Frida Gronover

 4 Sterne bei 15 Bewertungen

Lebenslauf von Frida Gronover

Vom Münsterland nach Dänemark: Frida Gronover ist das Pseudonym der Schriftstellerin Sabine Schulze Gronover. 1969 im nordrhein-westfälischen Hamm geboren, wuchs Sie im nahegelegenen Bockum auf. Gronover studierte Pädagogik und Kunsttherapie an der Universität Münster. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit arbeitet sie freiberuflich als Klinik-Therapeutin. Ihre Liebe zu Büchern zeigte sich bei Frida Gronover bereits sehr deutlich während ihres Studiums. Sie ist bis heute fasziniert davon, dass Bücher eine große Erlebniswelt und verschiedene Perspektiven bieten, wozu auch das Hineinversetzen in andere Personen gehört. Unter ihrem bürgerlichen Namen veröffentlichte sie bereits eine Reihe sogenannter Münsterland-Krimis, wie „Totentanz im Münsterland“ (2014) oder „Die Flucht der blauen Pferde“ (2015). Im Jahr 2018 erschien ihr erster Krimi unter dem Pseudonym Frida Gronover: „Ein dänisches Verbrechen“ handelt von den Geheimnissen eines nordeuropäischen Urlaubsortes sowie eines rätselhaften Todes. Gronover verbrachte in ihrer Kindheit zahlreiche Sommer auf der dänischen Insel Falster. Seitdem fühlt sie sich der Insel sehr verbunden. Daher ist es wenig verwunderlich, dass ihr Krimi genau dort spielt. Frida Gronover lebt zusammen mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihren Haustieren auf dem Land in Nordrhein-Westfalen.

Alle Bücher von Frida Gronover

Ein dänisches Verbrechen

Ein dänisches Verbrechen

 (15)
Erschienen am 08.06.2018

Neue Rezensionen zu Frida Gronover

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ChattysBuecherblogs avatar

Rezension zu "Ein dänisches Verbrechen" von Frida Gronover

Die Deutsch/Dänin Gitte Madsen ermittelt in ihrem ersten Fall.
ChattysBuecherblogvor 4 Monaten

Ich muss gestehen, dass ich zuvor noch kein Buch mit Handlungsort Dänemark gelesen habe, und bislang mit den skandinavischen Krimis auch irgendwie immer so ein bisschen auf Kriegsfuß stand. Im vorliegenden Fall bzw. Buch war das aber ganz anders. Sofort war ich in der Story angekommen und auch die Protagonisten erschienen mir durchgängig glaubhaft und lebendig.

Jedoch waren mir am Anfang diese Vergleiche Deutschland/Dänemark stellenweise etwas zuviel. Klar, ich habe vieles dadurch gelernt, den Krimianteil hat es aber deutlich geschmälert, was ich persönlich sehr schade fand. Denn gerade die Suche nach Gittes Vater, die Ermittlungen bzgl. der jungen Leiche oder auch Gittes Job hätten Gut und Gerne etwas mehr Aufmerksamkeit benötigt. Stattdessen musste ich aber lesen, dass die Dänen Marzipan und Lakritz in ihre Grillsoßen machen. *würg* oder dass die Dänen das glücklichste Volk wären (ob das am Alkoholgenuss lag, denn hiervon wurde einige Male berichtet). Lakritzeis könnte ich mir hingegen sehr gut vorstellen.

Durch die vielen Nebenschauplätze ist die Ermittlungsarbeit leider etwas ins Abseits geraten. Einige Nebenstränge wurden zwar zum Ende hin zusammengefügt und geklärt, dennoch, wenn man nur den Krimianteil betrachtet, könnte man alles auf hundert Seiten zusammenfassen. Aber genug gemeckert. *grins*

Die Autorin hat sich jedoch sehr viel Mühe gegeben, die Handlungsorte, Menschen und Gewohnheiten ausführlich und anschaulich zu beschreiben. Somit habe ich richtig Lust auf einen Urlaub in Dänemark gekriegt. Ich möchte mir gerne die beschriebenen Gewohnheiten ansehen und miterleben.

Denn wie sagt schon das verballhornte Lied von Michael Holm: "Dänen lügen nicht" *grins* 

 Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zu Cover, Klappentext und Preis anmerken. Ein Cover, das so ein bisschen Urlaubsfeeling vermittelt. Urlaub am Strand, Idylle. Nun ja, der Schein kann trügen. Davon erfährt man im Klappentext. Dieser vermittelt, dass es wohl mehrere Handlungsstränge geben wird. Wobei jeder einzelne Handlungsstrang  neugierig macht. Zum Preis! Na ja, das ist so eine Sache. Ich finde 10,00 € für einen Krimi mit 320 Seiten nicht wirklich günstig. Wer jedoch zum ebook greifen möchte, kann dieses für 8,99 € tun.

 

Lesespaß oder Lesefrust?

Lesespaß und zugleich Motivator Dänemark mal wieder zu besuchen. Die Menschen wurden so bildhaft beschrieben, dass ich unbedingt mal dorthin möchte. Auch deshalb war der Krimi schon ein großer Lesespaß.

Gut, es gab ein paar kleine Kritikpunkte, was auch der Grund war, weshalb ich nicht die volle Punkt- bzw. Sternchenzahl vergeben kann. Alles in Allem hat mir dieses Buch sehr großen Spaß gemacht und ich warte nun gespannt auf eine Fortsetzung.


Meine komplette Rezension finden ihr hier:

https://chattysbuecherblog.blogspot.com/2018/08/832018.html

Viel Spaß beim Lesen und Stöbern

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Oriass avatar

Rezension zu "Ein dänisches Verbrechen" von Frida Gronover

Ein Mord mal anders
Oriasvor 4 Monaten

Der Tod lauert am schönsten Strand Dänemarks.


Als Bestatterin ist Gitte Madsen darauf vorbereitet, dem Tod ins Auge zu blicken. Doch eine Leiche auf der Terrasse ihres gemütlichen Ferienhauses bringt selbst die patente Halbdänin aus dem Konzept. Schon auf der Fähre von Puttgarden ist ihr ein junger Mann aufgefallen, der sich offenbar bedroht fühlt. Dass er noch am selben Abend tot vor Gittes Tür liegt, kann kein Zufall sein. Was hat es mit den Wikingerrunen auf sich, die dem Toten in die Haut geritzt wurden? Und welche Rolle spielt Gittes Vater, der zwanzig Jahre zuvor in Marielyst verschwunden ist? Zusammen mit Ole Ansgaard, dem einheimischen Kommissar, geht Gitte den Geheimnissen des idyllischen Urlaubsortes auf den Grund.

Das verrät uns der Klappentext.

Frida Gronover präsentiert uns hier einen Krimi,. der vlt nicht ganz so typisch "blutig" ist, wie seine internationalen Verwandten. Dennoch gilt es einen Mord aufzuklären. Und so nach und nach ermittelt fast das kleine Dorf Marielyst auf eine sehr sympathische Art und Weise.

Mit Gitte Madsen hat die Autorin einen wunderbaren Charakter erschaffen. Halbdänin, Vater verschwunden, keine Lust mehr auf Job und Freund. Also zieht Gitte kurzerhand zurück nach Dänemark und arbeitet dort als Bestatterin. Gitte Madsen ist sehr sympathisch, ein recht offener Mensch. Mit ihrer Art schafft sie es mit links, Nachforschungen zu dem Verbrechen auf eigene Faust anzustellen. Dem Kommissar Ole Ansgaard passt das natürlich nicht so recht. Ihn mochte ich neben Gitte auch sehr. Etwas rau vlt, aber das lässt sich auf seine Vorgeschichte zurückführen. Ich sehe ihn förmlich mit den Augen rollen, wenn Gitte ihm erzählt, was sie herausgefunden hat.

Der Schreibstil ist locker und ungezwungen. Man kann das Buch zügig weglesen.

"Ein dänisches Verbrechen" vermittelt schon so einiges von Dänemark. Zwischendrin wurde es mir manchmal aber "zu dänisch". Vor allem die Gespräche fand ich manchmal "too much". 
Manchmal fehlte mir in der Geschichte etwas Biss, einiges fand ich überflüssig (denke da an Tim).

Da das Buch zum Ende hin einige Fragen offen lässt, hoffe ich auf eine Fortsetzung. Denn Gitte und Ole würde ich gerne wiedersehen.

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dorlis avatar

Rezension zu "Ein dänisches Verbrechen" von Frida Gronover

Rezension zu "Ein dänisches Verbrechen" von Frida Gronover
dorlivor 5 Monaten

Die 34-jährige Gitte Madsen hat nach dem Tod ihrer Mutter und der Trennung von ihrem Freund das Münsterland verlassen und sich auf den Weg in ihre alte Heimat Dänemark gemacht. Sie will künftig in dem kleinen Ort Marielyst auf der Insel Falster leben. Hier hat sie ein kleines Häuschen gemietet und einen Job beim örtlichen Bestatter gefunden. Gitte freut sich auf ihren neuen Lebensabschnitt und hofft außerdem, dass sie Licht in das Dunkel um das spurlose Verschwinden ihres Vaters vor 20 Jahren bringen kann. Kaum angekommen, muss Gitte feststellen, dass die Idylle in ihrem neuen Domizil trügerisch ist, denn auf ihrer Terrasse liegt eine Leiche…

Frida Gronover hat einen angenehm zu lesenden Schreibstil - schnell war ich mittendrin im Geschehen und hatte schon nach kurzer Zeit das Gefühl, mit Gitte und den Menschen um sie herum gut vertraut zu sein.

Die Autorin lässt ihre Protagonistin sehr gelassen und ohne Hektik ermitteln. Genauso beschaulich wie es in Marielyst zugeht, sind auch Gittes Ermittlungen – sie hört sich um und fragt sich durch und kommt der Lösung des Falls so Stück für Stück näher. Dieses Vorgehen hat mir einerseits gefallen, weil es sehr gut zu dem ganzen Drumherum passt, andererseits hat mir aber auch ein wenig Schwung gefehlt. Am Ende bleiben dann ein paar Fragen offen, so dass mich der Kriminalfall trotz einer nachvollziehbaren Auflösung insgesamt nicht überzeugt hat.

Ganz anders sieht das mit dem Lokalkolorit aus – hier kann Frida Gronover mit ganz wunderbaren Beschreibungen und Schilderungen punkten. Die Darstellung von Dänemark und den Dänen ist der Autorin hervorragend gelungen, so dass ich mir sowohl die Schauplätze wie auch die Akteure sehr gut vorstellen konnte. Die Besonderheiten des Landes werden hervorgehoben und auch lokale Begebenheiten und die Eigenarten der Einheimischen, die kulinarischen Spezialitäten und Vorlieben sowie die Sitten und Bräuche fließen in die Handlung ein.

„Ein dänisches Verbrechen“ ist ein ruhiger Krimi, der mit sympathischen Akteuren daherkommt und zudem eine große Portion Urlaubsgefühl im Gepäck hat (3,5/5).

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Gespräche aus der Community

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Fridagronovers avatar
Hallo in die Runde,
mein Name ist Frida Gronover, und ich möchte euch gerne in eine Reise zu Dänemarks schönstem Sandstrand entführen. In dem gemütlichen Urlaubsort Marielyst wird meine Heldin Gitte Madsen, eine Halbdänin, mit einer Leiche vor ihrer Terrassentür überrascht, gerade, als sie von Deutschland zurück in die alte Heimat gezogen ist. Sie hat in Marielyst einen Job als Bestatterin angenommen - klar, dass ihr Leichen begegnen, doch nicht ermordet auf ihrem Grundstück. Und eigentlich wollte sie nach Hinweisen für das Verschwinden ihres Vaters vor achtzehn Jahren suchen. Nun steckt sie zusammen mit dem sehr dänischen Kommissar Ole Ansgaard in Mordermittlungen, während die Touristen den hyggeligen Sommer in dem netten Ort genießen möchten. Gerne diskutiere ich mit euch über den Mord, über Dänemark und warum die Dänen immer wieder als so glücklich bezeichnet werden. Meine Frage zur Bewerbung: Was gefällt euch an Dänemark?
(Mehr zu meiner Person: www.sabinegronover.de)
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Zusätzliche Informationen

Frida Gronover wurde am 03. März 1969 in Hamm (Deutschland) geboren.

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