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Inhaltsangabe zu „Amerlans Mädchengeschichten. Vier Erzählungen für die weibliche Jugend“ von Frida Amerlan

Ich liebe diese alten Mädchenbücher einfach! Bis heute lesenswert - das macht gute Bücher aus.

— Buchgespenst
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  • Mädchen von damals

    Amerlans Mädchengeschichten. Vier Erzählungen für die weibliche Jugend

    Buchgespenst

    24. August 2014 um 12:52

    1. Lucie und Doris dürfen zum ersten Mal eine ganze Woche alleine zu Hause bleiben. Sie freuen sich riesig über ihre Selbständigkeit, doch das ganze stellt sich doch als schwieriger heraus als gedacht. 2. Eine unbedachte Äußerung ruft bei Mademoiselle, der Französischlehrerin des kleinen Städtchens, die grauenhaften Erinnerungen an die Zeit der Französischen Revolution hervor. Auf ihrem Krankenlager erzählt sie ihre Lebensgeschichte. 3. Eine geschichtliche Anekdote. Maria von Ungarn folgt ihrem Herzen und heiratet den deutschen Kaiser Sigismund. Nach dessen Tod wollen ihre Untertanen sie zwingen, den polnischen König Wladislav zu heiraten. Sie kann das nur verhindern, wenn sie ihr gerade geborenes Kind Ladislaus krönen lässt, doch dafür müssen drei Bedingungen erfüllt sein. Unter anderem gehört die Krone, die in Plintenburg verwahrt wird, dazu und ihr Wächter ist kein Freund der Deutschen. Da hat Marias Kammerfrau eine Idee. 4. Die Geschichte von Parzifal in einer sehr stark gekürzten Version. Die Geschichten sind sehr lebendig und farbenfroh erzählt. Obwohl das Buch schon sehr alt ist, haben die Erzählungen nichts von ihrer Spannung verloren. Die erste Geschichte hat an ihrer Aktualität nichts verloren. Zwar sind die Probleme heute ein bisschen anders, aber im Prinzip ist die erste Selbständigkeit von Kindern immer mit irgendwelchen komischen und tragischen Situationen verknüpft. Ob es sich darum handelt Feuer zu machen oder eine Pizza aufzubacken – das Thema ist immer aktuell. Die beiden historischen Geschichten erzählen von Ereignissen, die heute kaum noch in der Schule gelehrt werden. Die Französische Revolution mag historisch nicht ganz richtig dargestellt werden, aber es wird aus der Sicht eines Kindes, das seine unschuldige Familie verliert, erzählt und das erklärt die Perspektive. Ich liebe diese alten Mädchengeschichten. Es ist sehr interessant zu sehen, was damals als angemessene Lektüre für Mädchen galt. Gerade die historischen Anekdoten faszinieren mich.

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