Schweigfeinstill

von Friederike Schmöe 
4,5 Sterne bei46 Bewertungen
Schweigfeinstill
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Trikerins avatar

Sehr gut geschriebener Krimi.Die Spannung ist bis zuletzt greifbar. Das erste Buch über die Ghostwriterin Kea Laverde.Lesenswert

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Fall 2 erscheint am 7. Juli 2009: "Fliehganzleis: Kea Laverdes zweiter Fall"

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Inhaltsangabe zu "Schweigfeinstill"

Ärger für Ghostwriterin Kea Laverde: Erst raubt ein Einbrecher all ihre Unterlagen und stirbt kurz darauf bei einem Verkehrsunfall; dann wird ihr Kunde, Andy Steinfelder, der nach einem Schlaganfall an Aphasie leidet und seitdem nicht mehr sprechen kann, des Mordes beschuldigt.
Doch wer die gerechtigkeitsliebende Ex-Journalistin einschüchtern will, sollte sich warm anziehen: Während die Polizei noch ermittelt, geht Kea den Dingen selbst auf den Grund. Gegen den Willen von Hauptkommissar Nero Keller nimmt sie im winterlichen München den Kampf gegen ihre unsichtbaren Feinde auf.
… Ein mysteriöser Unfall
… Ein dreister Diebstahl
… Eine kämpferische Ermittlerin
Ghostwriterin Kea Laverde in ihrem ersten Fall.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783899778052
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:370 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:04.02.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    tsukitia16s avatar
    tsukitia16vor 4 Monaten
    Kea Laverdes erster Fall

    ~~~

    Titel: Schweigfeinstill (Bd 1 der Kea Laverde Reihe)
    Autorin: Friederike Schmöe
    Genre: Krimi, Thriller
    Verlag: Gmeiner-Verlag GmbH
    Erschienen: 2009
    Seitenanzahl: 371
    ~~~

    Totgeschwiegen - Ärger für Ghostwriterin Kea Laverde: Erst raubt ein Einbrecher all ihre Unterlagen und stirbt kurz darauf bei einem Verkehrsunfall; dann wird ihr Kunde, der Aphasiker Andy Steinfelder, des Mordes beschuldigt. Gegen den Willen von Hauptkommissar Nero Keller nimmt Kea im winterlichen München den Kampf gegen ihre unsichtbaren Feinde auf.
    Ghostwriterin Kea Laverde in ihrem ersten Fall.

    Friederike Schmöe wurde 1967 in Coburg geboren. Nach dem Studium der Germanistik und Romanistik promovierte und habilitierte sie. Neben ihrer Tätigkeit als Dozentin für Linguistik an den Universitäten in Bamberg und Saarbrücken schreibt sie seit 2000 Kriminalromane und Krimikurzgeschichten. Außerdem gibt Kreativitätskurse für Kinder und Erwachsene in In- und Ausland und veranstaltet Literaturevents, auf denen sie in Begleitung von Musikerin aus ihren Werken liest.

    Meine Meinung:
    Das Cover alleine hätte, um ehrlich zu sein, nicht meine Aufmerksamkeit erregt. Es ist sehr schlicht gehalten - so wie die meisten anderen Bücher von Schmöe auch. Was nicht unbedingt schlecht sein muss. Aber in diesem Fall ist mir das Cover zu langweilig. Dafür hat es mir der Titel eher angetan. Es ist sehr charakteristisch, dass die Titel dieser Buchreihe immer zusammen geschrieben werden. Der Titel selbst ist dennoch ein typischer Name für einen Krimi - also nichts Besonderes. 
    Aber im Endeffekt hat mich meine Mutter auf die Bücher von Friederike Schmöe aufmerksam gemacht.
    Zu den Charakteren. Die Hauptprotagonisten Kea Laverde hat mir sehr gut gefallen. Sie ist sympathisch, etwas bekloppt und machte mich neugierig, da es immer wieder Hinweise auf ein abenteuerliches früheres Leben gab. Außerdem ist dieser Charakter gut ausgearbeitet und ist nicht, wie in vielen anderen Krimis, oberflächlich angekratzt. Mit Nero Keller bin ich allerdings nicht wirklich warm geworden. Er ist der typische Theoretiker und eher der Ordentliche, der über alles die Kontrolle haben möchte und seinen Gewohnheiten stur nachgeht. Alle anderen Nebencharaktere waren insgesamt interessant und auch recht gut ausgearbeitet. Besonders toll fand ich Andy Steinfelder, der für diesen Teil auch einen großen Part einnimmt. Man erfährt mehr über Aphasiker und deren Denkweise. Er tut einem Leid und man kann nachvollziehen, wie er empfinden muss. Zumindest wenn man aus seiner Sicht liest. Denn ich denke, im Allgemeinen sind solche Leute eher schwer zu verstehen. Außerdem macht er die Story zusätzlich spannender und interessanter.
    Am Anfang fand ich es allerdings äußerst merkwürdig, dass die Polizisten sich fast wie Zuhause bei Kea fühlen und fast so etwas wie eine kleine Plauderrunde mit Lunch machen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Polizisten bei Hausbesuchen sich noch gemütlich eine Pizza genehmigen und eine Weile etwas schnacken. Zumindest nicht so wie es hier dargestellt wurde. Das sind schließlich keine Freunde, die sie sich nach Hause eingeladen hat an einem Sonntagmorgen.
    Das Buch hatte ich schnell durch. Es lässt sich flüssig lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Der Schreibstil ist allerdings kein außergewöhnlicher. Er ist locker und leicht zu verfolgen. Ich fühlte mich zudem unterhalten. Spannend war es natürlich auch und dadurch, dass das Buch nicht besonders dick ist, merkt man, dass auf langweilige Ausschweifungen verzichtet wurde. Manch andere Bücher bzw. Autoren schreiben und schreiben und merken wahrscheinlich nicht mehr, dass sich manche Seiten einfach nur zäh wie Kaugummi in die Länge ziehen. Dieser Roman war daher kurz und knackig. Zusätzlich fand ich das Thema spannend.
    Natürlich lässt das Ende noch ein paar Fragen offen, aber so ist das wahrscheinlich oft bei Ermittlungen, vor allem solcher Art. Ansonsten hat mir das Ende gut gefallen. Die Geschichte ist hier abgeschlossen und bereitet leider nicht auf den zweiten Teil vor. Ich weiß, dass Cliffhänger böse sind, aber auf der anderen Seite will ich ja das Gefühl haben, dass ich den nächsten Teil unbedingt lesen muss. Aber ich werde trotzdem den nächsten Teil lesen, da mir dieses Buch gut gefallen hat. Eventuell kann man die Bücher durcheinander lesen, weil jede Story an sich abgeschlossen ist. Dafür bekommt man die Annäherungen zwischen Kea und Nero wahrscheinlich nicht so gut mit.

    Ihr könnt mich gerne privat auf lovelybooks anschreiben, falls ihr zu diesem Buch fragen habt.

    Kommentare: 1
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    Pelikanchens avatar
    Pelikanchenvor 3 Jahren
    Schweigfeinstill

    Das Buch hat es eigentlich durch Zufall zu mir geschafft, denn das Cover hätte mich eigentlich nicht angesprochen. Der Titel war für mich auch ein bisschen komisch gewählt, aber wenn man dann das Buch liest, weiß man warum es so heißt und er passt zu der Geschichte.
    Die Ghostwriterin Kea Laverde zieht nach einer sehr bewegten Zeit in ein kleines Haus mit Garten, etwas abgelegen von München um dort in ruhe zu leben. Sie schreibt Biographien und Ratgeber und ihr oberstes Gebot ist Verschwiegenheit.

    Eines Morgens wird ihr Computer mit all ihren Daten vom aktuellen Projekt auf sehr mysteriöse Weise gestohlen und der Dieb kommt auf der Flucht durch einen Unfall ums Leben. Nur komisch das im Auto keine Spur von dem geklauten Computer und außerdem komisch, wie der Dieb in ihr Haus gekommen ist.
    Ihr jetziges Projekt ist eigentlich eher ereignisarm und erst kann sie sich gar nicht vorstellen, das der Einbruch damit zusammenhängt. Aber nachdem ihr dann mit Gewalt nahegelegt wird, das Projekt zu beenden, wird immer klarer das das alles irgendwie zusammenhängen muss.
    Kommissar Nero Keller nimmt die Ermittlungen in dem Todesfall auf und merkt dann bald, das der Fall in ein Milieu führt, das vor Vergewaltigung und Mord nicht zurückschreckt.

    Friederike Schmöe hat hier ein tolles glaubwürdiges Ermittlerduo mit Nero Keller und Kea Laverde geschaffen und selten hat mich ein Buch das die meiste Zeit in der Ich Perspektive aus Sicht von Kea Laverde erzählt wird, so gut unterhalten können. Die eigentlichen Ermittlungen gibt es oft gar nicht, den irgendwie passieren immer wieder Dinge auf die, die beiden reagieren müssen. Die Charaktere sind in dieser Geschichte glänzend beschrieben und wirklich lebensecht getroffen. 

    Einziger Minuspunkt war für mich, das ich gerne am Ende etwas mehr erfahren hätte und warum Jenny diese Videos auf dem Computer hatte? Das hätte eigentlich noch aufgelöst werden müssen .................................... 4,5 Sternchen

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    danzlmoidls avatar
    danzlmoidlvor 5 Jahren
    Schweigfeinstill - Frederike Schmöe

    Dieses Buch hat mich wirklich in seinen Bann gezogen.

    Am Anfang hat sich die Erzählung noch etwas hingezogen, wobei sich die Spannung durch die verschiedenen Situationen schön aufbaut.

    Ein Buch das ich wirklich nur empfehlen kann und ich mir auch gerne mal wieder zu Gemüte führen würde.

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    Z
    zbaubfvor 6 Jahren
    Rezension zu "Schweigfeinstill" von Friederike Schmöe

    spannender geht es kaum noch

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    Birkhennes avatar
    Birkhennevor 7 Jahren
    Rezension zu "Schweigfeinstill" von Friederike Schmöe

    "Die kniffligen Weichenstellungen meines Lebens wurden von einem übergeordneten Stellwerk vorgenommen, auf das ich keinen Einfluss besaß. Strandgut konnte schließlich auch nicht bestimmen, an welcher Küste es verrotten wollte."

    Eine Woche vor Weihnachten im tief verschneiten München und Umgebung ist dieser erste Fall der Ghostwriterin Kea Laverde angesiedelt. Als Ghostwriterin von Ratgebern und Biografien mit außergewöhnlichen Lebensgeschichten in Buchform beschäftigt sich Kea zur Zeit mit der Recherche für eine Autobiografie von Andy Steinfelder. Andy kann sich nach einem Schlaganfall nur sehr mühevoll sprachlich verständigen. Auch mit dem Lesen hat er große Probleme. Sein Sprachzentrum ist nach dem erlittenen Schlaganfall gestört.
    Er hat Kea zu seinem Sprachrohr auserkohren und ihr den Auftrag erteilt, eine Autobiografie über sein Leben in seinem Namen zu schreiben.
    Doch irgendwelchen Leuten scheint das ganz und gar nicht zu gefallen.

    Nachdem ich den fünften Fall der Kea Laverde mit Begeisterung gelesen habe, wollte ich unbedingt erfahren, wie alles anfing.
    Dieser Krimi liest sich so flüssig und leicht, obwohl er einige Tabuthemen aufgreift, von denen ich bisher keine Ahnung hatte und deren Details mir lieber erspart geblieben wären.
    Die ganze Geschichte ist mit einem psychologischen Feingefühl geschrieben, wie man es nur selten in Krimis findet.

    "Erinnerungen und neue Ereignisse stießen bisweilen wie tektonische Platten der Seele gegeneinander. Dann folgten Erdbeben, Fluten, Chaos."

    Nach "Schweigfeinstill" freue ich mich schon auf den nächsten Fall "Fliehganzleis" mit der sympathischen Kea Laverde.

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    büchersüchtigs avatar
    büchersüchtigvor 8 Jahren
    Rezension zu "Schweigfeinstill" von Friederike Schmöe

    Nachdem ich alle "Katinka Palfy"-Krimis verschlungen habe (endlich mal eine Krimireihe die in unserer oberfränkischen Heimat spielt), musste ich natürlich auch in Ihre neue Reihe reinschmökern und ich bin nicht enttäuscht. Die nächsten Bände werde ich auf alle Fälle auch noch lesen.

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    AnjaKoenigs avatar
    AnjaKoenigvor 8 Jahren
    Rezension zu "Schweigfeinstill" von Friederike Schmöe

    hat mir sehr gut gefallen, war mein erstes buch dieser schriftstellerin, aber sicher nicht mein letztes. interessante thematik, gut geschrieben, schön zu lesen.

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    Kunis avatar
    Kunivor 9 Jahren
    Rezension zu "Schweigfeinstill" von Friederike Schmöe

    von Bamberg nach München, von Katinka Palfy zu Kea Laverde....die neue Hauptdarstellerin von Friederike Schmöe hat Charakter und Durchsetzungsvermögen,ist nicht ganz das perfekte Frauenbild. Ein toller Krimi, nicht nur für Schmöe- Fans. Auch der erste Fall, bringt ein Tabuthema auf den Tisch " Snuff- Videos "

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    Jolandas avatar
    Jolandavor 9 Jahren
    Rezension zu "Schweigfeinstill" von Friederike Schmöe

    Als Münchnerin war ich besonders neugierig auf "Schweigfeinstill", dasich ja die Handlung in und um München abspielt. Der sympathischen Ex-Journalistin und Ghostwriterin Kea Laverde werden ihre Unterlagen geraubt und der vermeintliche Räuber stirbt kurz darauf bei einem Verkehrsunfall. Doch die Unterlagen bleiben verschwunden. Kea lässt sich nicht unterbringen und fängt an zu recherchieren. Ein sehr spannender Krimi um die Pornoszene mit Snuff Videos. Ein fesselndes Buch und sicher nicht das letzte welches ich von der Autorin lesen werde.

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    BTOYAs avatar
    BTOYAvor 9 Jahren
    Kurzmeinung: Fall 2 erscheint am 7. Juli 2009: "Fliehganzleis: Kea Laverdes zweiter Fall"
    Rezension zu "Schweigfeinstill" von Friederike Schmöe

    Nach ihren Franken-/Bamberg-Krimis um die Privatdetektivin Katinka Palfy startet die Autorin mit "Schweigfeinstill" eine neue Reihe - diesmal um die Figur der Ex-Journalistin und Ghostwriterin Kea Laverde. Regional sind diese Fälle um München angesiedelt.

    "Schweigfeinstill" war mein erster Krimi der Autorin und ich bin hellauf begeistert. Mit einer spannenden und fesselnden Handlung um Internetkriminalität, die Hardcore-Pornoszene und Snuff-Videos wurde hier ein aktuelles Thema gewählt. Die Protagonistin ist glaubhaft, 'besteht' nicht nur aus starken Seiten und bringt auch einen gut dosierten Humor in die Geschichte.

    Für mich ist diese Autorin eine glückliche Neuentdeckung und so darf ich mich nicht nur auf den - im Juli 2009 - erscheinenden 2. Fall ("Fliehganzleis") mit Kea Laverde freuen sondern auch noch auf das Lesevergnügen aller Bamberg-Krimis um die Privatdetektivin Katinka Palfy ^.

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