Friederike Schmöe Ein Toter, der nicht sterben darf

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Inhaltsangabe zu „Ein Toter, der nicht sterben darf“ von Friederike Schmöe

Was ist das Ich? Alexa bekommt ein Herz transplantiert. Nun geschehen seltsame Dinge – lebt der Mann, der sterben musste, um sie leben zu lassen, in ihr weiter? Alexa forscht mit Ghostwriterin Kea Laverde nach und findet heraus, wer der Spender ist. Doch der ist an einem zweifelhaften Unfall gestorben ... Ein nachdenklicher, psychologisch ausgeklügelter Krimi über die Suche nach dem Ich und die Frage, ob man ein anderer werden kann.

Ein brisantes Thema spannend und informativ aufgearbeitet

— gaby2707

Spannender Krimi mit einem etwas kühlen Stil, mit einer nachdenklich machenden Thematik Organspende.

— Buchraettin

Ein Buch, das den Geist und die Seele berührt. Ein Buch mit Herzblut, das einen nachdenklich zurücklässt. Ein Highlight!

— Baerbel82

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  • Ein Krimi, der nachdenklich stimmt

    Ein Toter, der nicht sterben darf

    Zabou1964

    13. December 2014 um 20:35

    Friederike Schmöe gehört zu meinen Lieblingsautorinnen. Mit „Ein Toter, der nicht sterben darf“ setzt sie die Reihe um die Ghostwriterin Kea Laverde fort, deren letzter Teil im Jahr 2011 erschienen war. Ich mag diese Protagonistin besonders und war deshalb sehr auf diesen Roman gespannt. Frau Schmöe hat mich mit ihrem neuesten Werk sehr nachdenklich gemacht.   Die junge Alexa bekommt ein Spenderherz. Durch einen Zufall findet sie heraus, wer der Spender gewesen sein könnte. Sie fühlt sich vollkommen verändert, seit sie das neue Organ hat. Es geht ihr nicht nur gesundheitlich wieder sehr gut, sie verspürt auch außergewöhnliche Gelüste, z. B. nach Oliven, und eine Sehnsucht zu reisen. Um diesen Dingen auf den Grund zu gehen, bittet sie die Ghostwriterin Kea Laverde, ihre und die Geschichte des Spenders aufzuschreiben. Kea nimmt den Auftrag an und beginnt zunächst mit Nachforschungen zum Thema Organspende. Schließlich reisen die beiden Frauen nach Lissabon, woher der Spender stammte. Dort und in München stoßen sie auf einige Ungereimtheiten seinen Tod betreffend. Ist er tatsächlich bei einem Autounfall ums Leben gekommen?   Der Kriminalfall rückt in diesem Roman ziemlich in den Hintergrund. Mir war die Lösung relativ schnell klar. Umso interessanter fand ich die Ausführungen zum Thema Organspende. Mit Dr. Schmidt hat Friederike Schmöe eine Figur erschaffen, die einen Einblick in das Prozedere rund um Transplantationen gewährt. Die Schilderungen sind zum Teil sehr direkt und unappetitlich, geben aber wohl die Realität wieder. Im Anhang gibt es eine Liste mit Quellenangaben, die dies untermauert. Die Autorin schildert aber auch die positiven Seiten der Transplantationen anhand ihrer Hauptfigur Alexa, die durch das Spenderherz weiterleben darf.   Sehr interessant ist auch die Frage, inwieweit die Zellen eines Spenderorgans Erinnerungen speichern können. Rein medizinisch ist dies wohl nicht möglich. Patienten, denen ein Organ transplantiert wurde, berichten aber häufig, dass sie nach der Operation Eigenschaften und Erinnerungen haben, die sie vorher nicht hatten.   Bei Kea Laverde kommen im Zuge der Recherchen Erinnerungen an ein Attentat hoch, dem sie vor einigen Jahren zum Opfer fiel. Auch ihr Leben hing damals an einem seidenen Faden. Ein Spenderorgan hat sie aber nicht benötigt. Trotzdem beginnt sie, ihr Leben und ihre Partnerschaft zum Polizisten Nero zu überdenken.   Fazit: „Ein Toter, der nicht sterben darf“ ist ein außergewöhnlicher Kriminalroman, der mich sehr nachdenklich gemacht hat. Obwohl die übliche Jagd nach dem Mörder eher im Hintergrund bleibt, ist die Geschichte spannend erzählt.

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  • Brisant und spannend

    Ein Toter, der nicht sterben darf

    gaby2707

    Ghostwriterin Kea Laverde bekommt von der 25-jährigen Alexa Senger, die ein transplantiertes Herz trägt, den Auftrag, ihr Leben in Verbindung mit dem Spender aufzuschreiben. Alexa hat durch Zufall und Kombinationsgabe herausgefunden, dass der Portugiese Rui Peres Oliveira, der hier in München bei einer IT-Firma gearbeitet hat und bei einem Unfall ums Leben kam, ihr Herzspender ist. Zusammen machen sich die Beiden auf Spurensuche in Lissabon... Friederike Schmöe hat es mit diesem Buch geschafft, mich permanent beim Lesen zu halten. Spannend und sehr informativ geht sie ein Thema an, dass für uns alle immer brisanter wird: Transplantation. Aber nicht nur aus der Sicht des Empfängers, in diesem Fall Alexa, sondern auch aus der Sicht der Angehörigen, die oft total überfordert sind, vor allem, wenn der Hirntote keinen Spenderausweis hat. In diesem Buch ist es der Arzt, der die Angehö-rigen zu einer Organentnahme überreden muss und der damit auf Dauer nicht klar kommt und sich zum Gang an die Öffentlichkeit entschließt. Ich finde es sehr gut, dass hier dieses Thema von beiden Seiten beleuchtet wird: aus Sicht des Nehmenden und aus Sicht des Gebenden bzw. dessen Angehörigen. Wann ist ein Mensch tot? Gibt es ein Zellgedächtnis? Hat eine Explantation noch etwas mit würdigen Sterben zutun? Das alles sind Fragen, deren Sichtweisen mir sehr nahe gegangen sind und die mich haben nachdenken lassen. Die sehr detailliert beschriebenen und authentischen Personen haben mich direkt in die Geschichte hinein gezogen. Mein Kopfkino lief auf Hochtouren. Ein sehr interessantes Buch, bei dem der eigentliche Mordfall etwas in den Hintergrund getreten ist. Trotzdem war es spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Wer einen spannenden Kriminalfall erwartet, der ist hier falsch. Wer aber ein brisantes Thema gut ausgearbeitet mit einem kleinen Schuss Mord mag, der sollte dieses Buch auf alle Fälle lesen.

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    • 2
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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  • Das große Ganze

    Ein Toter, der nicht sterben darf

    Baerbel82

    Um es gleich vorwegzunehmen, mit diesem siebten Band aus der Kea Laverde-Reihe ist Friederike Schmöe ein großer Wurf gelungen. In ihrem neuen Kriminalroman mit der Münchner Ghostwriterin geht es nicht nur um das brisante Thema Organtransplantation an sich, sondern auch um die Frage, ob es so etwas wie ein „Zellgedächtnis“ gibt. Die junge Alexa hat ein neues Herz bekommen. Durch Zufall erfährt sie, dass ihr Spender bei einem Autounfall tödlich verunglückt ist. Kea Laverde soll nun ihre Lebensgeschichte - und die des Spenders erzählen. Dank ihrer Kontakte zur Polizei findet Kea heraus, dass es sich um den Portugiesen Rui handelt. Beide Frauen reisen nach Lissabon, um Ruis Familie und Verlobte kennenzulernen. Denn Alexa meint, sich verändert zu haben. So verspürt sie seit der Operation plötzlich Heißhunger auf Oliven. Als sich herausstellt, dass Ruis Unfall gar kein Unfall war, überschlagen sich die Ereignisse… Friederike Schmöe ist eine großartige Erzählerin. Mit „Ein Toter, der nicht sterben darf“, hat die Autorin zudem ein heißes Eisen angefasst. Verpackt in eine Krimihandlung hat sie nicht nur Pros und Contras zum Thema Organspende zusammengetragen, sondern widmet sich auch ausführlich den Menschen, die für einen Angehörigen unter Druck eine Entscheidung treffen müssen, wenn eben kein Organspenderausweis vorliegt. Es geht um Fragen aus Medizin und Psychologie, aber auch um Ethik und Moral. Lediglich das fiktive Interview mit einem Arzt zum Thema Hirntod war mir etwas „too much“. Fazit: „Ein Toter, der nicht sterben darf“ ist eine hochkomplexe, dennoch gut lesbare Geschichte in perfektem Tempo und mit stetig steigender Spannung. Ein Buch, das den Geist und die Seele berührt. Ein Buch mit Herzblut, das einen nachdenklich zurücklässt. Ein Highlight!

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    Floh

    18. July 2014 um 05:09
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