Friederike Schmöe Stille Nacht, grausige Nacht

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Inhaltsangabe zu „Stille Nacht, grausige Nacht“ von Friederike Schmöe

Hast du dir jemals vorgestellt, ein Buch aufzuschlagen und deine eigene Geschichte darin zu lesen? Und noch schlimmer: zu erfahren, dass heute der letzte Tag deines Lebens ist! Die Reporterin Trisha hat ausgerechnet am Abend des 23.12. im verschneiten Thüringer Wald eine Autopanne. Zwangsweise übernachtet sie in einem einsamen Hotel. Als sie auf der Suche nach Lesestoff auf ein zerfleddertes Manuskript stößt und anfängt darin zu lesen, gefriert ihr das Blut in den Adern. Der Text erzählt ihre eigene Geschichte bis zur heutigen Nacht und endet in einer Drohung: Noch in dieser Nacht wirst du sterben …

Spannend und schnell zu lesen - das richtige für den Winter!

— jasbr
jasbr

Spannend und kurzweilig, zur Weihnachtszeit sehr zu empfehlen.

— Winterzauber
Winterzauber

Spannender Weihnachtskrimi mit viel Schnee und überraschendem Ausgang!

— baerin
baerin

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  • Frostige Verfolgungsjagd

    Stille Nacht, grausige Nacht
    lesefreude_book

    lesefreude_book

    19. December 2016 um 19:49

    Am Vorabend vor Weihnachten strandet Trisha auf dem Weg zu ihrem Vater in einem heruntergekommen Hotel mitten im Thüringer Wald. Eine Autopanne, eisige Kälte und Schneefall machen ein Weiterkommen unmöglich. Als Trisha in dem Hotel ein Manuskript aufschlägt und darin exakte ihre Geschichte liest, beginnt eine grausiger Wettlaufen durch Schnee und Eis.Trisha ist eine etwas ehrgeizlose Frau. Während man sie zu Beginn beinahe noch als schwach bezeichnen würde, zeigt sie dass mehr in ihr steckt und geht über ihre Grenzen. Trisha ist Journalisten und hat in einem politischen Skandal ermittelt. Der Politiker Faber wurde beschuldigt Kinderpornos heruntergeladen zu haben. Seltsame Umstände führen schließlich zu seinem Tod während einer Party. Doch was hat dieser Politikskandal mit Trisha zu tun und wer möchte sie nun töten?Immer wieder erhalten wir Einblick in Trishas Recherchetätigkeiten rund um den Fall Faber. Dazwischen befindet sich Trisha auf der Flucht und läuft um ihr Leben. Die Verfolgungsjagd und die Kälte sowie die daraus resultierenden Schmerzen sind gut beschrieben. Dennoch zieht sich die Flucht etwas in die Länge und größer Highlights bleiben aus. Teilweise ist sich der Leser und Trisha unsicher ob sie überhaupt noch verfolgt wird.Verfolgungsjagd durch Eis und Schnee, die leider den einen oder anderen Höhepunkt vermissen lässt. Ein politischer Skandal, der die Skrupellosigkeit mancher Menschen nur zu deutlich aufzeigt. Frostige Unterhaltung, bei der Leser froh über eine warme Decke ist.

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  • Spannend und schnell zu lesen - das richtige für den Winter!

    Stille Nacht, grausige Nacht
    jasbr

    jasbr

    06. January 2016 um 16:40

    Ich bin ein richtiger Friederike Schmöe-Fan. Ich liebe ihre Regionalkrimis! Dieser Krimi spielt diesmal nicht, wie man es eigentlich gewohnt ist, im schönen Franken, sondern im Thüringer Wald. Das verschneite Gebiet passt wunderbar zur winterlichen bzw. weihnachtlichen Stimmung. Der Krimi an sich ist spannend, auch wenn ich ungefähr in der Mitte schon eine leise Ahnung hatte, wer hinter der ganzen Sache steckt. Und die hat sich dann auch bewahrheitet, dass hat aber der Spannung keinen Abbruch getan, denn irgendwie konnte man niemanden trauen :) Das ganze spielt innerhalb von einer Nacht. Auch dieses begrenzte Zeitfenster trägt zur Spannung bei, den man zählt praktisch die Minuten. Außerdem wird der Krimi dadurch sehr kurzweilig, man liest ihn und kann nicht wirklich aufhören. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, ein solider Regionalkrimi. Ich hatte Spaß und wurde gut unterhalten. Deswegen 4 Sterne.

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  • Winterthriller

    Stille Nacht, grausige Nacht
    ChrischiD

    ChrischiD

    20. December 2015 um 19:26

    Die Journalistin Trisha macht sich auf den Weg, um Heiligabend bei ihrem Vater zu verbringen. Doch das Wetter und das dadurch entstandene Verkehrsaufkommen zwingen sie zu einem Zwischenstopp. Das einsame Hotel kommt ihr von Anfang an seltsam vor, doch eine Alternative gibt es nicht. Als sie jedoch auf ein Manuskript stößt, dass ihr Leben haargenau wiedergibt, sieht Trisha keine andere Möglichkeit als zu fliehen, denn die Drohung am Schluss des Textes ist unmissverständlich: Sie wird die Nacht nicht überleben... Ähnliche Fragen, wie sie sich Trisha selbst stellt, gehen auch dem Leser unweigerlich durch den Kopf. Man erfährt zwar schon vor dem Fund des Manuskripts einiges aus Trishas Leben, privat wie beruflich, doch kann man sich keinen Reim darauf machen, was vor sich geht und warum. Die Bedrohung allerdings ist regelrecht spürbar, auch wenn zunächst unklar ist, von welcher Quelle sie ausgeht. Dem Leser geht nach und nach, noch bevor es ausgesprochen wird, auf, wer hinter der Aktion steckt, allerdings will sich das Motiv noch immer nicht erschließen. Somit baut Friederike Schmöe kontinuierlich Spannung auf, so dass man stetig mit neuen Informationen versorgt wird und auch Antworten erhält, doch stellen sich dadurch mindestens ebenso viele neue Fragen, die ein unbedingtes Weiterlesen erforderlich machen. Mit bahnbrechenden Wendungen darf zwar nicht gerechnet werden, die ein oder andere kleine Überraschung wartet aber durchaus auf den Leser. Unweigerlich stellt man sich die Frage wie man selbst in einer solchen Situation reagieren würde. Stünde ebenfalls die Flucht an erster Stelle oder würde man eher resignieren oder sich dem Angreifer sogar mutig gegenüberstellen? Eine schwierige Frage, deren Antwort möglicherweise noch schwieriger ist, denn allein die Vorstellung eines solchen Erlebnisses ist nicht gerade leicht. Entsprechend versucht man sich in Trishas Lage zu versetzen, um ihre Gedanken und Gefühle nachempfinden zu können, wodurch das Geschehen spürbar greifbarer wird. „Stille Nacht, grausige Nacht“ ist ein Winterthriller, nach dessen Lektüre man sich im Dunkeln vielleicht doch lieber einmal mehr umdreht, man weiß schließlich nie...

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