Friederike Range Wie denken Tiere?

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Inhaltsangabe zu „Wie denken Tiere?“ von Friederike Range

Wussten Sie, dass Kohlmeisen in England gelernt haben, Milchflaschen zu öffnen? Wie Ratten sich untereinander verständigen, um Giftfallen zu entgehen, und wie Paviane sich in sozialen Gruppen zurechfinden? Die Biologin Friederike Range widmet sich in ihren For-schungen und in diesem populären Sachbuch der Intelligenz der Tiere. Was bedeutet Lernen bei Tieren? Wie nehmen unsere Haustiere ihre Umgebung wahr und was sagt uns das alles über den Menschen? Erleben Sie einen neuen Blick auf das Tierreich!

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  • Rezension zu "Wie denken Tiere?" von Friederike Range

    Wie denken Tiere?
    HeikeG

    HeikeG

    03. January 2010 um 14:03

    Warum interessiert uns die Intelligenz von Tieren? . Ob Tiere denken können bzw. was in ihren Köpfen vor sich geht, fragen sich Menschen schon seit Ewigkeiten. Gelöst haben sie das Rätsel bis heute nicht. Obwohl es manchmal scheint, dass der Unterschied zwischen Mensch und Tier kleiner als gedacht ist. So können z. Bsp. Tauben einen Picasso von einem Monet unterscheiden, was vielen Menschen wahrscheinlich nicht gelingen würde. Oder Krähen bauen sich Werkzeuge, um an Insekten unter der Baumrinde zu gelangen. Allerdings ist bei den Tauben das gezielte Unterscheiden zwischen Impressionismus und Kubismus „nur“ ein gezieltes Trainingsergebnis aus der Forschung. Gewisse „Denk“-Parallelen zum Homo Sapiens gibt es dahingegen noch mehr. Jedoch fehlen Tieren im Gegensatz zum Menschen zwei wichtige Voraussetzungen zum Urteilen und Denken: zum einen Begrifflichkeit und zum anderen eine gemeinsame Öffentlichkeit, die durch das Zeigen geschaffen und im Urteil vertieft wird. Auch können sich Tiere keine Ziele setzen. . Das vorliegende Buch der Kognitionsforscherin Dr. Friederike Range will keinen Gegenbeweis antreten. Die Biologin zeigt vielmehr auf, wie Tiere Entscheidungen des täglichen Lebens treffen und damit überlebenswichtige Probleme lösen. „Das Buch gibt ein beredtes Zeugnis darüber ab, was Tiere - mit den richtigen Augen gesehen und vor die geeigneten Aufgaben gestellt - kognitiv zu leisten imstande sind.“, schreibt Prof. Dr. Ludwig Huber (Leiter der Abteilung für Kognitionsforschung der Universität Wien) im Vorwort. Dabei grenzt es sich ganz klar von den oft banalen Geschichten über tierische Intelligenz in den Medien und den seit der Antike erzählten Fabeln und Spekulationen darüber ab. . „Wie denken Tiere?“ zeigt, welche neuen Einsichten die Wissenschaft ermöglichen kann, gibt jedoch keinesfalls eine umfassende Darstellung der gesamten Themenbereiche und Forschungsergebnisse der Kognitionsbiologie. Vielmehr will Dr. Range das Interesse für Kognitionsforschung bei Tieren wecken. Das wirft natürlich die Frage auf, warum Intelligenz von Tieren überhaupt erforscht werden muss? Die Autorin gibt darauf eine ganz klare Antwort: Es ist der Mensch selbst. „Uns interessiert immer wieder, ob, warum und inwiefern der Mensch eigentlich etwas Besonderes ist und sich von den Tieren abhebt.“, antwortet die Biologin. „Schließlich stammen wir von den Tieren ab, und je mehr wir über ihre geistigen Fähigkeiten wissen, umso besser verstehen wir wahrscheinlich dann auch die Evolution unserer eigenen Fähigkeiten.“ . Die Autorin hat ihr Buch in sechs Kapiteln gegliedert, die u. a. die Themen „Sind Tiere logisch?“, „Soziales Lernen“, „Kooperation“, „Werkzeuggebrauch“ oder die Frage „Was verstehen Tiere von der Gedankenwelt eines anderen Tieres?“ behandeln. Eingeleitet werden die Kapitel jeweils mit einem kurzen Überblick über das Themengebiet mit den jeweiligen Fragestellungen und dem jetzigen Wissensstand. Anhand von speziellen Beispielen aus der Forschung werden dann weiterführende Fragestellungen behandelt. „Diese speziellen Beispiele sind zum Teil so ausgewählt, dass einerseits verschiedenen Tiergruppen und Methoden in der Verhaltensforschung abgedeckt werden und dass andererseits für den Laien eine gewisse Attraktivität besteht.“, erläutert Friederike Range. Sie nimmt den Leser mit in das Wolfsprojekt „Wolf Science Center“, beobachtet Putzerfische bei der Arbeit oder Erdmännchen beim Wiegen, die sich dabei sogar in Reih und Glied anstellen und ist nicht zuletzt bei Verhaltensbeobachtungen unserer nächsten Verwandten, den Affen, zugegen. . Fazit: „Wir teilen diese Welt nicht mit dummen Geschöpfen, sondern mit Tieren, die eine für uns oft überraschende Komplexität in Bezug auf ihr Lernverhalten zeigen!“, stellt Dr. Friederike Range in ihrem interessanten Buch dar. Entstanden ist ein faszinierendes Zeugnis der modernen Kognitionsforschung an Tieren, das gleichzeitig darauf hinweist, dass Tiere jederzeit als bewusste, intentionale und leidensfähige Wesen wahrgenommen werden sollten.

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