Friederike von Aderkas

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Autor von Wutkraft und Wutkraft.

Lebenslauf von Friederike von Aderkas

Friederike von Aderkas, geb. 1981, ist Dipl.-Pädagogin und systemische Coachin. In ihren Wutseminaren unterstützt sie Menschen, ihre Wut besser kennenzulernen und positiv einzusetzen. Sie ist begeisterte Gefühleforscherin und nutzt Methoden der GFK und des Possibility Managements. Den Suizid ihres Bruders sieht sie in engem Zusammenhang mit unterdrückter Wut und hat sich in der Folge intensiv mit Wut und deren Kraft auseinandergesetzt. www.wutkraft.de und www.friederikevonaderkas.com

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Friederike von Aderkas

Cover des Buches Wutkraft (ISBN: 9783407866448)

Wutkraft

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Erschienen am 10.02.2021
Cover des Buches Wutkraft (ISBN: 9783732455683)

Wutkraft

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Erschienen am 10.02.2021

Neue Rezensionen zu Friederike von Aderkas

Cover des Buches Wutkraft (ISBN: 9783407866448)M

Rezension zu "Wutkraft" von Friederike von Aderkas

Wut konstruktiv nutzen
michael_lehmann-papevor 4 Monaten

Wut konstruktiv nutzen

 

„Brav sein“, das ist, immer noch, die wohl verbreitetste Erwartung an Kinder in der Erziehung. Zumindest, selbst wenn Freiräume zum „Toben“ bestehen und toleriert werden, bei Aggression und nackter Wut hört es zumeist dann wirklich auf.

 

Wut und Aggression gelten als negative Emotionen, deren Ausdruck gesellschaftlich wenig akzeptiert und meist sanktioniert wird. Und dennoch gilt natürlich, was Friederike von Aderkas intensiv betont und aufnimmt: Jedes starke Gefühl und gerade hier die Wut sind wichtige Reaktionen des Organismus auf äußere Reize und Ausdruck innerer Befindlichkeiten, deren ständige Unterdrückung nicht ohne Schaden für die Seele stattfinden wird.

 

Wie aber ist es möglich, eine Emotion, die meistens „überflutet“ und einen ohne Kontrollmöglichkeit zunächst lässt, anzunehmen, ernst zu nehmen und „einzubauen“ mit ihrer Energie für die positive Gestaltung des eigenen Lebens?

 

„Wer Ja sagt zur Wut, der sagt Ja zum Leben“.

 

Ein steiler Satz, den von Aderkas aber mühelos im Verlauf der Lektüre mit Leben füllt und dem Leser Kapitel für Kapitel einen konstruktiven Umgang mit diesem starken Gefühl vermittelt und damit die „Wut-Energie“ nutzbar für das Leben gestaltet.

 

Mit dem klaren Verweis darauf, dass es nicht darum geht und gehen kann, seinen spontanen Gefühlen völlig ungerahmten Lauf zu lassen (das trägt zerstörerische Elemente nur in sich, während von Aderkas im Werk selbst vielfache Perspektiven und handfeste praktische Möglichkeiten anbietet. Was wichtig ist, ganz einfach.

 

„Wird Wut unterdrückt, bahnt sie sich anderweitig ihren Weg und sucht eine Form, sich zu zeigen…..schlimmstenfalls gegen sich selbst gerichtet“.

 

Zu ergründen, dass Wut da ist, woher diese genau kommt und wie man dann mit der eigenen Wut „experimentiert“, das hat viel mit dem Mut zu neuen, echten Erfahrungen zu tun und der Bereitschaft, das eigene Handeln und Empfinden zu reflektieren.

 

Hierzu dient dieses Werk in guter und besonderer Weise, auch wenn das Wissen um die Wichtigkeit des Zulassens gerade starker Gefühle und deren Bedeutung für die persönliche Entwicklung natürlich alt- und sattsam bekannt ist.

 

Spätestens aber, wenn von Aderka ruhig und sachlich die Möglichkeiten benennt, Stresssituationen im Alltag in Handlungsoptionen zu verwandeln, begreift sicherlich jeder Leser die Kraft, die in der Wut steckt und wie man diese für sich nutzen kann,

 

Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

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