"Was ist los mit dir, Europa?"

von Friedhelm Hengsbach 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
"Was ist los mit dir, Europa?"
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Inhaltsangabe zu ""Was ist los mit dir, Europa?""

Europa muss sich neu erfinden, wenn es überleben will

„Was ist los mit dir, Europa?“ fragte Papst Franziskus, als er mit dem Karlspreis der Stadt Aachen ausgezeichnet wurde. Die EU ist aus den Fugen geraten. Nationale Strömungen durchkreuzen die Verständigung und den Zusammenhalt. Die politische Klasse verliert sich im Asylstreit. Was hält den freien Fall auf? Friedhelm Hengsbach, Deutschlands führender Sozialethiker, fordert ein radikales Umdenken: gute Arbeit und Lebensperspektiven für die Jugend im Süden und Osten Europas. Einen institutionellen demokratischen Umbau, der Europa eine Stimme in der globalen Welt gibt. Faire Beziehungen zu Entwicklungs- und Schwellenländern, statt imperialer Handelsabkommen. Und mehr direkte Beteiligung des Volkes. Denn Europa kann mehr.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783864891663
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Westend
Erscheinungsdatum:03.04.2017

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    WinfriedStanzickvor einem Jahr
    Optimistisch und deshalb radikal



    Die Frage, die Papst Franziskus 2016 bei der Verleihung des Karlspreises den anwesenden Vertretern der EU gestellt hat, ist der Titel des neuesten politischen Hoffnungsbuchs  des katholischen Sozialethikers Friedhelm Hengsbach, in dem er für ein sich neu erfindendes Europa plädiert, in dem mehr Gerechtigkeit, Frieden und Solidarität einfordert.

    Er traut Europa und seinen Völkern viel zu, auch wenn er konzediert, dass für ein Wandel hin zu einem gerechteren und solidarischen Europa als Teil einer Weltgemeinschaft Zeit von Nöten ist. Doch er ist auf eine Weise optimistisch, wie sie einem aufrechten Christen ansteht, optimistisch und deshalb radikal. Er schreibt in seinem Buch:
    "In einer globalisierten Welt wächst die Solidarität über nationale und kontinentale Grenzen hinaus. Innerhalb einer Nation braucht es Zeit, bis sich ein Bewusstsein aufgrund erlebter Geschichte oder gemeinsamer Interessen gebildet hat. Erst recht fremdeln Menschen, wenn supranationale oder internationale Solidarität eingefordert wird. Dass die gesamte Menschheit zunehmend in eine Solidargemeinschaft hineinwächst, ist dem wachsenden ökologischen Bewusstsein und der Einsicht geschuldet, dass alle Menschen relativ unterschiedslos Bewohner eines gemeinsamen Hauses, des blauen Planeten Erde sind, der ihnen den Raum zu leben bietet."

    Das sich diese Einsicht weiter verbreitet, hat aktuell wenig günstige Bedingungen. Doch wenn es keine visionären Menschen gäbe wie Hengsbach, müsste man das ganze Projekt Europa schon von vornherein verloren geben.

    Und das kann keine christlich-politische Option sein.



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