Friederike Schmöe Du bist fort und ich lebe

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Inhaltsangabe zu „Du bist fort und ich lebe“ von Friederike Schmöe

Sams Mutter Victoria ist Künstlerin. Zu ihrem 60. Geburtstag bereitet Sam eine Jubiläumsausstellung in Coburg vor. Dabei entdeckt sie ein Foto, aufgenommen in den 1980ern. Eindeutig ist Victoria darauf zu erkennen - doch wer ist die andere Frau und warum sieht Sam ihr so ähnlich? Auf ihr Nachfragen schweigt die Familie. Aber dann tritt der Journalist Roman in Sams Leben, und gemeinsam fördern sie ein schockierendes Familiengeheimnis zutage …

Auf S.10 denkt man, man weiß schon, was passiert - aber die Autorin hält noch einige Überraschungen bereit. Coburg ist eine tolle Kulisse!!

— daneegold

Einem Familiengeheimnis auf der Spur

— Monika58097

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  • ich konnte das Buch nicht lesen

    Du bist fort und ich lebe

    Petra54

    04. June 2017 um 14:50

    Die Geschichte las sich für mich im Klappentext spannend: die Hauptperson entdeckt ein Foto mit einer Frau, der sie verblüffend ähnlich sieht. Doch ihre Familie will ihr nichts über diese Person erzählen. Ich kann nur sagen: eine schlecht erzählte gute Geschichte taugt für mich nichts im Vergleich zu einer hervorragend geschriebenen banalen Begebenheit. Ich habe bereits nach wenigen Seiten abgebrochen und kann demzufolge das Buch nicht empfehlen.

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  • Großes Kopfkino

    Du bist fort und ich lebe

    gsimak

    07. September 2014 um 21:28

    Zum Inhalt Das Cover zeigt eine Frau, die eine geblümte Leggings trägt, eine dunkelblaue Longbluse und auf einem Steg barfuß auf den Leser zugeht. Das Gesicht ist nicht zu sehen. Das ist sehr passend! Denn auch die geheimnisvolle Frau, auf einem Foto, ist ziemlich lange nicht zu sehen......... Wenn man das Buch aufschlägt, begegnet man dem Bild in blau.weiß. Daneben eine dunkelblaue Seite. Sie verleiht dem Ganzen etwas Düsteres. Soll sie Trauer ausdrücken???             Sam und Luna sind beste Freundinnen. Als sie Fotos durchsuchen, stoßen sie auf ein Bild. Die Aufnahme zeigt zwei Frauen in Griechenland. Victoria und eine Frau, die Sam wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Sam möchte der Sache auf den Grund gehen. Als sie ihre Mutter darauf anspricht, erhält sie nur ausweichende Antworten. Dass sie ihre heißgeliebte Oma Blanca gefragt hat, war keine gute Idee......... Sam und ihr Bruder Nikolaj bereiten alles für die Jubiläumsausstellung ihrer Mutter vor. Beide sind dadurch sehr gestresst. Nikolaj arbeitet als Physiotherapeut und Sam kreiert Wäsche für Bäder. Sie hofft auf eine Festanstellung. Aber, irgendwie will ihr im Moment nichts gelingen. Während ihre Freundin Luna voll in ihrem Beruf als Modedesignerin aufgeht, hat Sam das Gefühl nur zu funktionieren. Ihre eigenen Träume lebt sie nicht aus. Auch in der Familie versucht sie immer, es Allen recht zu machen. Sam spürt, dass ihr keiner die Wahrheit erzählt, über die Frau auf dem Foto. Sie soll die Schwester von Victoria sein, die bei einem gemeinsamen Urlaub ums Leben kam. Auf dem Speicher ihrer Oma findet sie eine Rechnung. Ihr verstorbener Opa hatte damals einen griechischen Bericht übersetzen lassen. Sam sucht Gregor Hallenstein auf, der vor 29 Jahren die Rechnung für die Übersetzung ausgestellt hat. Sie hofft endlich Licht ins Dunkel zu bringen. Sie trifft Roman Hallenstein an. Sein Vater ist erst kürzlich verstorben. Der arbeitslose Journalist zeigt großes Interesse für Sams Anliegen und ist bereit ihr zu helfen. Meine Meinung Sam ist eine sehr sympathische Frau Anfang dreißig. In Anwesenheit ihrer Mutter kommt sie sich immer unzulänglich vor. Zu dick und nicht gut genug gekleidet. Ihre Mutter wirkte auf mich wie ein wandelnder Kühlschrank auf zwei Beinen. Nur ihre Kunst scheint ihr wirklich wichtig zu sein. In ihre Bilder steckt sie ihr ganzes Herzblut. Victoria kann einfach keine Wärme zeigen. Jede Bitte klingt wie ein Befehl. Ihr Mann Robert hat sich damit abgefunden. Zu ihm hat Sam einen guten Draht. Großmutter Blanca habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Dachte mir beim Lesen oft, wie gern ich selber so eine liebe Oma hätte. Sam und Blanca sind Seelenverwandte. Doch, warum erhält Sam nicht einmal von ihr ausreichend Auskünfte über die mysteriöse Frau auf dem Foto? Wenn es eine verstorbene Tante von Sam ist ...... warum wurde das die ganzen Jahre geheim gehalten? Warum reagiert Victoria extrem frostig auf ihre verstorbene Schwester? Weshalb hat ihr Opa Isaac die Übersetzungen angefordert? Warum ist Grace im Beisein von Victoria gestorben? Auch Isaac starb bei einem Besuch bei Victoria.......... Wer ist diese Grace wirklich, die auch ihr Leben der Kunst verschrieben hatte? Victoria ist eine undurchschaubare Frau. Sie war mir nicht sonderlich sympathisch. Erst im Lauf der Geschichte konnte ich sie etwas besser verstehen. Sam und Nikolay hat sie total unter der Fuchtel. Besonders Sam richtet ihr Leben nach der Familie aus. Sie hat es bisher nicht geschafft sich komplett abzunabeln. Ihr älterer Bruder Igor hat sich nach Südbayern abgesetzt. Dort führt er ein Freizeitbad. Roman ist Sam eine sehr große Stütze, bei der Suche nach Wahrheiten, die sie bis nach Venedig führt. Langsam kommt immer mehr Licht ins Dunkel..... Als Sam von Venedig zurückkommt, kapselt sie sich von der Familie ab....... Oft dachte ich beim Lesen, ich wüsste die Wahrheit. Friederike Schmöe hat mich mehrmals getäuscht. Die Wahrheit taucht nach und nach auf. Die Autorin hat einen Schreibstil, der mich von Anfang an gefangen genommen hat. Fazit Ich habe schon viele Bücher gelesen, die von Familiengeheimnissen handelten. Du bist fort und ich lebe ist definitiv eins der Besten. Liebe Frau Schmöe. Das war mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von ihnen. Absolute Empfehlung von mir und 5 Sterne

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  • Ein spannender Familienroman

    Du bist fort und ich lebe

    AlineWirths

    Eine tolle Geschichte. Ein Buch mit vielen Fragen und späteren Antworten. Das hielt natürlich die Neugierde weit oben. Auch wenn man die nächsten Schritte oder Ergebnisse voraussehen konnte, blieb es immer spannend genug, den Reader nicht fortzulegen. Das rechne ich der Autorin hoch an. Ein Buch, welches man nicht weglegen möchte, ist ein gutes Buch. Für mich war es der erste Roman der Autorin, die ja eigentlich sonst für Krimis bekannt geworden ist. Umso erstaunlicher war es natürlich, jetzt einen Familienroman in den Händen zu halten. Naja, mehr oder weniger. In meinen Fall ist es ja ein eBook. Das Genre Frauenroman kann ich nicht teilen genauso wenig wie die Wahl des Titels. "Du bist fort und ich lebe" klingt in meinen Augen zu dramatisch. Es ist nicht passend gewählt. Ich rate jedem das Buch dennoch zu lesen, denn es ist ein mitreissender gefühlvoller Roman. Das Cover passt schon eher zum Buch. Warum kann ich gar nicht genau sagen. Mich spricht es auf alle Fälle an. Vielleicht liegt es an der Farbwahl, keine Ahnung, Vielleicht aber auch an der Titelschrift, die Art und Weise. Also ein Buch, zudem ich greifen würde. Der Schreibstil reißt mich mitten in die Geschichte. Es ist alles so normal aber so fesselnd, das man gar nicht anders kann, als weiterzulesen. Hier wird die Geschichte aus Sicht der Hauptprotagonistin Sam erzählt und man lernt sie immer besser kennen und verstehen. Ihre Gefühle werden dir offenbart und du fühlst mit. Ab und zu werden Kapitel aus anderer Sicht eingeworfen. Nicht schlecht, denn so erfährt man viele kleine Dinge, die alles noch viel geheimnisvoller machen und die Antworten immer weiter nach hinten verschieben. Klar, die Sprache ist recht einfach, aber was wollen wir hier mit Geschnörkel? Es passt weder zum Buch, noch zur Autorin. Nicht einmal zur Geschichte passt es, denn diese Geschichte schreibt doch das wahre Leben. Sowas könnte deiner Nachbarin wiederfahren sein, deiner besten Freundin. Vielleicht denkt ihr jetzt, ja die Story ist nun nicht wirklich besonders, ist sie auch nicht. Aber alles Zusammen macht das Buch aus. Durch einen fesselnden Schreibstil, durch die Einfachheit der Worte, durch die Sichtweise und durch das Präsens bekommt ihr eine tolle mitreissende Romanvorlage. Wichtig ist hierbei natürlich die Figur selbst. Wäre sie langweilig oder gar unscharf gezeichnet, würde man nicht mitfühlen, wahrscheinlich nicht mal Interesse haben. Die Autorin aber schafft es hier Charaktere zu schaffen, die so normal erscheinen. Klar und deutlich sieht man sie vor sich. das gilt übrigens auch für die Kulisse. Ich kenne Coburg nicht, aber ich konnte es mir bestens vorstellen. Zumindest die hier beschriebenen Orte. Ich kann euch diesen Roman in elektronischer wie auch papierner Form wärmstens empfehlen. Ein toll geschriebener Familienroman.

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  • Du bist fort und ich lebe (Friederike Schmöe)

    Du bist fort und ich lebe

    LieLu

    09. December 2013 um 17:34

    Gmeiner Verlag Die Autorin Friederike Schmöe ist Krimiautorin und Dozentin für kreatives Schreiben, vor allem für Kinder und Jugendliche. Sie unterrichtet unter anderem auch Schreiben für die Wissenschaften und Autobiografie. Am liebsten liest sie selbst Kriminalromane aller Couleur, aber auch Gedichte, Biografien, Reiseberichte und Kurzgeschichten. Du bist fort und ich lebe Die Designerin Samantha, hat es mit ihrer Familie nicht leicht. Ihre Mutter Victoria ist Künstlerin, kühl und reserviert, zu ihrem Bruder Igor hat sie kaum eine Beziehung, ihr zweiter Bruder Nikolaj nutzt sie als Eisbrecher für die Familie und ihr Freund Ralf hat sie wegen dieser Familie verlassen. Als sie nun eine Ausstellung für ihre Mutter organisiert, fällt ihr ein altes Foto aus dem Jahr 1982 in die Hände. Darauf abgebildet sind zwei junge Frauen, die eine ihre Mutter Victoria, doch wer ist die anderen, der Sam zum Verwechseln ähnlich sieht? Auch ihrer Oma fiel die Ähnlichkeit sofort ins Auge? Plötzlich tritt der junge Journalist Roman in ihr Leben und Sam versucht mehr über das Foto heraus zu finden und ahnt nicht, dass sie in den Schatten der Vergangenheit zu wühlen beginnt. Schatten, die lieber in der Vergangenheit hätten bleiben sollen. Fazit Ein interessantes und spannendes Buch, welches nach und nach immer mehr Tiefe bekommt. Geschickt gemacht, sind die Umschwünge heraus aus der Perspektive der Hauptperson Sam in die perspektive ihrer Mutter Victoria und ihrer Großmutter Blanca. Immer wieder gibt es auch Zeitsprünge beispielsweise in die Zeit vor dem Ableben von Victorias Vater Isaac. Der Leser erfährt so immer mehr über die Person auf dem Foto und entwickelt einige Vorahnungen, was es mit dem dunklen Familiengeheimnis auf sich hat. Auch die kühle und reservierte Art Victorias all ihren Kindern gegenüber, wird damit immer klarer. Doch dann nimmt das Buch dramatische Wendungen und der Leser tappt mit seinen Vermutungen wieder im dunkeln. Den Schreib- und Erzählstil fand ich grundsätzlich sehr flüssig, es fiel mir jedoch auf, dass durch die auktoriale Erzählperspektive sehr oft Satzanfänge wie „Sie hat, sie braucht etc.“, das stört leider beim Lesen etwas und verleiht dem Buch etwas sehr schnelles. Durch diese Perspektive erfährt der Leser zwar alles, inklusive der Gefühlswelten der Protagonisten, das Buch gestaltet sich aber ein wenig emotionslos. Allerdings hat der Leser dadurch auch das Bedürfnis schnell herauszufinden, was damals geschehen ist und wer denn nun die Person auf dem Foto neben Victoria ist. Nach und nach gewöhnt man sich an diesen Erzählstil und steigt selbst immer tiefer in die Geschichte rund um Sam und ihre Familie ein. Ich bin mir nicht sicher, ob man für diese Geschichte, die sich von Anfang an verfestigt, auf 400 Seiten ausdehnen muss, jedoch ist es ein überaus bewegendes Buch, welches ich gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Durch ein überraschendes und unvorhersehbares Ende, wirklich empfehlenswert. http://immer-mit-buch.blogspot.de/2013/12/du-bist-fort-und-ich-lebe-friederike.html

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  • Viele Geheimnisse

    Du bist fort und ich lebe

    daskleinebuechercafé

    18. November 2013 um 17:38

    Sams Mutter Victoria ist Künstlerin. Zu ihrem 60. Geburtstag bereitet Sam eine Jubiläumsausstellung in Coburg vor. Dabei entdeckt sie ein Foto, aufgenommen in den 1980ern. Eindeutig ist Victoria darauf zu erkennen - doch wer ist die andere Frau und warum sieht Sam ihr so ähnlich? Auf ihr Nachfragen schweigt die Familie. Aber dann tritt der Journalist Roman in Sams Leben, und gemeinsam fördern sie ein schockierendes Familiengeheimnis zutage …     Samantha, kurz Sam genannt, ist Designerin. Sie sitzt mit ihrer besten Freundin, Luna, in ihrer Wohnung und sortieren Fotos, die sie für die Ausstellung ihr Mutter Viktoria benötigt. Viktoria May ist Malerin, sehr bekannt und zu ihrem 60. soll eine entsprechende Ausstellung stattfinden. Sam, konnte wieder nicht nein sagen als sie den Auftrag für die Ausstellung aufgebrummt bekommen hat. Ihre Brüder Nikolaj und vor allem Igor, ziehen sich gut aus der Schusslinie.   Es ist wie immer, Sam ist für Jeden und Alle immer verfügbar. Nun fällt ihr durch Zufall dieses Foto in die Hände, die eine Frau ist ihre Mutter, wer jedoch ist diese andere Frau und der Mann im Auto?   Auch Nachfragen in der Familie bringt sie nicht weiter, würden ihr da nicht Rechnungen von griechischen Übersetzungen buchstäblich vor die Füße fallen. Sam beginnt eigene Nachforschungen an zu betreiben und kommt im mehr Geheimnissen auf die Spur.   Alles was sie erfährt, bringt ihr Leben immer mehr ins wanken. Was hat ihre Familie da nur getan?     Dies ist mein erstes Buch von Friederike Schmöe und ich bin froh, dass ich sie für mich entdeckt habe.     Die Protagonisten werden eingehend beleuchtet, es wird, gedanklich, viel in die Vergangenheit gesprungen. Dies ist aber auch notwendig, denn dadurch wird die Spannung hoch gehalten und die Fantasie der Leser angeregt. Auch wenn man meint, ich kenne DAS Geheimnis, muss man sich eingestehen, ich kenne doch noch nicht alles!   Friederike Schmöe hat einen sehr angenehmen Schreibstil und diese Familiengeschichte hat mich von der ersten bis zu letzten Seite mitgenommen.   Hier ist alles vertreten, Krimi, Liebe, Neid, Missgunst, verlassen werden und los lassen.  

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  • Das Buch ist eine schöne Lektüre für Abends auf dem Sofa.

    Du bist fort und ich lebe

    Jackys-Blog

    14. October 2013 um 12:36

    Friederike Schmöe hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Sie zeigt einem immer wieder Einblicke in die Vergangeheit der Charaktere, was am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig war, aber auch hilfreich weil man manche Sachen besser verstehen konnte. Ich habe mich schnell in die Story reinlesen können und war fasziniert von den verschiedene Charakteren. Sam ist eine nette Frau die aber anscheinend noch nicht so wirklich ihren Platz gefunden hat. Ihre Familie liebt sie, nutz aber auh gerne mal aus das sie so gut mütig ist. Sam hat eine ganz besondere Verbindung zu ihrer Großmutter und als diese einen Schlaganfall erleidet kann Sam nicht aufhören sich Sorgen zu machen. Sam opfert sich gerne für ihre Familie auf, auch wenn diese es meistens nicht wirklich zu schätzen weis. Dadurch das Sam so ein sympatischer Charakter ist, ist es noch schlimmer als man hinter das so gut gehüttete Familiengeheimniss kommt. Für Sam ist es gut das sie den Journalisten Roman an ihrer Seite hat der sie Tatkräftig unterstützt. Es ist relativ schnell klar was das große Geheimniss ist, aber es ist doch spannend zu lesen wie sich alles nach und nach zusammen setzt. Warum alles so geheim ist und vorallem wer alles mit drin steckt.  Das Buch ist in der Sparte Frauenromane zu finden, wobei ich sagen muss das es eher zu Krimis gehört, auch wenn es nicht auf Anhieb dazu gehört. Das Buch ist eine schöne Lektüre für Abends auf dem Sofa.

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  • Weder Frauenroman noch Krimi

    Du bist fort und ich lebe

    abuelita

    01. October 2013 um 15:06

    ...aber trotzdem unheimlich spannend und berührend. Und aufatmend habe ich es erst vor einigen Stunden zugeklappt. Dabei lag das Buch schon länger hier, aber irgendwie konnte ich mich mit dem Klappentext - siehe unten - nicht so recht anfreunden....ich habe mich auch noch gewundert, wie Frau Schmöe nun von den Krimis zu Familiengeschichten kommt. Aber ich hätte mir ja denken können, dass es hier bei der Autorin sicher keine langweilige normale Erzählung sein wird….. Sams Mutter Victoria ist Künstlerin. Zu ihrem 60. Geburtstag bereitet Sam eine Jubiläumsausstellung in Coburg vor. Dabei entdeckt sie ein Foto, aufgenommen in den 1980ern. Eindeutig ist Victoria darauf zu erkennen - doch wer ist die andere Frau und warum sieht Sam ihr so ähnlich? Auf ihr Nachfragen schweigt die Familie. Aber dann tritt der Journalist Roman in Sams Leben, und gemeinsam fördern sie ein schockierendes Familiengeheimnis zutage…..soweit also der Klappentext. Ich kenne alle Bücher der Autorin und bin immer wieder aufs Neue fasziniert, wie sie es schafft, aus „ganz normalen Dingen“ eine runde und pralle Geschichte zu machen. Der Schreibstil ist klar, einfach und flüssig; die Protagonisten gut gezeichnet und vorstellbar und es gibt immer wieder in den Büchern der Autorin unerwartete Wendungen. So auch in dieser Familiengeschichte. Meint der Leser doch lange vor Sam zu wissen, was damals geschah, so wird er doch auch noch einmal überrascht.  Auch die Entwicklung der jungen Samantha, die erst einmal in einem schmerzhaften Prozess verarbeiten muss, dass in ihrer Familie fast alle aus irgendeinem Grund lügen, ist faszinierend. Neid, Eifersucht, Liebe, Hass, Seitensprung, ja vielleicht Mord – all das „passiert“ in dieser nach außen hin so ehrbaren Familie. Auf jeden Fall hat mich dieser Roman überzeugt und ich kann ihn uneingeschränkt empfehlen.

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  • Einem Familiengeheimnis auf der Spur

    Du bist fort und ich lebe

    Monika58097

    21. August 2013 um 15:53

    Der 60. Geburtstag von Sams Mutter Victoria steht an. Victoria ist Künstlerin. Sam und ihre beiden Brüder haben der Mutter versprochen, ihr zu Ehren eine Jubiläumsausstellung zu organisieren. Bei der Suche nach persönlichen Fotos, die auch für die Ausstellung verwendet werden können, entdeckt Sam ein Foto. Ein Foto mit ihrer Mutter und einer fremden Frau. Die fremde Frau sieht Sam zum Verwechseln ähnlich. Wer ist diese Frau? Eine Verwandte? Wen auch immer Sam in ihrer Familie fragt, sie trifft auf eisiges Schweigen. Auch ihre geliebte Grossmutter Blanca will das Geheimnis nicht lüften. Durch einen Zufall lernt Sam den Journalisten Roman kennen und lieben. Er hilft der Designerin, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Eines Tages bekommt Sam eine anonyme Einladung. Sie soll sich die Ausstellung einer griechischen Künstlerin in Venedig anschauen. Sam kommt dies sehr merkwürdig vor, doch Roman und sie beschliessen, der Einladung trotzdem zu folgen. Wie schon Zuhause, kommt sich Sam immer wieder beobachtet vor. Wer beobachtet sie? Wer will etwas von ihr? Als sie endlich die griechische Künstlerin kennenlernt, kommen ganz langsam immer mehr Wahrheiten ans Tageslicht und nichts ist mehr so, wie es einmal war. Friederike Schmöe hat hier einen Roman geschrieben, der mich vom Anfang bis zum Ende gefesselt hat. "Du bist fort und ich lebe", kein Krimi, kein Frauenroman, ein Roman, der aber unheimlich spannend ist. Eine Familiengeschichte, sehr spannend, sehr fesselnd. Ein Roman, der einen die Stunden nur so vergessen lässt.

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  • Spannende Familiengeschichte

    Du bist fort und ich lebe

    Zabou1964

    30. July 2013 um 15:25

    Friederike Schmöe gehört zu meinen bevorzugten Krimiautorinnen. Umso erstaunter war ich, als ich ihr neuestes Werk las, das ich selbstverständlich sofort nach Erscheinen haben musste. Obwohl auch diese Geschichte sehr spannend ist, hat sie mit einem Kriminalroman nur wenig zu tun. Der Gmeiner Verlag führt das Buch übrigens unter der Rubrik „Frauenromane“, wo es meiner Meinung nach nicht hingehört. Für mich ist es Belletristik im wahrsten Sinne des Wortes.   Die junge Designerin Samantha May, die von allen nur Sam genannt wird, hat schwer unter ihrer Familie zu leiden. Sie passt sich immer an und ist stets für alle verfügbar. Aus diesem Grunde bereitet sie auch eine Ausstellung vor, die aus Anlass des 60. Geburtstags ihrer Mutter Victoria May, einer Malerin, ansteht. Bei den Vorbereitungen stößt sie auf ein Foto, das ihre Mutter mit einer jungen Frau zeigt, der Sam zum Verwechseln ähnlich sieht. Als sie in ihrer Familie nachfragt, stößt sie auf eine Mauer des Schweigens. Bei ihren Recherchen lernt sie den Journalisten Roman kennen, der ihr bei der Suche nach der Wahrheit behilflich ist. Was die beiden herausfinden, erscheint ungeheuerlich. Aber die Wahrheit lässt sich nicht länger verschweigen.   Der Schreibstil der Autorin fesselt mich jedes Mal aufs Neue. Ihre Geschichten sind nicht spektakulär. Was ihre Protagonisten erleben, könnte jedem von uns passieren. In welcher Familie gibt es kein Geheimnis? So außergewöhnlich wie das der Familie May mag es nicht sein, aber ich konnte mich sehr gut in Samantha hineinversetzen. Besonders gefallen hat mir das innige Verhältnis zu ihrer Großmutter Blanca. Die Unsicherheit Samanthas hat bestimmt jeder Leser schon einmal erlebt. Frau Schmöe beschreibt ihre Protagonisten so genial, dass ich immer mit ihnen fühlen kann.   Die Geschichte ist im Präsens verfasst, woran ich mich zunächst gewöhnen musste. Sehr hilfreich fand ich, dass nicht nur aus Samanthas Sicht erzählt wurde. So war ich ihren Recherchen das ein oder andere Mal einen Schritt voraus, was die Spannung jedoch nicht geschmälert hat.   Womit wir bei meinem einzigen Kritikpunkt wären: der Titel des Romans. Ich gehe davon aus, dass die Autorin hierbei keinen Einfluss hatte. Ich möchte an dieser Stelle nichts über den Inhalt des Buches verraten. Aber der Titel ist wirklich extrem schlecht gewählt. Wer das Buch gelesen hat, weiß warum.   Obwohl dies mein Lesevergnügen ein wenig getrübt hat, führt es nicht zu einer Abwertung. Meine Bewertung richtet sich nach dem Inhalt, nicht nach dem Äußeren eines Buches. Ich kann nur jedem raten, sich weder vom Genre noch vom sperrigen Titel abhalten zu lassen, dieses Werk zu lesen. Es beinhaltet eine spannende Familiengeschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln konnte.   Fazit: Frau Schmöe hat zu ihrer alten Form zurückgefunden. Obwohl dieses Werk kein Krimi ist, bietet es viel Spannung – aber auch Gefühl.   © Simone Kühlewind

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