Friederike Mayröcker Und ich schüttelte einen Liebling

(7)

Lovelybooks Bewertung

  • 13 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 3 Rezensionen
(3)
(2)
(1)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Und ich schüttelte einen Liebling“ von Friederike Mayröcker

Friederike Mayröcker hat nach dem Tod ihres Schreib- und Lebensgefährten Ernst Jandl Erinnerungen und Träume, Gespräche und Zitate, Eindrücke und Beobachtungen auf Notizzetteln gesammelt, hat ihren Text geschüttelt und den fruchtbaren Augenblick abgepaßt, da Schreiben und Ernten in eins und die Wörter und Sätze wie reife Früchte zu Papier fallen. Entstanden ist eine poetische »Ausschweifung des Gedächtnisses«, die noch die armseligsten und vergänglichsten Dinge in »Magie Partikelchen« verwandelt und sie so bewahrt: »herzhermetisch« geborgen im Innern der Sprache. Und ich schüttelte einen Liebling ist ein bewegendes Buch über die Kraft der Trauer, der Liebe und der Dichtung: Abschied und Wiederkunft in einem.

Stöbern in Romane

Underground Railroad

Packendes Buch über die Sklavin Cora. Der letzte Bereich versucht alles Handlungsstränge zu einem Ende zu bringen.

Alexlaura

Heimkehren

Intensiver Roman, der eine Familie über mehrere Generationen hinweg verfolgt

lizlemon

Durch alle Zeiten

Sehr spannend und bewegend

silvia1981

Dann schlaf auch du

Wem kann man seine Kinder anvertrauen?

silvia1981

Wie man es vermasselt

Frisch, jung und intelligent... ein absolutes Wahnsinns-Buch!

Tigerkatzi

Und jetzt auch noch Liebe

Turbulente Liebeskomödie mit sehr skurrilen Charakteren, um eine junge Frau, die durch eine ungewollte Schwangerschaft erwachsen wird.

schnaeppchenjaegerin

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Und ich schüttelte einen Liebling" von Friederike Mayröcker

    Und ich schüttelte einen Liebling
    giulianna

    giulianna

    31. May 2009 um 09:40

    Vorab: dies ist mein erstes Buch von Frau Mayröcker. als unbedarfter Leser wird man zuerst einmal von der Sprache erschlagen. sie ist rastlos, poetisch, atemlos, schwer zu beschreiben, frei von Regeln der Punktierung und Kommasetzung, befindet sich irgendwo außerhalb der konventionellen Orthographie und zieht einen damit in einen Sog. man muss sich fallen lassen in die Gedanken der Autorin um mit dem Text etwas anfangen zu können. es geht weniger um einen Plot, vielmehr um Notizen, Fragmente, den Alltag, Aufzählungen, Wiederholungen, Wortschöpfungen. vor allem bedarf es des richtigen Moments um dieses Buch lieben zu können. an manchen Tagen wird einem dieser Stil leicht zu viel. dann reißt er einen nicht mit, sondern scheint einen auszuschließen. deshalb brauchte ich auch zwei Anläufe um mich in dem Gedankenstrudel fallen lassen zu können, um von den Worten absorbiert werden zu können, der Atemlosigkeit, den Gedankensprüngen. ja, man wird beinahe geschüttelt, so wie der Liebling im Titel. man muss sich nur schütteln lassen.

    Mehr
  • Rezension zu "Und ich schüttelte einen Liebling" von Friederike Mayröcker

    Und ich schüttelte einen Liebling
    Wolkenatlas

    Wolkenatlas

    30. December 2008 um 19:22

    "Und ich schüttelte einen Liebling"... Friedericke Mayröcker hat mit "Und ich schüttelte einen Liebling" ein wunderbares Buch über die Liebe geschrieben, ein zärtlicher Nachruf auf ihren Lebensgefährten Ernst Jandl, ein sehr intimes Requiem. Prosa, die einen ganz magischen Sog hat. Prosa, die einen ganz eigenen Sprachrhythmus hat. Immer wiederkehrende Einschübe, wie ...und ich schüttelte einen Liebling... werden in jeweils neuem Kontext gesetzt und gewinnen durch diese neue Beleuchtung eine besondere, fast leitmotivartige Funktion. Friedericke Mayröcker erzählt aus ihrem Leben mit Ernst Jandl, springt dabei durch die Jahrzehnte, sie holt ihre Mutter, ihre Ärztin, Gertrude Stein und viel andere in ihr Buch, sie spielt verspielt und kockett mit dem schon längst faszinierten Leser. Dadurch entsteht ein Kaleidoskop ihres Lebens, vor allem aber eine der zärtlichsten und schönsten Liebesgeständnisse, die ich je gelesen habe. Ein Buch, das auf jeder Seite nur so von Wahrheiten, von unvergesslichen Sätzen, Phrasen, Wortspielen strotzt, dass man (mir geht es so) es sehr bald wieder lesen möchte.

    Mehr
  • Rezension zu "Und ich schüttelte einen Liebling" von Friederike Mayröcker

    Und ich schüttelte einen Liebling
    MiaMarone

    MiaMarone

    25. June 2008 um 20:19

    wunderschöne, trauernde prosa, die man an jeder stelle anfangen kann zu lesen.