Falsche Versprechen

von Friederike Schmöe 
4,0 Sterne bei3 Bewertungen
Falsche Versprechen
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tsukitia16s avatar

Charaktere leider zu wenig Tiefgang, Spannung überzeugt, das Ende dafür eher weniger, schwierige Themen gut verpackt. Hat mir gefallen.

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finde katinka palfy bücher besser.kea reisst mich nicht so mit.

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Inhaltsangabe zu "Falsche Versprechen"

Als in einem Flüchtlingsheim im oberbayerischen Ohlkirchen ein Kleinkind spurlos verschwindet, ist Ghostwriterin Kea Laverde – wie alle Einwohner der kleinen Ortschaft im Fünfseenland – fassungslos. Gemeinsam mit Patty O’Brian, Vorsitzende einer Kinderschutzorganisation, stößt sie schon bald auf noch mehr verschwundene minderjährige Flüchtlinge. Ist die im Hintergrund agierende Agentur BOLA nur vorgeblich eine humanitäre Organisation? Handelt sie in Wirklichkeit aus Eigennützigkeit? Es liegt an Kea und Patty, die Öffentlichkeit von der Wahrheit zu überzeugen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839221549
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:275 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:05.07.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 22.08.2017 bei ABOD Verlag erschienen.

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    tsukitia16s avatar
    tsukitia16vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Charaktere leider zu wenig Tiefgang, Spannung überzeugt, das Ende dafür eher weniger, schwierige Themen gut verpackt. Hat mir gefallen.
    Rührende Flüchtlingsgeschichten und das gnadenlose Geschäft mit der Adoption

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    Titel: Falsche Versprechen (Bd. 8 der Kea Laverde Reihe)
    Autorin: Friederike Schmöe
    Genre: Krimi, leichter Thriller
    Verlag: Gmeiner Verlag GmbH
    Erschienen: 2017
    Seitenanzahl: 275 + 9 Seiten Werbung
    ~~~

    Trügerischer Schein - Als in einem Flüchtlingsheim im oberbayerischen Ohlkirchen ein Kleinkind spurlos verschwindet, ist Ghostwriterin Kea Laverde - wie alle Einwohner der kleinen Ortschaft im Fünfseenland - fassungslos. Gemeinsam mit Patty O'Brian, Vorsitzende einer Kinderschutzorganisation, stößt sie schon bald auf noch mehr verschwundene minderjährige Flüchtlinge. Ist die im Hintergrund agierende Agentur BOLA nur vorgeblich eine humanitäre Organisation? Handelt sie in Wirklichkeit aus Eigennützigkeit? Es liegt an Kea und Patty, die Öffentlichkeit von der Wahrheit zu überzeugen.

    Geboren und aufgewachsen in Coburg wurde Friederike Schmöe früh zur Büchernärrin - eine Leidenschaft, der die Universitätsdozentin heute beruflich frönt. In ihrer Schreibwerkstatt in der Weltkulturerbestadt Bamberg verfasst sie seit dem Jahr 2000 Kriminalromane und Kurzgeschichten. Sie gibt Kreativitätskurse für Kinder und Erwachsene und veranstaltet Literaturevents, auf denen sie in Begleitung von Musikern aus ihren Werken liest. Ihr literarisches Universum umfasst u.a. die Krimireihe um die Bamberger Privatdetektivin Katinka Palfy und eine Krimiserie mit der Münchner Ghostwriterin Kea Laverde als Hauptfigur.

    Meine Meinung:
    Das ist (erstmal) das letzte Buch, dass ich von Friederike Schmöe lesen werde. Weitere Teile gibt es noch nicht von der Kea Laverde Reihe. Diesmal ging um das problematische Thema: Flüchtlinge - mittlerweile zwar nicht mehr so heiß diskutiert, aber dennoch ist es noch ein großes Thema in Deutschland. Zusätzlich geht es in diesem Teil, um Adoptionen. Adoption - gut oder schlecht? Finden wir es zusammen heraus.

    Das Cover finde ich leider sehr langweilig und irgendwie nichtssagend. Gefällt mir nicht so gut und prägt sich auch nicht ein. Ich könnte nicht mal wirklich sagen, was auf dem Buch abgebildet sein soll. Verschwommene Schattenumrisse mit Farbklecksen aus blau, grün und rot umhüllt. Vielleicht soll es ein Flughafen Szenario darstellen. Aber sicher kann ich es nicht sagen.
    ~Schulnote, Cover: 5~

    Der Titel hat schon eher meine Aufmerksamkeit wecken können. Versprechen? Und wieso falsche Versprechen? Wir müssen das Buch lesen, um es herauszufinden. Nur leider ist der Titel ab dem vorherigen Band nicht mehr zusammengeschrieben. Wie immer kann ich nur erwähnen, dass ich genau das gut fand und es diese Buch Reihe ausgemacht hat. Schade. Kaufen würde ich das Buch aufgrund eines ansprechenden Titels eher nicht. "Falsche Versprechen" würde in meinem Kopf keine Aufmerksamkeit bekommen.
    ~Schulnote, Titel: 4~

    Locker und leicht verständlich werden wir durch die Geschichte geführt. Denn der angenehme Schreibstil ermöglicht dies. Das Thema ist eigentlich viel komplexer und wird von Schmöe vereinfachter dargestellt. Das finde ich aber gut. Es geht mehr um das Emotionale, als um die komplizierte Flüchtlingspolitik. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass der eine oder andere sich mehr Details wünscht. Diese gibt es hier nicht. Mir war das nur recht. Ich interessiere mich eher für die Gefühle. Vor allem die Gefühle des selbstmordgefährdeten Mädchens (ich kann mich nicht daran erinnern, dass ihr Name erwähnt wurde) kamen bei mir gut an und wurde gut ausgedrückt. Schade finde ich es, dass wir über die Gefühlswelt von der Mutter dieses Mädchen nichts erfahren. Ich hätte gerne erfahren, wie sie selbst das ganze empfindet/sieht. 
    Das Buch ist recht dünn und von daher kann man keine ausführlichen Details erwarten. Besonders herausragende Wortgewandtheit oder erinnerungswürdige Sprüche/Umschreibungen findet man hier eher weniger.
    Ständiges Gemecker über das blöde Regenwetter ging mir nach einer gewissen Zeit richtig auf den Keks.
    ~Schulnote, Schreibstil: 2~

    Die Idee fand ich spannend und interessant. Ich bin mir nicht sicher, ob Schmöe viel recherchiert hat. Ich selber kenne mich eher weniger mit diesem Thema aus. Ich würde aber sagen, dass die Story authentisch klingt. Die negativen und positiven Seiten der Adoptionen werden beleuchtet. Man hat also Einsicht auf zweierlei Meinungen und kann selbst entscheiden, ob man dafür oder dagegen ist. Aber natürlich geht es in diesem Buch hauptsächlich um die illegalen oder zumindest sehr fragwürdigen Adoptionen. Wo Kinder einfach entführt und ins Ausland zu einer neuen Familie geschleust werden, obwohl die Eltern nicht damit einverstanden sind. Mir sind zwei Sachen aufgefallen, die ich komisch bzw. unlogisch fand.
    1.:Die Personen im Buch scheinen in Lichtgeschwindigkeit zu essen und zu trinken. Nach 3 gesprochenen Sätzen schaffte es Kea eine Hauptspeise Pasta zu verschlingen? Ich dachte sie ist Ghostwriterin und keine professionelle Wettesserin. Respekt jedenfalls. Und im Verlauf des Buches passiert das ständig. Die Leute scheinen ein ganzes Maß Bier nach 2 Sätzen runterzuschütten.
    2.: Wir haben eine Frau, die adoptiert wurde und selbst schlechte Erfahrungen damit gemacht hat und adoptiert selbst ein Kind, welches selbst Probleme mit der Adoption hat, weil die Mutter nicht genügend Liebe gibt und der Meinung ist, dass man seinem Kind verheimlichen sollte, dass es adoptiert wurde (bei sowas könnte ich an die Decke gehen). Ausgerechnet jemand, der selbst adoptiert wurde und nicht gut behandelt wurde, sollte das mit seinem Kind viel besser machen oder erst gar nicht adoptieren. Absolut unverständlich. Dazu hätte ich gerne eine Erklärung gehabt, die leider komplett ausfällt. Ansonsten hat mir die Idee gut gefallen und die Umsetzung war im allgemeinen zufriedenstellend.
    ~Schulnote, Idee und Umsetzung: 2~

    Ich fand das Buch spannend. Vor allem wie es mit dem Flüchtlingsmädchen weitergeht und vor allem wie es mit dem Suizid-Mädchen passiert. Auf das zweite bekommt man nur leider ein nicht befriedigendes Ende. Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt und das Buch war fast durchgehend spannend.
    ~Schulnote, Spannung: 1~

    Bei den Charakteren habe ich nichts auszusetzen oder nur eher wenig auszusetzen. Wir haben wieder altbekannte Gesichter. Kea (natürlich), Juliane (auf jeden Fall), Nero Keller (nur, wie immer, im Hintergrund; der Freund von Kea), Peter Jassmund (teilweise zumindest; ehemaliger Arbeitskollege Neros), Claude-Yves (Freund von Kea und Restaurant Besitzer). Neue interessante, aber einmalige (treten nur in diesem Buch in Erscheinung) Charaktere haben ihren Auftritt. Ein Flüchtlingskind und die kleine Schwester und der Onkel, eine Politikerin, Leiter eines Adoptionsunternehmens und Leiter eines Flüchtlingsheims und eine Frau die zwischen den beiden Männern steht, Leiterin einer Organisation für hilfsbedürftige Kinder, die sich gegen Adoptionen ausspricht und ein selbstmordgefährdeter Teenager. Eine recht bunte Mischung also, was den Verlauf der Geschichte interessant und abwechslungsreich gestaltet. Bei manchen Charakteren fehlte mir allerdings mehr Tiefgang.
    Was ich noch negatives anmerken möchte:  Kea Laverde und Juliane Lompart (die beiden Freundinnen) gehen, wie meistens, eher kühl an die Sache heran. Bei Kea verstehe ich das, aber nicht bei Juliane. Gerade bei Juliane hatte ich mehr Mitgefühl erwartet. Harte Schale, weicher Kern? Ist bei mir zumindest nicht angekommen.
    Ich fand es zusätzlich sehr unpraktisch, dass zwei Charaktere Bernhard genannt wurden. Das führt zu Verwirrungen. 
    Die Nachnamen ihrer Charaktere sind zusätzlich immer eher seltsam. Ich frage mich wie sie auf solche Namen immer kommt. Wollte ich nur mal angemerkt haben.
    ~Schulnote, Charaktere: 3~

    Das Ende kommt bei den Büchern von Friederike Schmöe immer recht schnell und zum Schluss, wenn das schwierigste gemacht ist, gibt es eine Kurzzusammenfassung, was danach geschieht. Das Ende fand ich eher nicht spektakulär. Es war in Ordnung, aber nicht worüber ich lange nachdenken werde oder wo ich am Ende einen WTF-Moment habe. Das Ende war eher schwach und zu einfach.
    ~Schulnote, Ende: 4~

    Das Buch hat mir gut gefallen. Es gab zwar ein paar negative Kritikpunkte, aber insgesamt hat es mir Spaß gemacht das Buch zu lesen. Das ist das wichtigste. Die Bücher von Schmöe sind eher etwas für zwischendurch und für diejenigen die zwar Krimis mögen, aber nicht allzu brutale Mordfälle vertragen. Die Bücher sind immer etwas ulkig und die Geschichte geht recht schnell vonstatten. Besonders viel Tiefgang haben ihre Bücher eher weniger. Es werden zwar schwierige Themen aufgegriffen, aber sind werden meistens eher überflogen oder bzw. oberflächlich behandelt - ist eben keine Fachlektüre. Deshalb finde ich das auch nicht schlimm. Ich finde es sogar besser. Schmöe greift ein Thema an und es liegt an einem selbst, ob man mehr wissen möchte. Denn dann kann man selbst recherchieren.

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    baerins avatar
    baerinvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Kea Laverde auf der Spur von verschwundenen Flüchtlingskindern!
    Kea Laverde auf der Spur von verschwundenen Flüchtlingskindern!

    Die Ghostwriterin Kea Laverde aus der Nähe von München und ihre ältere Freundin Juliane, die als Flüchtlingshelferin tätig ist, sind entsetzt: aus dem örtlichen Heim für Flüchtlinge ist ein kleines Mädchen spurlos verschwunden. Kurz darauf wird im Garten dieses Heims eine junge Syrierin erstochen aufgefunden und bald darauf ist auch die ältere Schwester des verschwundenen Kleinkinds unauffindbar.

    Kea und Juliane stellen Nachforschungen an und finden heraus, dass es noch viel mehr nicht auffindbare unbegleitete Asylbewerber gibt. Wie tief steckt die Adoptionsagentur BOLA, die ja angeblich nur das Wohl der Kinder im Auge hat, da drin?

    Der neueste Fall um Kea Laverde behandelt ein sehr aktuelles und brisantes Thema. Der Krimi ist spannend geschrieben, wenn auch manche Kapitel etwas verwirrend waren, da alles in Ichform, aber von verschiedenen Personen, erzählt wird. Kea und Juliane, die mir schon aus zahlreichen Vorgänger-Bänden bekannt sind, sind über-zeugend und sympathisch dargestellt.

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    sabineps avatar
    sabinepvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: finde katinka palfy bücher besser.kea reisst mich nicht so mit.
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