Friedrich Achleitner einschlafgeschichten

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Inhaltsangabe zu „einschlafgeschichten“ von Friedrich Achleitner

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  • Rezension zu "einschlafgeschichten" von Friedrich Achleitner

    einschlafgeschichten
    damentennis

    damentennis

    wovor man sich als autor ja ganz besonders hüten muss, ist das urteil, ein "geistreicher" autor zu sein. wer das sagt, bei dem ist das kind im brunnen schon lange ertrunken, ja sogar schon komplett verwest, da ist es also schon so sehr zu spät, dass es fast schon wieder gut ist, weil ja vom toten kind im brunnen nichts mehr übrig ist und der brunnen schon wieder ganz normal benutzt werden kann. nur die menschen, die die wissen, dass da mal ein kind drin lag, ekeln sich noch. die anderen sagen: oh, ein brunnen, mit wasser, ist doch toll! friedrich achleitner, da ergehe ich mich jetzt in wilden spekulationen, musste sich das gut gemeinte lob "geistreich" zu sein, sicher schon sehr oft anhören. so etwas in der art steht auch auf dem buchcover, dass das nämlich extrem wache geschichten seien, klug und scharf beobachtet. erstaunlich ist dann aber, dass das buch trotz dieser gemeinen beleidigungen des autors und drohungen an den leser prächtig funktioniert. dazu muss achleitner nicht mal geistreich sein, wahrscheinlich weiß es achleitner sowieso selber: wer etwas geistreich findet, findet sich vor allem selber geistreich, weil er zu ebendiesem urteil fähig war und den ja eigentlich substanzlosen geist in den texten ausfindig gemacht zu haben glaubt. derlei leserschnickschnack ist aber auch nur unnötig hier, weil die geschichten einfach geschichten sind, die davon handeln, dass sie auch ganz anders oder bestenfalls auch gar nicht hätten geschrieben werden können. gäbe es die geschichten nicht, sagt achleitner einmal in dem büchlein, wäre das nicht so schlimm. sicher, das sage ich jetzt, nicht achleitner, gäbe es dann stattdessen etwas anderes. vielleicht ja etwas zurecht geistreiches. erstaunlich ist das verhältnis von einfachheit und großartigkeit in diesem buch. ein erstaunliches verhältnis ist das! ein solches verhältnis habe ich seit peter glasers "schönheit in waffen" nicht mehr gelesen, oder ich kann mich einfach nur nicht mehr daran erinnern. beides ist ja auch komplett gleich gut und richtig und wichtig. im übrigen schreibt friedrich achleitner in dem buch immer alles klein, so wie ich hier! ja, genau wie ich! das ist das ende aller parallelen. die wären ja wieder nur geistreich und also für menschen, die gerne geistreich sind.

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