Es werde Licht

von Frido Mann und Christine Mann
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Es werde Licht
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Wie lässt sich Geist und Materie naturwissenschaftlich unter einen Hut bringen: durch die Quantenmechanik

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Inhaltsangabe zu "Es werde Licht"

Christine Mann, Tochter von Werner Heisenberg, und Frido Mann, Enkel von Thomas Mann, zeigen in ihrem gemeinsamen Buch ›Es werde Licht. Die Einheit von Geist und Materie in der Quantenphysik‹, wie der Umbruch in den Naturwissenschaften durch die Quantentheorie gravierende – und gute – Folgen für unser Denken und Handeln hat: Der Gegensatz von Idealismus und Materialismus wird überwunden, eine ganzheitliche Sicht der Welt und des Menschen wird möglich. Eine verständliche Erklärung der bahnbrechenden Einsichten der Quantentheorie und ein eindringlicher sowie persönlicher Aufruf zu einem neuen Menschenbild in der Naturwissenschaft.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596297450
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:28.11.2018

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    Weltensuchers avatar
    Weltensuchervor 8 Monaten
    Konnte mich nicht faszinieren...

    Physik trifft auf Philosophie, so versprach mir der Titel. Das Ehepaar Frido und Christine Mann, beide Theologen und Psychologen, mit einer besonderen Verbindung zu der Physik durch ihren Vater bzw. Schwiegervater Werner Heisenberg, der die moderne Quantenphysik entscheidend prägte, beleuchten in ihrem Sachbuch "Es werde Licht" die besondere Verbindung zwischen Naturwissenschaft und Glaube, Materie und Geist. Dabei handelt es sich nicht um die allbekannte Diskussion der ewig streitenden Wissenschaftler und Theologen in ihren eingeschweißten Rollen, ganz im Gegenteil. Frido und Christine Mann stellen dar, wie sie selbst die Faszination für die Idee der modernen Quantenphysik erlebten, was für erstaunliche Aussagen diese nicht nur im Bereich der Wissenschaft, sondern in allen Bereichen des Lebens, den Menschen direkt betreffend macht. Der Fokus liegt vor allem auf dieser vergleichsweise jungen, aber doch so überaus wichtigen Neuerkenntnis in der Physik, die nicht nur die alten Dinge auf den Kopf stellt, sondern noch viel verwunderlichere, abstraktere Dinge in Aussicht stellt...

    Das Buch führt den Leser als Vorbereitung auf diese Wende jedoch erst einmal durch eine knappe Zusammenfassung der Wissenschaftsgeschichte, der Fokus liegt hierbei vor allem auf der Entwicklung der Beziehung zwischen der Physik und der Religion. Die berühmtesten Vertreter tauchen natürlich auf, Galileo Galilei, Newton und Einstein.
    Schließlich wird die Quantenphysik in ihrer groben Idee vorgestellt und daraus Resultate gezogen, die das Leben, wie wir es kennen, in ein gänzlich neues Licht stellen. Christine und Frido Mann zeigen also auf, wie sich vor dem Hintergrund der Quantenphysik das Konzept der Materie, das Denken und der Glaube auf eine andere Weise bewerten lassen...

    Obwohl der Inhalt thematisch eigentlich hochinteressant ist, konnte mich das Buch als solches nicht unbedingt fesseln. Es ist ein anspruchsvolles Sachbuch, welches nicht unbedingt als Einführung dient. Da natürlich einiges an Konzentration vom Leser gefordert ist, griff ich nicht häufig dazu, sodass mein Leseprozess sich leider lange hinzog und sich große Lücken auftaten. "Es werde Licht" konnte mich also nicht so sehr fesseln und faszinieren, wie ich es mir eigentlich erhofft hatte. Ich habe zwar einiges dazugelernt, doch um die Thematik voll auszuschöpfen reicht es eigentlich nicht, das Buch nebenbei zu lesen - man muss sich richtig einarbeiten. Vielleicht war es deshalb einfach meinerseits ein Fehlgriff.

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    M
    michael_lehmann-papevor 2 Jahren
    Familiärer Ausflug in die Quantenphysik

    Familiärer Ausflug in die Quantenphysik

    Man denkt zunächst, ein Tisch ist einfach ein Tisch. Ein festes Objekt, das vielleicht im Laufe der Jahre, so er aus Holz gefertigt ist, ein wenig die Farbe ändert, aber doch massiv.

    Wenn man dann ausführlich in der Schule gelernt hat, weiß man (abstrakt mit dem Verstand), dass das beileibe kein „fester Block ist“, dieser Tisch, sondern sich herunterbrechen lässt auf einzelne Atome. Von denen man lange dachte, dies seien die kleinsten Teile des Universums. Atome, die sich in dauerhafter Form genau in dieser Konstellation „anziehen“ und damit als Gesamtes den Tisch ergeben.

    Ist das schon gegen jede Haptik und nur abstrakt sich zu erschließen, sind die weiteren Erkenntnisse der Physik, dass Atome eben nicht die kleinsten möglichen Teile sind, sondern in diesen Positronen, Neutronen und einige andere Elementarteilchen ihr Wesen treiben dann schon fast an der Grenze der Vorstellbarkeit des „normalen Verstandes“.

    Wenn dann noch die Quantenphysik hinzutritt mit ihrem Postulat der „immerwährenden Möglichkeiten“ und der „Gleichzeitigkeit“ von Dingen, die einander eigentlich ausschließen sollten und Werner Heisenberg, einer der Vordenker der Quantenphysik diese ganz Mikro-Welt tatsächlich auf der Ebene der „Informationen“ und damit der „geistigen Eben“ gesehen hat, dann kommt es tatsächlich zu einer Verschmelzung und Gleichheit von „Materie“ und „Geist“.

    Frido, Enkel von Thomas Mann, Psychologe und seine Frau Christine, ebenfalls Psychologin (beide mit anderen geisteswissenschaftlichen Studiengängen noch versehen) sind in diesem Thema einerseits familiär vorbelastet (Christine Mann ist die Tochter Werner Heisenbergs) und andererseits als Denker grundlegend an der „Quelle des Lebens“, der „Herkunft des Seins“ interessiert.

    Und gehen in diesem Buch gegen die rein materialistische Anschauung der Existenz, des Seins, des Universums an und folgen damit Werner Heisenberg, der eben nicht die Materie als Grundalge unserer Welt postuliert, sondern „dass unsere Materie letztlich aus Geistigem, aus wunderschönen mathematischen Strukturen besteht. Und damit kein „Dualismus“ zwischen Materie und Geist vorherrscht, sondern beides in eines fließt, Materie aus dem Geistigen hervorgeht und das Geistige durch die Materie beeinfluss wird.

    Die Autoren gehen dabei zunächst chronologisch darstellend vor und zeichnen die Erkenntnisgeschichte der Physik komprimiert nach, bevor sie sich einer ausführlichen Erläuterung der Quantenphysik („Kopenhagener Deutung“, „Vielfalt von Möglichkeiten“, Nutzung und Perspektiven in Bezug auf die Quantenphysik) zuwenden.

    Auch wenn die beiden Autoren dies in einfacher Weise versuchen, vorzulegen, eine einfache Lektüre ist dies bei Weitem nicht, der Abstraktionsgrad, dem Gegenstand der Erläuterungen geschuldet, ist schon gerade in diesem Teil des Buches sehr hoch.

    Die Ableitungen aber sind überaus bedenkenswert, denn in der Auflösung der Gegensätze und der „Konkurrenz“ der Wissenschaftsfelder, in der inhärent starken Kritik an der zunehmend rein „materialistischen Ausrichtung“ der Menschheit, in ihren Einlassungen zum „Leben nach dem Tod“ (in dem Informationen nicht verloren gehen) und ihrem Verweis auf die nächste Entwicklungsstufe des Menschen zum „Homo Empathicus“ folgen beide strikt den Grundlagen der Quantenphysik, die, recht verstanden, ein ganz anders, neues Weltbild in die Mitte der Überlegungen stellt.

    Das „Materie nicht aus Materie“ entstanden ist und im Kern auch nicht aus dieser besteht und damit klare Voraussagen nicht möglich sind („Unschärferelation“) wie auch der Stellenwert der „Information“, des Geistigen eben, nicht hoch genug angesetzt werden kann, hat der „weltlich geprägte“ Leser doch Mühe, zu folgen.

    Auch wenn am Ende doch ein „esoterischer Nachgeschmack“ bleibt (den die beiden Manns in der Einleitung verwehren wollen) und auch wenn religiöse Aspekte (die eben ein „Nicht-Wissen“ beinhalten und damit Spekulation sind) einen immer stärkeren Anteil gerade im letzten Teil des Buches erhalten, interessant ist es einfach, die Quantenphysik aus philosophisch-psychologischer-religiöser Sicht erläutert zu bekommen und sich, zumindest einfach als Experiment, einmal auf die im Buch vorgelegte Gedankenwelt einzulassen. Die vieles an Selbstverständlichkeiten nicht nur physikalisch, sondern auch an Einstellung und Haltung nachdrücklich in Frage stellen,

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    IrisBuechers avatar
    IrisBuechervor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Wie lässt sich Geist und Materie naturwissenschaftlich unter einen Hut bringen: durch die Quantenmechanik
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    Die beiden haben ein geradezu ungeheuerlich optimistisches Buch geschrieben

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