Fridolin Kurz Episoden eines Lebens: Die etwas andere Biografie

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Inhaltsangabe zu „Episoden eines Lebens: Die etwas andere Biografie“ von Fridolin Kurz

Perspektiven aus dem Leben eines Menschen mit BIID. Ein biografischer Roman, der Einblicke in die Entwicklung einer kaum bekannten Störung bietet. Ein Entwicklungsroman, geschrieben als fiktive Biografie. Manche Menschen wünschten sich ein Auto. Andere eine neue Digitalkamera. Wieder andere vielleicht einen Lottogewinn oder einfach nur Glück in der Liebe. Aber eine Behinderung? Fridolin weigerte sich, das Gefühl, das ihm das Leben schwer machte, als Wunsch zu interpretieren. Niemand konnte annehmen, dass sich ein vernunftbegabter intelligenter Mensch tatsächlich eine Querschnittslähmung wünscht. Zuerst dachte Fridolin an eine Vorsehung. Er konnte bestimmte zukünftige Ereignisse erkennen. So vermutlich auch die Querschnittslähmung. Im Laufe der Zeit erkannte er, dass dies ein Trugschluss war. Sein Gefühl war keine Vorsehung, sondern ein Dämon, der in ihm wohnte. Ein Dämon, der nach und nach die Kontrolle über ihn gewann.

Eine (wahrscheinlich) wirklich andere Biografie. Einladung zum Lesen und Nachdenken mit kleinen Einschränkungen ausdrücklich ausgesprochen.

— Wasco88

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    Episoden eines Lebens: Die etwas andere Biografie

    dia78

    17. October 2016 um 23:07

    Die Biografie "Episoden eines Lebens - Die etwas andere Biografie" wurde von Fridolin Kurz verfasst und erschien als 2. überarbeitete Auflage, 2016 im Papyrus Autoren-Club.Wir erleben in diesem Buch das Leben des Fridolin, beginnend im Kleinkindalter, dann in der Grundschule, das Leben in der weiterführenden Schule, im Studium und schließlich im Berufsleben.Der Autor stellt hier die Krankheit BIID (engl. Body Identity Integrity Disorder) vor, welche frei übersetzt wird mit Körperwahrnehmungsstörung. Es war für mich sehr interessant, mich etwas genauer mit dieser Störung auseinanderzusetzen, denn bisher kannte ich zwar diese Krankheit, aber so schonungslos wurde sie noch nie dargestellt.Das Buch liest sich sehr flüssig und der Schreibstil ist für mich ausgezeichnet zu lesen gewesen.Allerdings ist das Buch in einer sehr großen Schrift geschrieben, dadurch ist das Werk sehr dick, welches das Lesen am Abend etwas schwierig machen.Die Biografie kann ich jeden empfehlen, welcher sich mit dem Thema BIID auseinandersetzen will, denn vieles erscheint im nachhinein viel logischer als vorher.100%ige Empfehlung, aber wegen kleiner Mängel leider nur 4 Sterne.

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  • Was machst du nur Fridolin?

    Episoden eines Lebens: Die etwas andere Biografie

    Wasco88

    16. October 2016 um 06:37

    Eckdaten zum Buch: Titel: Episoden eines Lebens – Die etwas andere BiografieAutorin: Fridolin Kurz Genre: Romanhafte Biografie Seitenzahl: 642 Seiten gelesenes Format: Buch Inhalt: Manche Menschen wünschten sich ein Auto. Andere eine neue Digitalkamera. Wieder andere vielleicht einen Lottogewinn oder einfach nur Glück in der Liebe. Aber eine Behinderung? Fridolin weigerte sich, das Gefühl, das ihm das Leben schwer machte, als Wunsch zu interpretieren. Niemand konnte annehmen, dass sich ein vernunftbegabter intelligenter Mensch tatsächlich eine Querschnittslähmung wünscht. Zuerst dachte Fridolin an eine Vorsehung. Er konnte bestimmte zukünftige Ereignisse erkennen. So vermutlich auch die Querschnittslähmung. Im Laufe der Zeit erkannte er, dass dies ein Trugschluss war. Sein Gefühl war keine Vorsehung, sondern ein Dämon, der in ihm wohnte. Ein Dämon, der nach und nach die Kontrolle über ihn gewann. Rezension: So wie oben liest sich der Text auf dem Buchrücken und lässt den Leser mit einer Menge Fragen zurück. Was für eine Biografie soll es denn sein, wenn es einen Dämon gibt? Ist das metaphorisch gemeint oder sollte man alle Aussagen ernst nehmen? Was ist das überhaupt für ein Kerl, der sich eine Behinderung wünscht bzw. (zuerst) in früher Kindheit gern herumgetragen wird? Als ich das Buch anfing zu lesen, befand ich mich, ehrlich gesagt, in einem Wechselbad der Gefühle, weswegen mir auch das Durchhalten nicht so leicht fiel. In diesem Buch treffen ein lockerer Schreibstil, der vor allem mich als Kölner mitnimmt, wird sich doch teils auf Köln bezogen, und ein äußerst verstörender Mann aufeinander, dessen Kindheit wir in Episoden miterleben dürfen. Viel ist schonungslos erzählt, es wird kein Blatt vor den Mund genommen, aber es dauerte auch für mich sehr lange, bis die Dinge einen Sinn ergaben. Trotzdem konnte ich die Geschichte nicht beiseite legen und wollte wissen wie es weiter geht, nur eben in kleineren Dosen. Der 'Held' der Geschichte, wenn man ihn denn so nennen will, ist eher unsympathisch, fast schon phlegmatisch und verwirrt den Leser. Mal ist er völlig normal, mal will man ihn einfach schütteln und ihn anschreien, sich gefälligst anders zu verhalten. Auch ließ das Buch mich nachdenklich zurück, denn ich fragte mich, was vielleicht anders gelaufen wäre, wären gewisse Weichen anders gestellt gewesen. Dieses Buch ist keines, dass man einfach so mal neben her liest, um eine nette Abwechslung zu haben. Vielmehr beschäftigt man sich mit diesem Buch, zumindest habe ich das getan. Eine ruhige Atmosphäre, die trotzdem zum Denken einläd ,und die kontinuierliche Ausbildung des Charakters unseres Protagonisten Fridolin, laden dazu ein, eine Reise zu beginnen, die nicht vorhersehbar ist. Allein für diese Leseerfahrung hat das Buch 3,8 Sterne verdient. Ich ziehe hier 'Punkte' ab, weil ich doch noch ein paar Fehler gefunden habe, die bei dieser ruhigen und denkintensiven Lesereise das Lesegefühl doch stark beeinflussen. Leider muss für mich noch ein paar 'Kommapunkte' abziehen, da mir zwar das Cover außergewöhnlich gut gefällt, das Buch als Printversion sich aber schlecht lesen lässt. Es ist relativ groß und hat eine große Schrift. Das ist per se eigentlich gut, strengt es beim Lesen nicht so sehr an. Wenn ein Buch groß ist, ist es aber auch schwer und ich möchte es beim Lesen schon einmal in meinen Schoß legen. Das funktioniert leider nicht, weil es sofort wieder zu geht. Man müsste das Buch schon stark überdehnen, um ein hier ein gutes Lesen zu ermöglichen, damit würde man das Buch allerdings kaputt machen. Hier kann jeder für sich entscheiden, ob er das tun möchte, oder nicht. Ein weiterer Punkt, der mich geärgert hat, ist, dass die Seiten nicht voll geschrieben waren. Nach unten fehlen ca. 5cm pro Seite, die nicht bedruckt sind. Falls dies einen Sinn hat, hat der sich mir nicht erschlossen. Deshalb ziehe ich insgesamt noch einmal 0,5 Sterne ab und komme zu einem Abschluss von 3,3 Sternen. Ob diese Biografie tatsächlich anders ist, würde ich behaupten, kann meinen Schluss allerdings nicht belegen, da ich vorher noch keine Biografie gelesen habe. Fazit: 'Episoden eines Lebens' lässt sich mit kleinen Abzügen gut lesen, wenn man bereit ist, sich mit einem eher melancholischen Fridolin auseinander zu setzen.Das Buch lädt dazu ein, sich eine eigene Meinung zu bilden und mitzudenken. Wer sich also für die im Inhalt genannten Themen einlassen möchte und keinen aktiongeladenen Thriller erwartet, der sollte die Reise wagen und Fridolin eine Chance geben. Das Buch hat mich schließlich nicht so schnell losgelassen. Wer allerdings ein angenehmes haptisches Gefühl sucht, dem rate ich zum e-book.

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