Friedrich Ani Der namenlose Tag

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Inhaltsangabe zu „Der namenlose Tag“ von Friedrich Ani

Kriminalhauptkommissar Jakob Franck ist seit zwei Monaten im Ruhestand und glaubt nun, ein Leben jenseits der Toten beginnen zu können. Doch er wird von einem alten Fall eingeholt. Vor zwanzig Jahren hatte er einer Frau, nach dem Tod ihrer 17-jährigen Tochter, sieben Stunden in ihrer Trauer beigestanden.
Jetzt tritt Ludwig Winther, der Vater des jungen Mädchens, mit ihm in Kontakt. Nach all der langen Zeit glaubt er noch immer nicht an den - laut polizeilichem Untersuchungsergebnis eindeutig feststehenden - Selbstmord der Tochter. Seiner Meinung nach muss es sich um Mord gehandelt haben. Ex-Kommissar Jakob Franck nimmt die Ermittlungen wieder auf. Er folgt dabei seiner ureigenen Methode, der "Gedankenfühligkeit".

Mit diesem Roman startet eine Reihe um Ex-Kommissar Jakob Franck. Friedrich Ani und seine Kunst der Konstruktion gewöhnlich-außergewöhnlicher Kriminalistikrätsel; Friedrich Ani und seine Sprache, die vom Tod auf das Leben melancholisch gelöste Perspektiven wirft - erreichen in seinem neuen Roman unvorhersehbare Dimensionen.

Ein Kommissar im Ruhestand ermittelt

— leniks

Manchmal fühlte ich mich fast verarscht, die meiste Zeit über war ich nur genervt. :)

— angi_stumpf

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  • Ein scheinbarer Selbstmord

    Der namenlose Tag

    kassandra1010

    12. August 2017 um 21:23

    Der frisch pensionierte Ermittler Jakob Franck wird von einem alten Fall heimgesucht. Der Vater der verstorbenen Esther sucht ihn auf und bittet den bereits vor Jahren zu den Akten gelegten scheinbaren Selbstmord endlich aufzuklären.Für Franck beginnt eine seltsame Reise durch die damalige Ermittlungsakte und durch die Geschichte der jungen Esther Winther.Die privaten Ermittlungen führen Franck von einem „Verhör“ zum Nächsten wobei er seine ganz eigene Methode dabei anwendet, um das gewünschte Stückchen Hinweis zu erhalten.Mit Francks Methode gelingt es dem Ermittler irgendwie auch sich selbst ein kleines Stückchen näher zu kommen.Der Erzähler ist bemüht, den Hörer zu fesseln, aber irgendwie fehlt mir wie auch in der Printversion die Spannung.Ein Kriminalroman der ganz anderen Art, die mir als Hörer mehr abverlangt hat, als man es von einem ganz normalen Krimi gewöhnt ist.

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  • Der etwas andere Fall

    Der namenlose Tag

    Daphne1962

    05. October 2016 um 14:07

    Friedrich Ani - Der namenlose Tag, gelesen von Udo Wachtveitl Ich vermisse meinen "Süden". Der Süden, der vermisste Personen aufzuspüren versucht. Hier ermittelt aber ein schon in Rentegegangener Kommissar, der mit Süden nicht die geringste Ähnlichkeit hat. Ein Selbstmord, der schon 20 Jahre zurück liegt kommt wieder zu Tage, da der Vater des Mädchens nicht zur Ruhe kommt. Die Aussagen der damals beteiligten Personen sind doch schon sehr getrübt nach so langer Zeit. Friedrich Ani wollte eine neue Figur schaffen, die meiner Meinung nach sehr blass bleibt. Kriminalhauptkommissar Jakob Franck, sein Name bleibt mir schon nicht im Kopf hängen. Die ganze Handlung fand ich etwas langatmig, denn bis Herr Franck sich durch alle Personen durchgearbeitet hatte, verging schon eine Weile. Er blickt zwar in tiefe Abgründe, aber dennoch bleiben die Personen mir alle fremd. Auch soll Herr Ani mal vormachen, wie man mit jemanden im Arm 7 Stunden an der Wand gelehnt stehen kann. Zumal es eine fremde Person ist, die man zuvor noch nie gesehen hat. Da kann er selbst noch so viel betonen wie unrealistisch das ist, es bleibt starker Tobak. Ich konnte mich auf Jakob Franck nicht so richtig einlassen.

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  • Der namenlose Tag

    Der namenlose Tag

    leniks

    27. September 2016 um 18:20

    Das Buch habe ich mir als Hörbuch angehört, da mit die Hörprobe gefallen hat. Es umfasst 6 Stunden 42 min  Laufzeit auf 5 CD's (gekürzte Lesung), gelesen wird es von Udo Wachtveitl (Schauspieler u. a. im Münchner Tatort).In dem Buch geht es um einen ein totes 17 jähriges Mädchen Esther. Diese starb vor ca. 20 Jahren durch erhängen. Ihr Vater kommt zu dem sich im Ruhestand befindlichen Kriminalkommissar Jakob Franck. Der Vater glaubt nicht an Selbstmord und der Kommissar soll sich den Fall noch mal anschauen und herausfinden wer seine Tochter ermordet. Hat. Hier erzählt der Autor teils in Rückblenden, teils im hier und jetzt, was das Mädchen so gemacht hat, und ob sie sich wirklich selbst umgebracht hat, wie die Polizei damals ermittelt hat. Es werden Nachbarn und auch ehemalige Schüler befragt. Dies erfolgt in einer ruhigen Art. Durch die Stimme von Udo Wachtweitl wird gerade am Schluß eine Wut und Traurigkeit sehr gut dargestellt. Allerdings bekommt das Buch von mir trotzdem nur 3 Sterne, da es bestimmt auch kürzer gegangen wäre. Jedoch mit der Tendenz zu vier Sternen, aufgrund des Vorlesers.

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  • Ganz schlimm ...

    Der namenlose Tag

    angi_stumpf

    Die Geschichte: Der pensionierte Kommissar Jakob Franck wird vom Vater eines vor 20 Jahren verstorbenen Mädchens darum gebeten, den alten Kriminalfall noch einmal neu aufzurollen. Ludwig Winthers Tochter Esther hatte sich damals mit 17 Jahren an einem Baum erhängt, doch er will nicht an einen Selbstmord glauben. Er ist sich ganz sicher, dass ein Verbrechen dahintersteckt. Franck begibt sich daraufhin auf Spurensuche, wobei ihm nicht nur die Geister einiger Verstorbener begegnen … Meine Meinung: Dies war mein erster Krimi von Friedrich Ani und da es sich doch um einen recht berühmten Autor in diesem Genre handelt, waren meine Erwartungen entsprechend hoch. Leider muss ich sagen, dass ich absolut enttäuscht wurde und dass ich das Buch auch nur zu Ende gebracht habe, weil ich es nebenbei im Auto hören konnte. Hätte ich es selbst lesen müssen, dann wäre etwa bei Seite 50 absolut Schluss gewesen mit meiner Geduld. Von Spannung ist das Ganze so weit entfernt wie ein Lemming vom Abitur – vielleicht sogar noch weiter. Was ich aber oft empfunden habe während des Hörens, das war Aufregung: ich habe mich furchtbar aufgeregt über die langatmigen, wirren Dialoge und teilweise auch Monologe aller möglicher Personen. Es hat mich manchmal einfach nur noch genervt. Es gibt in dieser Geschichte auch keine einzige Figur, die ich irgendwie sympathisch finden konnte. Sie waren alle einfach nur anstrengend, nervig und oft auch total egoistisch. Auch was den Schreibstil betrifft, kann ich nicht wirklich was Positives erwähnen. Da waren Formulierungen dabei, bei denen ich mir schon beinahe irgendwie veräppelt vorkam, wie z. B. dieser Satz, über den meine Nichte nur lauthals gelacht hat, als ich ihn ihr vorgelesen hab: Mehr und mehr mutete Franck dieser in einer einzigen Tonlage aus ihrem Mund strömende Klagelaut wie der Gesang des letzten Menschen auf Erden an, der keinen Schatten mehr warf und sich an nichts mehr erinnerte, außer an den Geschmack von Stachelbeeren in einer mondlosen Nacht vor abertausend Jahren. (S. 46/47) Das Ende konnte mich dann auch absolut nicht überzeugen, da hätte wenigstens noch irgendwas Überraschendes kommen müssen, um das Vorherige etwas wettzumachen, aber leider Fehlanzeige. Fazit: Das war absolut gar nix für mich: unsympathische Figuren, eine wahnsinnig langatmige Story und ein langweiliges Ende. Nur der Sprecher hat seine Sache wirklich grandios gemacht!

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    • 3

    angi_stumpf

    11. September 2015 um 23:47
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