Friederike Schmöe Wernievergibt

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Inhaltsangabe zu „Wernievergibt“ von Friederike Schmöe

Die Münchner Ghostwriterin Kea Laverde nimmt einen Auftrag ihrer ehemaligen Agentin Lynn Digas an. Der droht ein Geschäft durch die Lappen zu gehen: eine Reportage über den Tourismus in Georgien nach dem Augustkrieg von 2008. Lynns Reporterin Mira ist zwar nach Tiflis gereist, hat sich aber von dort nicht mehr gemeldet. Kea tritt die Reise an. Sie sucht Kontakt zu Mira, doch diese ist spurlos verschwunden. Ebenso wie die deutsch-georgische Mezzosopranistin Clara Cleveland, die als gefeierte Künstlerin der Bayerischen Staatsoper ein Konzert in Tiflis gegeben hatte …

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  • Rezension zu "Wernievergibt" von Friederike Schmöe

    Wernievergibt
    FMBEMIL

    FMBEMIL

    05. March 2012 um 08:08

    Schade, dies ist eins der weniger guten Bücher von Friederike Schmöe. Empfehlenswert ist es nur für Leser, die Interesse an der Geschichte und der derzeitigen politischen Lage in Georgien haben. Die Detektivgeschichte selbst zieht sich in die Länge und findet dann ein schnelles Ende. Ich habe dieses Buch nur zuende gelesen, weil schon vieles von Friederike Schmöe gelesen haben und bisher immer begeistert war. Hoffentlich knüpft die nächste Story wieder an die vorhergehenden an.

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  • Rezension zu "Wernievergibt" von Friederike Schmöe

    Wernievergibt
    Zabou1964

    Zabou1964

    17. March 2011 um 22:51

    Als großer Fan der Autorin war ich sehr erfreut, endlich wieder einen neuen Teil ihrer Krimireihe um die Ghostwriterin Kea Laverde lesen zu können. In Erwartung höchsten Lesegenusses fiebere ich jeder Neuerscheinung der Autorin entgegen. Und auch von „Wernievergibt“ wurde ich nicht enttäuscht. In ihrem fünften Fall verschlägt es die Ghostwriterin Kea Laverde nach Georgien. Sie war früher als Reisejournalistin tätig und wird von ihrer ehemaligen Chefin angesprochen, eine Reportage über Tourismus in dem Land am Kaukasus zu schreiben. Die Journalistin, die diese Aufgabe eigentlich übernehmen sollte, ist in Georgien spurlos verschwunden. Kea wird von ihrer Freundin Juliane, einer toughen 78jährigen, begleitet. In Tiflis angekommen, müssen die beiden Frauen feststellen, dass auch die Opernsängerin Clara Cleveland, die georgische Wurzeln hat, wie vom Erdboden verschluckt ist. Anstatt sich ihrer Reportage zu widmen, begeben sich Kea und Juliane auf die Suche nach den beiden Frauen. Dabei geraten sie selbst in Gefahr. Mir hat an diesem Buch besonders gut gefallen, dass es im Ausland spielt. Ich konnte merken, dass die Autorin das Land selbst bereist hat. Ihre Schilderungen der Menschen und Landschaften sind so anschaulich, dass ich sofort Lust verspürte, eine Reise nach Georgien zu buchen, um mir diese Gegend selbst anzuschauen. Ein weiteres Schmankerl war der Ausbau der Figur Juliane, die in den vorherigen Bänden eher sporadisch vorkam. Die alte Dame ist so locker und witzig, dass ich oft schmunzeln musste. In die Geschichte eingestreut sind immer wieder Auszüge eines Tagebuches. Diese Textstellen sind kursiv gedruckt. Zunächst ist nicht klar, wer diese Tagebucheintragungen geschrieben hat. Als ich die Verfasserin erkannte, wurde mir jedoch einiges klar. Friederike Schmöe legt auch in diesem Buch wieder viel Wert auf zwischenmenschliche Beziehungen. Es gibt aber auch einen politischen Aspekt, den ich äußerst interessant fand. Sinnloses Gemetzel und Actionszenen sucht man hingegen vergebens. Dies tut der Spannung aber keinen Abbruch. Die Autorin hat wieder bewiesen, dass ein guter Krimi auch ohne Brutalität fesseln kann. Die außergewöhnliche Sprache der Autorin begeistert mich zudem immer wieder. Fazit: „Wernievergibt“ ist ein intelligenter Kriminalroman, der mich wieder vollständig überzeugen konnte.

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  • Rezension zu "Wernievergibt" von Friederike Schmöe

    Wernievergibt
    sab-mz

    sab-mz

    17. March 2011 um 17:54

    Der neue Kea Laverde-Krimi ist wieder mal empfehlenswert. Dieses Mal spielt er in Georgien.Die Idee kam der Autorin bei einem Aufenthalt dort. Eigentlich soll Kea ja eine Reportage machen,aber sie wäre nicht Kea Laverde ,wenn sie nicht in einen Kriminalfall verwickelt würde. Eine verschwundene Kollegin,dann ein Star,deutsch-georgisch,auf den man grosse Hoffnungen setzt und auf Unterstützung hofft.Auch sie verschwindet. Begleitet wird Kea von Juliane,die trotz ihres Alters blitzschnell denken kann und auch körperlich fit so manches Abenteuer übersteht. Gleichzeitig bekommtz man in dem Buch einen Einblick in die Eigenheiten der georgischen Bevölkerung,die nicht immer freundlich sind. Und na klar löst Kea auch den Fall.

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  • Rezension zu "Wernievergibt" von Friederike Schmöe

    Wernievergibt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. February 2011 um 22:08

    Georgien, ein Land weit ab der Lebensumstände in Deutschland, ein Land, in dem eigene Regeln gelten, ein Land, in das Kea Laverde geschickt wird, um eine Geschichte darüber zu schreiben. Und das auch noch ziemlich überstürzt, denn Mira, die Journalistin, die die Reportage eigentlich schreiben sollte, ist spurlos verschwunden, niemand weiß, ob sie sich abgesetzt hat oder was sonst geschehen ist. Kea tritt die Reise, mit Juliane im Schlepptau, an und muss recht schnell feststellen, dass nicht alles so ist wie es scheint und dass es wohl einiges gibt, was zu klären ist. Doch eins ist klar: eine Story wittert Kea sofort, nur in welche Richtung diese gehen wird, das ist noch unklar. In ihrem fünften Fall verschlägt es Ghostwriterin Kea Laverde mehr oder weniger freiwillig nach Georgien, dass nach diversen Unruhen wieder versucht auf die Beine zu kommen. Manches hat der Leser bestimmt aus der Zeitung entnommen, aber wenn man ehrlich ist, hat man sich noch nie wirkliche Gedanken über die Lage in diesem Land gemacht und sich überlegt wie es den dort lebenden Menschen wohl ergeht. Somit ist es natürlich sehr interessant mal ein wenig auf die politische Situation zu schauen, aber auch das Miteinander zu erleben bzw. generell das Leben in diesem Land. Die Menschen, ihr Umfeld und auch die Handlungen wirken sehr authentisch, so dass man das Gefühl hat, selber in dem Land zu Gast zu sein und sich ohne weiteres vorstellen kann, dass die Tage dort wirklich so ablaufen wie beschrieben. Der Einstieg ist zunächst ein wenig holprig, denn die georgischen Personen- und Städtenamen sind etwas gewöhnungsbedürftig und man muss hin und wieder doch nochmal nachschlagen, ob diese Person oder Stadt schonmal vorkam oder nicht. Auch an der Aussprache hapert es, so dass man eine kurze Eingewöhnungszeit braucht. Nach ein paar Kapiteln hat sich das aber gelegt, denn dort beginnen die anfänglich getrennten Handlungsstränge langsam zusammen zu wachsen und man wird mehr und mehr ins Geschehen hinein gezogen, so dass es bald eigentlich egal ist, ob man weiß wie bestimmte Dinge ausgesprochen werden, denn man macht sich über ganz andere Sachen Gedanken. Hauptsächlich über Keas Auftrag, denn dort passt doch so einiges nicht zusammen und man überlegt, was dahinter stecken könnte. Je näher Kea den Geheimnissen, die dieses Land bereit hält, kommt, desto involvierter ist der Leser, der selber Schlussfolgerungen zieht und entweder bestätigt wird oder erfahren muss, dass alles ganz anders ist, als man eigentlich gedacht hatte. Der flüssige Schreibstil ermöglicht ein rasches Vorankommen und hält einen gleichzeitig gefangen, so dass man sich fast zwingen muss, das Buch auch mal zur Seite zu legen, zumindest wenn es sein muss. Trotz dessen, dass Kea ihren eigentlichen Beruf, das Ghostwriting, in diesem Fall nicht ausübt, macht es Spaß das Buch zu lesen, da es einiges an Informationen bereit hält, die man ansonsten evtl. überlesen hätte bzw. die vielleicht unwichtiger erschienen wären. Sehr schön ist auch das Kapitel nach dem eigentlichen Ende, mit dem Titel 'Im Nachgang', denn dort werden alle bis dato noch offenen Fragen zur allseitigen Befriedigung geklärt. Alles in allem also wieder eine tolle Geschichte, die einem ein Land näher bringt, an das man wohl nicht tagtäglich denkt, es so aber in Erinnerung gerufen wird. Auch, wenn man die vorherigen Bände nicht kennt, so ist es kein Problem hier einzusteigen, da die wichtigsten Dinge kurz erläutert werden und man keine Angst haben muss zu wenig Hintergrundwissen zu haben. Man darf gespannt sein, welche Herausforderungen Kea noch erwarten werden.

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