Friederike Kempter

Lebenslauf von Friederike Kempter

Friederike Kempter, geboren 1979 in Stuttgart, absolvierte von 2003 bis 2006 eine Ausbildung an der Schauspielschule "Der Kreis" (Fritz-Kirchhoff-Schule) in Berlin. In "Zwei vom Blitz getroffen" spielte sie im Jahr 2000 neben Mariele Millowitsch eine Hauptrolle. Dem Fernsehpublikum bekannt ist Friederike Kempter vor allem als Kommissaranwärterin Nadeshda Krusenstern an der Seite von Axel Prahl und Jan Josef Liefers im "Tatort" aus Münster sowie durch ihr Mitwirken im Ensemble von "Ladykracher" (2008–2012). 2011 trat Kempter in der Comedysendung "Die Wochenshow" bei Sat.1 auf. Seit 2012 ist sie in der ARD-Vorabendserie Heiter bis tödlich – Hauptstadtrevier zu sehen, in der Kempter eine Hauptrolle als Elitepolizistin spielt. Für die Nebenrolle der neurotischen Ausdruckstänzerin Julika in Jan-Ole Gersters Berliner Tragikomödie "Oh Boy" (2012) wurde sie für den Deutschen Filmpreis nominiert.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Friederike Kempter

Cover des Buches Nullzeit (ISBN: 9783862313167)

Nullzeit

 (28)
Erschienen am 01.07.2013
Cover des Buches Die Entscheidung (ISBN: 9783837139860)

Die Entscheidung

 (27)
Erschienen am 16.10.2017
Cover des Buches Lilith Parker - Insel der Schatten (ISBN: 9783844905403)

Lilith Parker - Insel der Schatten

 (13)
Erschienen am 29.09.2011
Cover des Buches Neuntöter (ISBN: 9783837133431)

Neuntöter

 (11)
Erschienen am 29.02.2016
Cover des Buches The Couple Next Door (ISBN: 9783838783420)

The Couple Next Door

 (12)
Erschienen am 16.03.2017
Cover des Buches Himmel und Hölle (ISBN: 9783898137744)

Himmel und Hölle

 (2)
Erschienen am 01.09.2008

Neue Rezensionen zu Friederike Kempter

Cover des Buches Die Entscheidung (ISBN: 9783837136289)ChrischiDs avatar

Rezension zu "Die Entscheidung" von Charlotte Link

Durchwachsen
ChrischiDvor 2 Jahren

Charlotte Link bringt in „Die Entscheidung“ wieder einmal die unterschiedlichsten Charaktere zusammen, die mitunter zu polarisieren wissen, sich gleichzeitig aber auch zurückziehen können und weniger Präsenz zeigen. Dennoch ist es für den Hörer nicht unbedingt leicht die Figuren und ihre Eigenschaften in Gänze zu erfassen, da diverse Handlungsstränge in die jeweiligen Entwicklungen einspielen und ein immer größeres Netz spinnen. Mit Sicherheit heißt das Zauberwort Konzentration, denn davon benötigt man einiges, um der Lage Herr zu werden und sämtliche Querverbindungen zu ziehen. Nichtsdestotrotz gelingt dies zuweilen nur mühsam oder leider auch gar nicht. Es scheint als wäre das Geschehen so enorm in sich verstrickt, dass selbst die Autorin nicht immer den Überblick behalten kann.

Sicherlich wird im Zusammenspiel von inhaltlicher Darstellung und brisanter Thematik ein gewisses Maß an Spannung erzeugt, allerdings nicht kontinuierlich, so dass die Kurve entsprechend regelmäßig absackt. Dadurch ergeben sich mitunter langwierige Passagen, trotz dessen, dass es sich um eine gekürzte Lesung handelt, bei der man meinen könnte, ebenjene Sequenzen würden entfallen. Es ergibt sich ein ähnliches Wechselspiel wie bereits beim Erfassen der Protagonisten, denn zeitweilig hält die Autorin Überraschungsmomente bereit, die den Hörer regelrecht umhauen.

Friederike Kempter versucht die vorherrschende Atmosphäre einzufangen und dem Hörer zu vermitteln. Dies klappt auf Grund der zuvor genannten Widrigkeiten nur bedingt, eine gewisse Basis allerdings kann sie erschaffen. Sie bildet gewissermaßen den Ruhepol zum ansonsten scheinbar unstrukturierten und somit unruhigen Geschehen. Man spürt deutlich die eigene Interpretation der Sprecherin, die den Hörer jedoch nicht in eine bestimmte Richtung lenkt, sondern eher eine Möglichkeit aufzeigt, der jedoch eigene Theorien entgegengestellt werden können.

Es sind fast 12 Stunden lauter Höhen und Tiefen, in vielerlei Hinsicht. Positive wie negative Seiten der „Entscheidung“ halten sich inhaltlich und stilistisch in etwa die Waage, so dass man guten Gewissens auf ein solides Werk der Autorin blicken, ihm aber nur eine mittelmäßige Bewertung geben kann.

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Cover des Buches Die Entscheidung (ISBN: 9783837136289)-

Rezension zu "Die Entscheidung" von Charlotte Link

Gut gestrickt
-BuchLiebe-vor 3 Jahren

Die Geschichte geht sich etwas langsam an. Daher braucht man ein klein wenig Geduld bis man erfährt wie es überhaupt zu der im Klappentext beschriebenen Situation kommt. Leider gibt es im Laufe des Hörbuches immer wieder Längen. So richtige Spannung kommt erst gegen Ende auf. Die verschiedenen Handlungsstränge sind interessant und bringen Abwechslung in die Geschichte. Allerdings sind sie sehr weit von einander entfernt und erst ganz am Ende beginnen sie sich miteinander zu verbinden. Daher fragt man sich wie die verschiedenen Handlungsstränge in das Gesamtbild passen, aber zum miträtseln gibt es einfach überhaupt keine Anhaltspunkte. Die Hauptfiguren sind nicht wirklich vielschichtig sondern werden eher in eine Schublade gesteckt und dort mit Klischees behaftet. Die männliche Figur wird permanent als “Waschlappen” dargestellt und die weibliche Hauptfigur als naiv und uneigenständig. Schade, da hätte es auch etwas mehr Facetten in den Persönlichkeiten geben dürfen. Am Ende finden dann alle Fäden und Handlungstränge sinnvoll zusammen. Es bleibt nichts offen und der Hörer wird mit einem logischen Ende belohnt. Über die ein oder andere überraschende Wendung kann sich der Hörer am Ende auch noch freuen, so wurde ich doch ein wenig überrascht. Der Titel ist sehr passend gewählt, erfährt man doch welchen Einfluss verschiedene Entscheidungen auf einen selbst und auch das Leben anderer haben können. Fazit: Eigentlich ein gut gestrickter Roman der allerdings einige Längen aufweist und daher etwas Spannung einbüßt.

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Cover des Buches Die Entscheidung (ISBN: 9783837136289)marcelloDs avatar

Rezension zu "Die Entscheidung" von Charlotte Link

Zu verzwickt
marcelloDvor 4 Jahren

Wenn man schon so lange ein Fan von Charlotte Link ist und sie im Prinzip die erste Autorin ist, die mich von der Jugendliteratur in die Erwachsenenliteratur gehoben hat, dann ist es selbstverständlich, dass man alles von ihr liest. Natürlich ist nicht jedes Buch gleich gut, aber dass ich einmal so enttäuscht von ihr sein würde, hätte ich vor „Die Entscheidung“ nicht gedacht. Schon vor vielen Monaten habe ich mit dem Hörbuch zu diesem Roman begonnen und zwischendurch eine lange Pause gemacht, weil es mich absolut nicht packen konnte. Vor wenigen Wochen habe ich mich dann entschieden, dass Hörbuch nun doch durchzuziehen, aber trotz einer deutlichen Steigerung zum Ende hin, kann ich insgesamt leider kein positives Fazit ziehen.

Der Roman tut sich vor allem keinen Gefallen, weil er am Anfang zu viele Teilhandlungen hat, deren Zusammenhang man überhaupt nicht begreifen kann. Die einzelnen Geschichten stehen so unmotiviert nebeneinander und sind dabei in ihren Einzelteilen auch noch so langweilig, dass man noch nicht mal bei sich den Drang verspürt, irgendwelche Theorien anzustellen und mitzuspekulieren, wie die Zusammenhänge wohl sind. Von den ganzen Geschichten sind sicherlich Simon und Natalie diejenigen mit der größten Bewandtnis, aber beide Figuren haben es mir nicht erlaubt, mich mit ihnen zu identifizieren. Bei Simon wird nur ständig betont, was für ein Schlappschwanz er ist und Natalie wirkt so unselbstständig und puppenhaft, dass sie mir auf die Nerven ging. Da der Roman ja doch einige Seiten umfasst, wird es zum Ende hin natürlich besser, weil man bis dato mit den Figuren deutlich mehr Zeit verbracht hat und weil sie sich schon auch eine Entwicklung durchmachen dürfen, aber insgesamt war das nichts, an dem ich mich aufrichten konnte.

Leider passten auch die Kriminalaspekte nicht zu 100%. Lange Zeit kam überhaupt keine Spannung auf, weil die tatsächlich spannenden Stellen ausgespart wurden und er rückblickend beleuchtet wurden. Vor allem am Ende des Romans gab es eine solche Szene, bei der ich mich doch sehr geärgert habe, weil man als LeserIn das Gefühl hat, das einem etwas weggenommen oder vorenthalten wurde. Zudem wurden einige Elemente, die wahrscheinlich dann einen Überraschungseffekt haben sollten, so ungeschickt vorbereitet, dass sie bereits lange im Vorfeld glasklar waren. Das hat mich doch sehr geknickt, dass Links sonstige Stärken hier so zu kurz kommen…

Abschließend erfolgt nun noch eine Bewertung des Hörbuchs. Es wird von Friederike Kempter gelesen, die sich als Schauspielerin bereits einen Namen gemacht hat. Da ich selbst aber weniger deutsche Filme und Serien schaue, kannte ich ihre Stimme wirklich nur oberflächlich und habe sie auch gerade zum Beginn als eher nervig empfunden. Aber es hat sich schnell herausgestellt, dass es sich um eine Gewöhnungssache handelte, da mich ihre Stimme so lange begleitet hat und irgendwann zu dieser Geschichte gehörte. Sie hat eine klare Aussprache und hat es auch geschafft, zumindest den Hauptfiguren jede und jedem eine andere Stimme zu geben. Da konnte man wirklich problemlos auseinanderhalten, das war sehr gut gemacht!

Fazit: „Die Entscheidung“ ist in meinen Augen wirklich mit Abstand Links schwächstes Werk, weil die Thematik nicht zünden kann, weil es zu viele Teilhandlungen gibt, die erst superspät einen Zusammenhang aufweisen und zudem gibt es keine Charaktere, an denen man sich aufrichten kann. Von diesem Roman möchte ich daher wirklich abraten, da man definitiv einen falschen Eindruck von dem bekommt, was Link ansonsten zu leisten vermag.

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