Frida Mey Manchmal muss es eben Mord sein

(48)

Lovelybooks Bewertung

  • 46 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 2 Leser
  • 32 Rezensionen
(25)
(13)
(9)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Manchmal muss es eben Mord sein“ von Frida Mey

Büroleichen aller Art Wer andere schikaniert, lebt gefährlich - zumindest in der Umgebung von Elfriede Ruhland, die als freiberufliche Office Managerin von Büro zu Büro zieht. Dank ihr werden Arbeitsabläufe optimiert, Papierberge und Büroleichen aller Art verschwinden einfach. Denn ganz nebenbei, immer mit einem Lächeln auf den Lippen, entsorgt Elfie kurzerhand die wahren Problemfälle eines jeden Unternehmens - despotische Deppen mit Entscheidungsgewalt, intrigante Zicken aller Art, fiese Vorstandsmitglieder und perfide Controller. Wer auch immer auf seinen Untergebenen rumhackt, wird von Elfie mit geschickt inszenierten "Unfällen" aus dem Weg geräumt. Ordnung muss schließlich sein. Doch dann geht etwas schief, und die junge Kommissarin Alex kommt ihr auf die Fährte. Obwohl die eigentlich ganz andere Sorgen und ebenfalls mit einem echten Drachen zu kämpfen hat - mit der herrischen Tante Agathe ihres Freundes Hubert, die mitsamt Mops bei ihnen einzieht und die sie nur zu gern zum Schweigen bringen würde. Ihr erster Auftritt: Selten wurde so nett und freundlich gemordet wie von Elfie Ruhland.

Sanfter und leichter Krimi!

— MargareteRosen
MargareteRosen

Ordnung ist das halbe Leben – oder der halbe Tod? Ein bissiger Krimi mit schwarzem Humor

— peedee
peedee

Witziger Krimi, der einem zum Lachen bringt! Hier gibt es nichts zu kritisieren!

— jasbr
jasbr

Krimi zum Schmunzeln und Miträtseln - einfach gut

— Julitraum
Julitraum

Gute Krimi-Unterhaltung! (Und liebe Grüße an meine 'Mörderische Schwester'!)

— Stefanie_Gregg
Stefanie_Gregg

Stöbern in Krimi & Thriller

Küstenfluch

spannender und düster angehauchter Krimi

Kelo24

Kreuzschnitt

Sympathischer Ermittler, tolles Setting, gut geschrieben,aber die Rückblenden sind etwas zu ausführlich geraten.

Barbara62

Ermordung des Glücks

Wie die Ermordung eines Kindes die Familie verändert - emotionaler Roman.

Maria135

Fiona

Fiona ist Fiona oder doch Fiona? – Schräge Undercover-Ermittlerin im Kampf um ihre Identität

Nisnis

Das Porzellanmädchen

Spannung von Anfang bis Ende

gedankenbuecherei

Wildeule

Trügerische Idylle

dowi333

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Zum Glück gibt es Elfie

    Manchmal muss es eben Mord sein
    moccabohne

    moccabohne

    11. September 2017 um 15:53

    Manchmal muss es eben Mord sein….das findet zumindest Elfie Ruhland, wenn Vorgesetzte ihre Mitarbeiter schikanieren. Da kann schon mal der ein oder andere Unfall passieren, mit tödlichem Ende versteht sich. Elfie Ruhland ist ein Ordnungstalent und wird gerne in Büros zur Unterstützung eingesetzt. Schnell bemerkt sie, ob Mitarbeiter ungerecht behandelt  werden. Denn Ungerechtigkeit kann sie gar nicht leiden. Brisant wird es, als sich Elfie mit der Polizeikommissarin Alex anfreundet, denn kurzzeitig fällt sie auch in den Kreis der Verdächtigen….     Die Protagonistin Elfie hat mir hervorragend gefallen und war mir sehr sympathisch. Mit ihrer äußerst gerechten Art, wird hier schnell und konsequent gemordet.   Der Krimi mit viel Schwarzem Humor  ist sehr flüssig  zu lesen und ich konnte ihn kaum aus der Hand legen….umso mehr freue ich mich, dass es noch zwei weitere Bände aus dieser Reihe gibt.   

    Mehr
  • Bürokrimi

    Manchmal muss es eben Mord sein
    kellermaeuse

    kellermaeuse

    30. December 2015 um 18:08

    Wenn einer was von aufräumen versteht dann Elfie Ruhland. Keine bringt Ordnung in ein Unternehmen wie sie und wenn es sein muss dann auch mal mit Hilfe eines Unfalls. Blöd nur das ihr die Kommissarin Alex auf den Fersen ist. Doch die muss sich auch noch mit der Großtante ihres Freundes  rumschlagen. Dies ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Bürokrimi mit sehr viel Humor und wenn ich ehrlich bin, dann wusste ich bis zum Schluss nicht wo es hinführen würde. Aber ich habe herzlich gelacht. Mein Fazit:  Bürokrimi. Wirklich ein Bürokrimi. Ein Bürokrimi mit viel Humor. 5 von 5 Sternen.

    Mehr
  • Büroorganisatorin mordet Vorgesetzte mit leichter Hand hinweg!

    Manchmal muss es eben Mord sein
    MargareteRosen

    MargareteRosen

    27. December 2015 um 23:23

    Das erste von bisher drei Bänden um Elfi Ruhland und Alex von Lichtenstein Manchmal, ja ... manchmal muß es wirklich Mord sein. Nämlich immer dann, wenn Vorgesetzte ihre Untergebenen unangemessen schikanieren. So denkt jedenfalls Elfie Ruhland. Die Bürooganisatorin mit dem elfenhaften Vornamen mordet die Sorte Mensch hinweg, wo wir schon einmal denken: Boah, Dich könnte ich umbringen. Zart, leicht und konsequent wird hier mit leichter Hand gemordet. Und ... diese etwas ältliche Mörderin ist so sympathisch, dass sogar Kommissarin Alex sich mit ihr anfreundet. So werden wir mit leichter Feder durch die Geschichte geführt. Erfahren alltägliches und liebenswertes über die Protagonisten. Dieser Krimi fällt unter: Sanft, leicht und humorvoll. Für all diejenigen Leser, die die harten Thriller und blutrünstigen Krimis übersatt haben oder einfach nicht lesen mögen. Für alle unter uns, die Agatha Christie´s Miss Marple lieben! Das Cover ist herrlich ansprechend und lädt zum Lesen ein. Über dieses Weihnachtsgeschenk habe ich mich besonders gefreut, da es schon eine Weile auf meiner Wunschliste stand.

    Mehr
  • Ordnung ist das halbe Leben – oder der halbe Tod?

    Manchmal muss es eben Mord sein
    peedee

    peedee

    25. December 2015 um 08:37

    Elfie Ruhland kann Unordnung nicht ausstehen. Deshalb rückt sie als freiberufliche Office-Managerin den Aktenbergen zu Leibe. Aber sie entsorgt nicht nur unnötige Papierstapel, sondern befreit das Unternehmen auch nebenbei von fiesen Chefs oder Zicken… Die meisten „Unfälle“ passieren doch am Arbeitsplatz, oder? Als innert drei Monate zwei Unfälle in der gleichen Firma passieren, ruft das die Polizeikommissarin Alex von Lichtenstein auf den Plan. Auch Elfie gehört zu den Verdächtigen – wobei, was wäre ihr Motiv? Es gibt viel zu tun für Alex, dabei hat sie es zu Hause doch schon schwer genug, seit die Tante ihres Freundes Hubert mit ihrem Mops Amadeus bei ihnen eingezogen ist… Erster Eindruck: Ein gut gewählter Titel, auf dem Cover ein Chef, der auf einem Untergrund steht, der kreisförmig ausgesägt wird. Gestalterisch nicht so ganz mein Geschmack. Auf der Rückseite steht „Büroleichen aller Art“ – ich bin gespannt. Für mich ist es das erste Buch rund um Elfie Ruhland und ich muss sagen, dass ich etwas anderes erwartet habe (trotz der Inhaltsbeschreibung). Ich dachte, diese Elfie managt jedes Chaos und nebenbei wird sie immer wieder in Mordfälle verwickelt, die sie dann mal eben so aufklärt. Aber dem war nicht so. Die Protagonisten fand ich sehr gut beschrieben, z.B.: - Elfie Ruhland, macht einen mütterlichen, in sich ruhenden Eindruck. Aber nur auf den ersten Blick. Wehe, wenn sie ihr bordeauxfarbenes Notizbuch zückt und da etwas über ihre Projekte einträgt… Ordnung ist das halbe Leben – oder der halbe Tod? - Alexandra „Alex“ von Lichtenstein, die junge Kommissarin, müht sich mit ihrem Chef ab, der sie immer „Prinzessin“, „Hoheit“ oder ähnliches nennt, aufgrund des „von“ in ihrem Namen. Und zu Hause herrschen Tante Lydia und der Vierbeiner über alles und jeden. Leider ist ihr Liebster, Hubert, gerade auf Forschungsreise und kann nicht schlichten. - Frau Schicketantz, die herrische Chefin in der Sekuranz. Bei ihrer Beschreibung musste ich gleich an Miranda Priestly, die Chefredakteurin im Film „Der Teufel trägt Prada“ denken. Der Hausmeister hatte einen Übernamen für die Schicketantz, nämlich Zicketantz – wie passend! - Jenny Lehmann, Miss Flower Power: ein junges, naives Ding, das von der Chefin gemobbt wird und sich in den anderen Chef verliebt. Doch andere Frauen sind auch dessen Charme erlegen… - Lydia, Huberts Tante, ist echt eine Zumutung für alle friedliebenden Gemüter. Lässt sich von vorne bis hinten bedienen. Dann soll auch noch Alex mit ihrem dicken Mops Amadeus Gassi gehen! Alex ist immer so geduldig mit ihr – Wahnsinn, ich hätte den Nerv nicht… - Mir hat von den Nebendarstellern am besten die Thea gefallen, die Haushälterin von Alex und Hubert. Die ist patent, eine wahre Perle und sie weiss Lydia und Co. in Schach zu halten. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen, bietet schwarzen Humor, ist bissig und es gibt immer wieder Überraschendes. Die Geschichte ist irgendwie skurril und dadurch so anders. Ich freue mich auf die beiden Folgebände, die hier schon auf mich warten.

    Mehr
  • Ein Cozy-Krimi zum Schmunzeln und Miträtseln - einfach gut

    Manchmal muss es eben Mord sein
    Julitraum

    Julitraum

    Elfie Ruhland ist eine patente Dame im reiferen Alter. Ihre freundliche manchmal etwas altmodische Art sollte einen nicht täuschen. Elfie ist ein sehr pragmatischer und tüchtiger Typ. Als selbstständige Office-Managerin bringt sie nicht nur die Ablage und sonstige Büroangelegenheiten auf Vordermann, gleichzeitig bemüht sie sich auch noch um eine Korrektur des Betriebsklimas auf eine besondere Art. Schikanierende Vorgesetze und andere Übeltäter können dabei schon einmal durch "gezielte Unfälle" "entsorgt" werden. Nun ist es wieder soweit und Elfie hat eine neue Stelle angetreten. Es gilt, im Büro einer Versicherung Ordnung zu schaffen. Schon schnell muß sie erkennen, daß auch hier wieder eine sehr ehrgezeige und absolut rücksichtslose Vorgesetzte bei ihren Untergegebenen Angst und Schrecken verbreitet. Umso entspannter ist das Arbeitsklima als diese Dame bedaulicherweise einen tödlichen Unfall hat. Doch die Entspannung hält nicht lange an und Elfie muß sich fragen, ob ihre Arbeit hier nicht noch ausgeweitet werden muß... Die junge Kommissarin Alex nimmt ihren Beruf auch sehr ernst und wundert sich schon länger über häufigere Arbeitsunfälle in verschiedenen Unternehmen. Leider hat sie privat nun auch mit einem Tyrann in Form der herrschsüchtigen Tante ihres Verlobten zu tun. Der geliebte Verlobte befindet sich mal wieder auf einer seiner Forschungsreisen und Alex muß es alleine mit der kommandierenden Tante Lydia und dem dicken Mops Amadeus aushalten. Einziger Lichtblick ist da die nette Dame, die sie bei der Grabpflege auf dem Friedhof kennenlernt und das ist keine andere als Elfie. Auch Elfie findet Alex sehr sympathisch, weniger gut findet sie es hingegegen, daß Alex die Ermittlungen an einem Todesfall in ihrer dezeitigen Wirkungsstätte aufnimmt. Ein wunderbarer Cozy-Krimi um die mehr als sympathische Protagonistin Elfie Ruhland, die man keineswegs unterschätzen sollte :-)

    Mehr
    • 2
    FridaMey

    FridaMey

    26. May 2015 um 11:01
    Julitraum schreibt Elfie Ruhland ist eine patente Dame im reiferen Alter. Ihre freundliche manchmal etwas altmodische Art sollte einen nicht täuschen. Elfie ist ein sehr pragmatischer und tüchtiger Typ. Als ...

    Vielen Dank für die wunderbare Rezension!

  • Witziger Krimi - den muss man mögen :)

    Manchmal muss es eben Mord sein
    jasbr

    jasbr

    Das einzig schlechte, das ich über diesen Krimi sagen kann, ist, dass er viel zu schnell weggelesen ist.  Ein Krimi, der irgendwie dann doch kein Krimi mehr ist, weil hier mit Humor nicht gespart wird. Deswegen ist dies auch eine Leseempfehlung an alle, die sonst keine Krimis lesen. Wer dagegen blutrünstige Massenmörder bevorzugt, ist bei diesem Buch an der falschen Stelle. Von Anfang an waren mir die beiden Protagonistinnen, allen voran Elfriede, total sympathisch. Man muss sie einfach mögen. Natürlich sind die anderen, "bösen" Charaktere etwas überzeichnet (obwohl ich nicht ausschließen möchte, dass sich nicht genug Leute mit schlimmen Chefs rumschlagen müssen), aber genau das macht dieses Buch aus - es bringt einem zum Lachen, man fiebert mit und, ganz untypisch für einen Krimi, man hofft darauf, dass der Mörder ungeschoren davon kommt. Zum Brüllen komisch ist auch Mops Amadeus, von dem ich ruhig noch mehr hätte lesen können. Der Schreibstil ist locker und flüssig, die kurzen Kapitel sehr angenehm zu lesen. Der Perspektivenwechsel innerhalb der Buches ist sehr gut gelungen und erhöht die Spannung. Das fiese an diesem Buch ist, dass man viel zu leicht auf falsche Fährten geführt wird. Aber mehr darf ich dazu nicht verraten, ohne zu spoilern.  Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung - auch für Leute, die keine Krimis mögen!

    Mehr
    • 2
    FridaMey

    FridaMey

    26. May 2015 um 10:55
    jasbr schreibt Das einzig schlechte, das ich über diesen Krimi sagen kann, ist, dass er viel zu schnell weggelesen ist.  Ein Krimi, der irgendwie dann doch kein Krimi mehr ist, weil hier mit Humor nicht gespart ...

    Vielen Dank für die tolle Rezension, die ich gerade erst entdeckt habe! Wie schön, dass Dir "Manchmal muss es eben Mord sein" so gut gefallen hat. Wenn Du gern erfahren möchtest, wie es mit ...

  • Wie ein Abendfilm, bei dem man nebenher Bügeln kann, ohne viel zu verpassen

    Manchmal muss es eben Mord sein
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. July 2014 um 13:29

    Elfie Ruhland ist Office Managerin und sorgt in chaotischen Büros innerhalb weniger Wochen oder Monate für Ordnung in der Ablage. Dabei vergisst sie nie, im Zweifelsfall die Atmosphäre am Arbeitsplatz in Ordnung zu bringen. Während üblicherweise Aktenberge schrumpfen, verschwinden bei ihren speziellen „Projekten“ mobbende und giftende Vorgesetzte und Kollegen. Bei der Sekuranz-Versicherung läuft es nicht anders: Ruhland merkt schnell, dass die Abteilungsleiterin Schicketantz so ein spezielles Projekt ist. Parallel dazu arbeitet sich Kommissarin Alex von Lichtenstein an einer neuen Stelle ein und wundert sich darüber, dass es die Sekuranz auf zwei merkwürdige Unfälle bringt, einen davon mit Todesfolge. Sie sieht sich die Versicherung näher an und schaut den Mitarbeitern auf die Finger. Auch Elfie Ruhland gerät irgendwann ins Visier der Polizei. "Selten wurde so nett und freundlich gemordet wie von Elfie Ruhland," schreibt der Verlag. Das kann man getrost so unterschreiben. Der Krimi lebt davon, dass Elfie Ruhland (mit dem sprechenden Namen) die liebe alte Dame gibt, der sich jeder sympathische Mensch schnell anvertraut oder sich ein bisschen von ihr leiten lässt. Sie erfüllt in ihrer Denkweise eine wertvolle Aufgabe, nämlich die, für Gerechtigkeit und Respekt zu sorgen. Sie hat sogar das Gefühl, dass sie etwas Ähnliches macht, wie die Polizei. Nur anders. Und letztlich ist sie ein Sympathieträger für den Leser, der in der Regel solche Ekelpakete wie Schicketantz und Windisch selbst erlebt hat und in die Grube gewünscht hat. Die spannende Frage bis zum Ende bleibt, ob die hilfsbereite Frau Ruhland ungeschoren davon kommt oder nicht. Oder ob sie vielleicht auch der Kommissarin bei Tante Lydia behilflich sein wird? Das ist alles sehr liebevoll und neckisch gemacht. Das Buch ist flüssig in vergleichsweise kurzen Abschnitten und Kapiteln geschrieben. Entsprechend schnell geht die unterhaltsame Lektüre vonstatten. Lockere Unterhaltung für Zwischendurch bietet Frida Mey allemal. So schnell, wie das Buch gelesen ist, gerät es aber auch in Vergessenheit. Es gibt kaum einen Haken, der hängen bleibt. Nicht einmal Details, die während des Lesens noch als übertrieben auffielen, erscheinen jetzt noch wichtig. Wie ein Abendfilm, bei dem man nebenher Bügeln kann, ohne viel zu verpassen. Ein gutes Buch für Lücken, als Aufheller und für einen Regentag nebenher. Wer genau das braucht oder mag, liegt mit Elfie Ruhland (und wahrscheinlich auch mit den inzwischen erschienenen Nachfolgebänden) richtig.

    Mehr
  • Pflichtlektüre für unfreundliche Chefs

    Manchmal muss es eben Mord sein
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    16. December 2013 um 23:37

    Das Autorenduo Friedlind Lipsky und Ingeborg Struckmeyer beschert uns hier unter dem Pseudonym Frida Mey den ersten Teil der Krimireihe mit Elfriede Ruhland und der Kommissarin Alex von Lichtenstein. "Manchmal muss es eben Mord sein" ist ein Büro-Krimi der besonderen Art und inzwischen ist auch die Fortsetzung "Radieschen von unten" erhältlich, die im Bestattermilieu angesiedelt ist. Elfie Ruhland ist ein Organisationstalent auf der ganzen Linie. Sie verdient ihre Brötchen als Bürokraft der besonderen Art: getreu ihrem Motto "Ordnung ist das halbe Leben" bringt sie als freie Mitarbeiterin chaotische Aktenberge unter Kontrolle. Es bleibt natürlich nicht aus, dass sie im Büroalltag so allerhand unsympathischen Zeitgenossen begegnet. Vorgesetzte, die ihre Mitarbeiter unfair behandeln oder ihnen anderweitig das Leben schwer machen, sind Elfie ein Dorn im Auge. In der Gesprächsrunde, an der sie regelmäßig teilnimmt, hat sie das Mantra "Ich darf das" verinnerlicht. Und davon macht sie auch regen Gebrauch... Als eines Tages eines ihrer sog. "Projekte" nicht so läuft wie geplant, gerät Elfie zusehends in Schwierigkeiten und ins Visier der jungen Kommissarin Alex von Lichtenstein. Doch eigentlich will Alex die nette ältere Dame gar nicht zu ihren Verdächtigen zählen, denn diese ist ihr sehr sympathisch. Ganz im Gegensatz zur Tante ihres Lebensgefährten: Lydia und ihr fetter Mops Amadeus lassen keine Gelegenheit aus, um Alex zu schikanieren. Ob es auch für dieses Problem eine ordentliche Lösung gibt? Meine Meinung: Dieser Büro-Krimi lebt gar nicht von der Krimihandlung an sich. Diese ist zwar vorhanden und auch etwas spannend, aber in der Hauptsache ist dieses Buch einfach so lesenswert wegen der vielen sympathischen, skurrilen, bunt gemischten Personen - und natürlich auch wegen der unsympathischen, nervigen Zeitgenossen, die hier so herrlich lebendig geschildert werden. Man fiebert richtig mit und schließt die Protagonisten schnell ins Herz. Wie der Klappentext so schön sagt: "Selten wurde so nett und freundlich gemordet wie von Elfie Ruhland". Das Buch ist eine ganz tolle Abwechslung zu den üblichen Krimis und verdient auf jeden Fall eine Leseempfehlung!!

    Mehr
  • Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak

    Glaube, Liebe, Mafia
    Daniliesing

    Daniliesing

    Macht euch auf etwas gefasst! Hier ermittelt nicht James Bond, sondern Bondar. Josif Bondar! "Glaube, Liebe, Mafia - Ein Fall für Josif Bondar" ist der erste Kriminalroman vom Autor Mark Zak. In seiner rasanten Geschichte steht der Ex-KGB-Agent und Afghanistan-Veteran Josif Bondar im Mittelpunkt des Geschehens. Neben ihm dürft ihr euch im Buch aber noch auf so einige weitere skurrile Figuren, überraschende Wendungen und spannende Ideen gefasst machen! Mehr zum Buch: Josif Bondar, Ex-KGB-Agent und Afghanistan-Veteran, will eigentlich seine Ruhe haben. In seiner Kölner Privatdetektei spielt er am liebsten mit dem Taxifahrer Ahmet Backgammon, versucht seiner exhibitionistischen Sekretärin Silvia das Anziehen beizubringen und debattiert mit seiner Freundin, der Hauptkommissarin Judith Wendel, über Jesus und Marx. Als jedoch seine Ex-Geliebte Heidi verlangt, dass er ihren Mann, den russischen Paten Jurij, beschattet, dann ein Theater nach einer umstrittenen Premiere abbrennt und ein Schauspieler dabei stirbt, stecken Josif und Judith plötzlich im selben Fall und stehen nach einem weiteren Mord vor der größten Herausforderung ihres Lebens. --> Leseprobe Seid ihr neugierig auf Mark Zaks Debüt und seinen außergewöhnlichen Agenten geworden? Dann habt ihr jetzt die Chance eins von 10 Exemplaren von "Glaube, Liebe, Mafia" aus dem KiWi Verlag zu gewinnen. Für die Gewinner wird es nach der Verlosung außerdem voraussichtlich eine Leserunde mit dem Autor geben, die garantiert unterhaltsam wird! Beantwortet nur noch schnell bis zum 20. Februar 2013 die folgende Frage und gewinnt mit ein bisschen Glück eines der Bücher: Krimi gepaart mit Humor - geht das? Und was gefällt euch am besten daran?

    Mehr
    • 184
  • Rezension zu "Manchmal muss es eben Mord sein" von Frida Mey

    Manchmal muss es eben Mord sein
    Fannie

    Fannie

    07. February 2013 um 14:56

    Vorsicht vor dem burgunderroten Pullover! Elfriede “Elfie” Ruhland ist eine nette ältere Dame. Warmherzigkeit und Ordnungsliebe zeichnen sie besonders aus. Mit letzterer Eigenschaft verdient Elfie ihre Brötchen, denn sie sorgt als Freiberuflerin für Optimierungen in Firmen und macht Schluss mit dem Ablage-Chaos. Außerdem hat Elfie einen unerschüttlichen Gerechtigkeitssinn: Sie kann es wortwörtlich für den Tod nicht ausstehen, wenn Mitarbeiter von gehässigen Abteilungsleiterinnen oder selbstverliebten Chefs gemobbt werden. Das passiert aktuell in einer Versicherungsfirma, bei der es insgesamt ziemlich drunter und drüber geht. Elfie bekommt Wind von einigen Schikanen und Gemeinheiten. Somit treten ihre Verbesserungsvorschläge in den Hintergrund und sie erledigt zunächst weitaus vorrangigere Aufträge. Ihr geheimer Komplize dabei ist ihre längst verstorbene Liebe Ludwig. Wehe, wenn Elfie ihren burgunderfarbenen Pullover trägt… “Manchmal muss es eben Mord sein” von dem Autorinnen-Duo Frida Mey ist ein locker-leichter Krimi mit einem Gutteil Humor. Das Buch hat zwei sympathische Hauptfiguren: Elfie Ruhland und die junge Kommissarin Alexandra von Lichtenstein, die allerdings für meinen Geschmack noch ein bisschen mehr Farbe vertragen könnten. In angenehm kurzen Kapiteln begleitet der Leser die beiden Frauen durch deren oftmals turbulenten Alltag, in dem es immer wieder zu Begegnungen mit teilweise sehr schrulligen Persönlichkeiten kommt. Mein Fazit: Der unkompliziert geschriebene Büro-Krimi “Manchmal muss es eben Mord sein” eignet sich hervorragend gegen den Winterblues. Dieses Buch bietet leichte Unterhaltung mit einer Messerspitze Spannung.

    Mehr
  • Rezension zu "Manchmal muss es eben Mord sein" von Frida Mey

    Manchmal muss es eben Mord sein
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    30. January 2013 um 07:51

    Elfie Ruhland mag keine Unordnung und so hat sie es zu ihrem Beruf gemacht, Ordnung zu schaffen. Sie ist selbständige Office Managerin und lässt sich von Firmen beschäftigen, die Ordnung in ihre Akten bringen wollen. Aber nicht nur in den Akten räumt Elfie auf. Genausowenig wie Unordnung kann sie Ungerechtigkeit ertragen. So schießt sie schon mal übers Ziel, wenn Vorgesetzte auf ihre Mitarbeiter herumhacken oder sie sogar mobben. Wie die Unordnung in den Akten wird der Chef entsorgt. Ganz unauffällig passiert ein Unfall, bei dem sie ein klein wenig nachgeholfen hat. In ihrer Freizeit sieht sie oft auf dem Friedhof am Grab ihres Verlobten nach dem Rechten, wo sie auch die junge Frau Alex kennenlernt. Dass diese Kriminalkommissarin ist und gerade die Büromorde bearbeitet, weiß Elfie zu dem Zeitpunkt noch nicht. Es dauert auch nicht lange, da begegnen sich die beiden infolge der Mordermittlungen und Elfie gehört auf einmal mit zu den Tatverdächtigen ... Ein amüsant geschriebener Krimi der etwas anderen Art. Die Protagonistin Elfie ist schon älter, nett, hilfbereit und umgänglich zu ihren Kollegen. Sie kümmert sich um ihre Kollegen und hat immer ein offenes Ohr. Misszustände innerhalb eines Büros löst sie auf ihre Art und Weise. Auch wenn sie eine Mörderin ist, schließt man sie ins Herz. Auf dem Friedhof lernt sie die taffe Polizistin Alex kennen, die nicht nur auf Arbeit Stress mit ihrem Vorgesetzten hat, sondern privat auch ein paar Probleme hat. Gerade erst ist sie zu ihrem Freund gezogen, da zieht kurz darauf zusätzlich noch seine Tante Lydia inklusive Mops Amadeus mit ein. Sie will nicht mehr allein sein und außerdem wurde ihr ja lebenslanges Wohnrecht eingeräumt und das nimmt sie nun in Anspruch. Als Alex' Freund für ein paar Wochen auf eine Forschungsreise unterwegs ist, bleibt der Tyrann Tante an Alex kleben. Sie steht kurz vor dem Durchdrehen. Auch Alex ist eine Protagonistin, die man gern zur Freundin hätte. Besonders beeindruckt hat mich ihre Lösung des Stressabbaus. Sie geht in den Keller oder in die Garage und schreit so laut sie kann. Manches mal wünschte ich mir auch so einen Raum. Elfie, die sich vorgenommen hat, nie 2 Morde auf einer Arbeitsstelle zu verüben, muss aus gegebenen Gründen ihren Vorsatz neu überdenken und schon häufen sich die Probleme. Ein verpatzter Mordversuch und sie gerät in die polizeilichen Ermittlungen. Die Autorinnen haben es bei den Ermittlungen spannend gemacht. Als Leser rätselt man mit, hat Elfie oder hat Elfie nicht. Die Mordermittlungen bringen Verwicklungen mit sich und warten mit einem Ende auf, das doch ein wenig überrascht. Dieses war der erste Band mit Elfie Ruhland, weitere sollen wohl folgen. Ich hoffe, dass man hier liebgewordene Charaktere wieder antreffen wird. Ich bleibe weiterhin neugierig, wie sich Elfie und hoffentlich auch Alex in der Zukunft weiterentwickeln werden.

    Mehr
  • Leserunde zu "Manchmal muss es eben Mord sein" von Frida Mey

    Manchmal muss es eben Mord sein
    FridaMey

    FridaMey

    Habt Ihr Lust auf einen witzigen Büro-Krimi von einem Autorinnen-Duo? Dann laden wir Euch zu einer Leserunde unseres brandneuen Buches Manchmal muss es eben Mord sein ein. Worum geht es in unserer Geschichte? Wer andere schikaniert, lebt gefährlich – zumindest in der Umgebung von Elfriede Ruhland, die als freiberufliche Office-Managerin von Büro zu Büro zieht. Dank ihr werden Arbeitsabläufe optimiert, Papierberge und Büroleichen aller Art verschwinden einfach. Denn ganz nebenbei, immer mit einem Lächeln auf den Lippen, entsorgt Elfie kurzerhand die wahren Problemfälle eines jeden Unternehmens – despotische Deppen mit Entscheidungsgewalt, intrigante Zicken, fiese Vorstandsmitglieder und perfide Controller. Wer auch immer auf seinen Untergebenen rumhackt, wird von Elfie mit geschickt inszenierten »Unfällen« aus dem Weg geräumt. Ordnung muss schließlich sein. Doch dann geht etwas schief, und die junge Kommissarin Alex kommt ihr auf die Fährte. Obwohl die eigentlich ganz andere Sorgen und ebenfalls mit einem echten Drachen zu kämpfen hat – mit der herrischen Tante Lydia ihres Freundes Hubert, die mitsamt Mops bei ihnen einzieht und die sie nur zu gern zum Schweigen bringen würde. Eine Leseprobe findet Ihr auf unserer Homepage www.fridamey.de Die Leserunde startet am 22. Oktober. Dafür stellt der Aufbau Verlag 25 Freiexemplare zur Verfügung, die wir unter denen verlosen, die sich bis zum 14. Oktober bewerben und uns folgende Fragen beantworten: Passen Krimi und Komödie zusammen? Was gefällt Euch an dieser Mischung? Neben den glücklichen Gewinnern kann natürlich jeder an der Leserunde teilnehmen, der sich das Buch anderweitig besorgt. Wir freuen uns auf eine rege Diskussion mit möglichst vielen Lesern und werden beide – Frida und Mey – Euch gern Rede und Antwort stehen. Mehr Infos über Frida Mey findet Ihr auf unserer Homepage www.fridamey.de und auf unserer Facebook-Seite http://www.facebook.com/frida.mey.7

    Mehr
    • 552
  • Rezension zu "Manchmal muss es eben Mord sein" von Frida Mey

    Manchmal muss es eben Mord sein
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    18. January 2013 um 14:34

    Was man aus Film und Fernsehen längst kennt, nämlich die sogenannte Krimikomödie, setzt sich jetzt allmählich auch in der Literatur durch. Und ich gestehe, dass ich diese Bücher, die eine witzige Handlung mit einem Krimi vereinen, doch sehr gerne mag. Das Cover: Das zartrosa hinterlegte Cover wirkt zuerst, als wäre es ein Relikt aus längst vergangenen Tagen: die Schrift wirkt etwas „altmodisch“ (passend zu Protagonistin Elfie, die nicht unbedingt die modernste Frau unter der Sonne ist), die Abbildungen sehen aus, als wäre der Druck schon etwas „abgeblättert“ - Shabby Chic, sozusagen... Aufgefrischt wird der Retro-Stil durch eine pinkfarbene Säge, die durch den Boden hindurch einen Kreis um einen Mann im Anzug sägt, auf dessen Aktenkoffer das Wort „Chef“ steht – sehr vielsagend – der Vorgesetzte ist scheinbar unbeliebt und soll im Wahrsten Sinne des Wortes in der Versenkung verschwinden. Die Handlung: Elfriede Ruhland, genannt Elfie, ist eine nette, ältere Dame, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, in verschiedenen Firmen für Ordnung zu sorgen. Bei der selbständigen Büroorganisatorin haben ungeordnete Ablagen keine Chance. Doch Elfie ordnet nicht nur die Unterlagen in den Firmen, sondern sorgt auch auf andere Art und Weise dafür, dass dort alles besser wird. Ungerechte Chefs, die ihren Angestellten das Leben zur Hölle machen, sind der harmoniebedürftigen Elfie ein Dorn im Auge. Und so startet Elfie immer wieder mal ein neues „Projekt“, um den Frieden in den Firmen wieder herzustellen und ein gutes Betriebsklima zu schaffen. Doch eines Tages läuft bei einem ihrer „Projekte“ etwas schief... Und so werden polizeiliche Ermittlungen eingeleitet. Denn bei Elfies Art, die Probleme zu lösen, bleibt es nicht aus, dass die tödlichen Unfälle, die sich in den jeweiligen Betrieben ereignen, in denen Elfie gerade zugange ist, irgendwann die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich ziehen. Ausgerechnet Alexandra von Lichtenstein, genannt Alex, eine junge Kommissarin, soll herausfinden, ob bei einem angeblichen Unfall jemand seine Hände im Spiel hatte. Und so treffen die beiden Frauen, die sich von ihren Friedhofsbesuchen her bereits kennen, nun auch beruflich aufeinander. Doch auch Alex leidet – zum einen unter ihrem Chef, zum anderen unter der tyrannischen Lydia, der Tante ihres Freundes Hubert(us), die kurzerhand mit ihrem Mops Amadeus bei den Frischverliebten einzieht. Und dann muss Hubert auch noch eine Forschungsreise antreten und Alex ist der dominanten Tante hilflos ausgeliefert... Meine Meinung: Ja, Elfie Ruhland ordnet nicht nur die Dinge auf den Schreibtischen, sondern sorgt auch dahinter für die nötige Ordnung. Die Fachfrau setzt ihre Ordnung in ihren Projekten so um, dass ihr der Leser nicht wirklich böse sein kann und auf der Seite der Kämpferin für Ordnung und Gerechtigkeit steht. Der Text auf der Rückseite des Buches brachte mich zum Schmunzeln und bringt die Sache auf den Punkt. Dort steht - ich zitiere: „Selten wurde so nett und freundlich gemordet wie von Elfie Ruhland.“ Man stellt sich bei Alex und Elfie die Frage: können eine Mörderin und eine Kommissarin Freunde sein? Die beiden Frauen verstehen sich hervorragend, haben doch beide ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden. Und: Wer muss noch „ins Gras beißen“? Tante Lydia, Mops Amadeus – oder gar alle beide? - Schließlich bietet zumindest Lydia die besten Voraussetzungen, eines der nächsten „Projekte“ Elfies zu werden... Gelacht habe ich aber auch über einige Gewohnheiten Elfies. So besucht sie regelmäßig „ihren Ludwig“ auf dem Friedhof, um ihn um Rat zu fragen oder sich mit ihm zu unterhalten. Ludwig ist in meinen Augen ein ungewöhnlicher Protagonist – will man ihn überhaupt als solchen bezeichnen. Er ist meist nur der stille Zuhörer – kein Wunder, ist Elfies Verlobter doch bereits seit vielen Jahren tot und lauscht Elfies Worten daher stets nur auf dem Friedhof. Er äußert sich lediglich durch das Flackern des Grablichts (zumindest bildet Elfie sich dies ein – ob das auch so ist, bleibt der Phantasie der Leser überlassen) – oder aber er „schweigt“. Ludwig als stillen Zuhörer ins Buch einzubauen, finde ich eine tolle Idee, die dem Leser so manches Lachen entlocken wird. Lieblingsfiguren müssen nicht immer sympathisch sein! Und so habe ich sozusagen eine Anti-Heldin als eine meiner liebsten Protagonisten ausgewählt, die ich zwar von menschlicher Seite her nicht mochte, die aber doch sehr zur Unterhaltung beigetragen hat und der man sprichwörtlich die Pest an den Hals gewünscht hat: Tante Lydia! Tiere in Büchern sind immer beliebt, da sie einen eigenen Charme versprühen. Und in der Regel liebt man die tierischen Darsteller auch und schließt sie ins Herz. Doch hier gehört das Herz des Lesers sicherlich nicht dem kleinen Hund. Der pralinengemästet Mops Amadeus ist das verzogene Haustier der anspruchsvollen, alten Tante. Man mag ihn nicht, wirkt er doch irgendwie immer wie ein geheimer Spion Lydias, hat ein „Dauergrinsen“ auf der Hundeschnauze und wirkt überhaupt wie eine hinterhältige, kleine Petze. Kurzum – er passt perfekt (wie der sprichwörtliche Deckel zum Topf) zur unsympathischen Lydia. Den Hausmeister Will Heldt fand ich amüsant – ist er doch vollkommen anders, als man sich einen Hausmeister im Allgemeinen vorstellt. Die mausgraue Jenny, die unter ihrem Vorgesetzten leidet, dagegen fand ich total verschüchtert und es ist kein Wunder, dass bei ihr auch Elfies Beschützerinstinkt erwachte. Bei Jenny vermutete ich, dass sie, gerade weil sie so brav und still wirkt, sicherlich auch ihre kleinen Geheimnisse hat und vielleicht auch einiges auf dem Kerbholz. Ein Krimi, bei dem man herzhaft lachen kann, das trifft bei diesem Buch eindeutig zu. Oft sind es die kleinen Details im Buch, die mich zum Schmunzeln brachten – sei es eine lustige Begebenheit, oder auch „nur“ ein kleines, eher unscheinbares Detail wie Elfie Ruhlands Brillenetui, das mit dem Wort „Nasenfahrrad“ bestickt war, oder eben auch das bestickte Kissen mit dem gestickten Spruch: „Ruhe sanft – wenn auch nur ein Viertelstündchen“. Auch der „Stickfehler“ „Ruhe saft“ entlockte mir ein Schmunzeln. Aber auch das obligatorische rosa T-Shirt von Hausmeister Will Heldt mit dem Rückenaufdruck SCHWARZ WAR AUSVERKAUFT fand ich sensationell und witzig. Überhaupt spielen Farben in diesem Buch eine bedeutende Rolle, so z.B. die Farbe Pink, oder auch das Burgunderrot von Elfies Pullover. Wobei wir wieder beim Cover wären, in dem Elemente auftauchen, die in der Farbe Pink hervorgehoben wurden. Was es mit dieser Farbe nun auf sich hat, erfährt man noch. Eine meiner Lieblingsszenen: Nachdem es mit Lydias Opernbesuch nicht geklappt hatte, muss Alex mit der Tante die Oper im Fernsehen ansehen – in eleganter Garderobe und hochhackigen Schuhen, die an Alex Füßen Schmerzen verursachen. Mein Fazit: Ein sehr amüsantes, unterhaltsames und kurzweiliges Buch mit außergewöhnlichen Protagonisten und skurriler Handlung, welches mir durch seinen heiteren und fesselnden Schreibstil viele vergnügliche Lesestunden beschert hat und sich von einem herkömmlichen Krimi auf angenehme Weise abhebt. Negatives? Absolut gar nichts! Jede Seite war hier ein Genuss und man mochte Elfie, die nette, ältere Dame auf Anhieb, setzte sie sich, wenn auch mit ungewöhnlichen Mitteln, gegen Ungerechtigkeit ein. Wer einen blutrünstigen Krimi mit Nägelkaugarantie und Gänsehautgefühl sucht, ist hier sicher an der falschen Stelle. Doch dadurch, dass dieser Roman mehrere Genres vereint, eignet sich dieser Büro-Krimi (so die Bezeichnung auf dem Cover) nicht nur für DEN Krimileser, sondern auch für Leser heiterer Romane. Die beiden Autorinnen haben den Trend zu humorvollen Krimis erkannt, wie sie in letzter Zeit vermehrt auf den Markt kommen und die Idee gekonnt umgesetzt. Ich würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen und Elfie bei neuen Projekten gerne zur Seite stehen – wenn auch nur als Leserin. Eine durchaus gelungene, hervorragende Glanzleistung des Autorinnen-Duos Friedlind Lipsky und Ingeborg Struckmeyer, die ihren Erstling unter dem Namen Frida Mey veröffentlicht haben. Meine Wertung: wie sollte es anders sein - 5 Sterne für eine der Neuentdeckungen des Jahres 2012!

    Mehr
  • Rezension zu "Manchmal muss es eben Mord sein" von Frida Mey

    Manchmal muss es eben Mord sein
    Ellynyn

    Ellynyn

    07. December 2012 um 08:20

    Unorganisierte Firmen sind Elfie Ruhlands Metier. Wenn die freiberufliche Büroorganisatorin kommt, dann wird aufgeräumt. Und nicht nur mit schlampigen Organisationen und chaotischen Ablagen. Elfie kann man durchaus auch als Racheengel bezeichnen, denn ihr Herz schlägt für die Unterdrückten und Gemobbten. Und so kommt es, dass Leichen ihren Weg säumen. Tyrannen bekommen zwar bei Elfie einen Chance, doch meistens enden sie auf dem Friedhof. Und dort ist die warmherzige und hilfsbereite Elfie oft zu finden. Sie besucht regelmäßig das Grab ihres verstorbenen Verlobten und macht dort auch die Bekanntschaft von Alex. Wenig später stellt sich jedoch heraus, dass Alex Kommissarin ist und ausgerechnet in Elfies Firma ermittelt, da es dort zu zwei unerklärlichen Unfällen mit Todesfolge gekommen ist. Alex hingegen gehört zu den Unterdrückten. Mit ihrem herablassenden Chef kommt sie nicht klar und kaum ist sie mit ihren Freund zusammen gezogen, nistet sich auch noch dessen Tante bei ihnen ein. Auch so eine Tyrannin, die auch noch einen fetten Mops mit dabei hat. Und als ihr Hubert dann auch noch auf Forschungsreise geht, muss Alex sich alles irgendwie mit der exzentrischen Schrulle arrangieren. Das Buch ist sehr angenehm zu lesen und man bekommt immer wieder Gelegenheit zu schmunzeln oder zu lachen. Die Autorinnen haben die Figuren sehr liebevoll beschrieben und gezeichnet. Die Geschichte selbst nimmt immer wieder überraschende Wendungen und obwohl man um Elfies’ mörderische Natur weiss, kann man die Frau einfach nur gern haben. Andererseits kommen dem Leser im Laufe der Geschichte Zweifel ob Elfie wirklich eine kaltblütige Mörderin ist, oder ob sie einfach immer zur richtigen Stelle war. Man weiss es nicht genau. Mit der Polizistin Alex habe ich mich ein wenig schwerer getan. Auch sie wird sehr nett beschrieben und man mag sie. Man leidet mit ihr mit und kann oft nur die Augen verdrehen, wenn Tante Lydia wieder ihre Neurosen hat. Doch zum Ende hin entwickelt Alex dann doch einen Überlebenstrieb und bietet ihrer Umwelt die Stirn. Für diesen höchst amüsanten Krimi gibt es von mir volle Punktezahl. Hoffentlich gibt es von Frida Mey in Zukunft noch mehr zu lesen.

    Mehr
  • Rezension zu "Manchmal muss es eben Mord sein" von Frida Mey

    Manchmal muss es eben Mord sein
    scarlett59

    scarlett59

    27. November 2012 um 12:31

    Ein humoristischer Krimi … oder eine kriminalistische Komödie? Dieses Buch ist beides. Die Story wird getragen von den beiden Hauptfiguren Elfie und Alex. Elfie ist eine etwas schrullige ältere Dame, die für Ordnung sorgt, und Alex ist eine junge Kriminalkommissarin, die es auch nicht einfach hat. Beide sind sehr sorgfältig „gezeichnet“ und man fühlt mit ihnen. In dem Buch kommt es zu einigen Todesfällen und Verwicklungen, jedoch immer mit einem kleinen Schmunzeln. Es liest sich sehr flüssig und die eine oder andere Situation werden die meisten aus ihrem eigenen Arbeitsleben wiedererkennen. Auch die „Nebenrollen“ sind sämtlichst sehr liebevoll im Detail dargestellt. Kurzum eine leichte, lockere Lektüre die Spaß macht.

    Mehr
  • weitere