Friedrich Ani Die Tat

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Inhaltsangabe zu „Die Tat“ von Friedrich Ani

Eine einfache gelbe Kordel aus Strohseide, bis auf die Farbe identisch mit den Kordeln aus den anderen Mordfällen: Ist die 38-jährige Sonja Piers das dritte Opfer eines Serienmörders, der in der Stadt seit Monaten sein Unwesen treibt? Jedoch gibt es in der Familie des Opfers ebenfalls Verdächtige, findet Hauptkommissar Max Vogel: Sowohl der 17-jährige Sohn Benjamin als auch dessen Vater Hannes Piers verstricken sich in Widersprüche. Als ein Zeuge aussagt, Sonja Piers unmittelbar vor ihrem Tod mit einem Mann gesehen zu haben, schaltet sich der blinde Jonas Vogel ein. Die Ermittlung nimmt eine vollkommen überraschende Wendung.

Alles in allen ist Friedrich Ani wieder ein ruhiger, nachdenklicher Krimi gelungen, der wunderbar ohne großes Blutvergießen und nervenaufreibenden Szenen auskommt.

— Bellexr

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  • Rezension zu "Die Tat" von Friedrich Ani

    Die Tat

    walli007

    25. December 2010 um 09:11

    Krimi-Frühstück Eine Frau wird in der Nähe ihrer Wohnung erdrosselt. Ihr 15-jähriger Sohn findet sie. Schon nach kurzen Ermittlungen ist die Polizei nahezu sicher, dass sie es mit einem Serientäter zu tun hat. Doch scheinbar sind die Opfer zufällig ausgewählt und es gibt kaum Hinweise auf den Täter. Auch die Hinterbliebenen scheinen es mit der Wahrheit alles andere als genau zu nehmen. Schließlich schaltet sich Jonas Vogel, der pensionierte Kommissar, in die Ermittlungen ein. Dass er bei einem Unfall erblindete, scheint seine Fähigkeiten als Spürnase nicht zu beeinträchtigen. Probleme damit hat eher sein Sohn Max, der mit seinem neuen Vorgesetzten nicht gut zurecht kommt. Die Krimis von Friedrich Ani gefallen mir meist sehr gut. Seine Protagonisten sind oft vielschichtige Persönlichkeiten und gewitzte Ermittler. Im vorliegenden Krimi geht es also neben dem Fall um Jonas Vogel, genannt "Der Seher" und seine Familie. Und so intelligent Vogel die Täter erschnüffelt, so wahrhaft blind ist er, wenn es um seine eigene Familie geht, die kurz davor ist, zu zerbrechen. Was den Täter angeht, tappt die Polizei lange im Dunkeln. Logischerweise wird im Umfeld der Toten ermittelt, doch da sagt keiner zunächst die Wahrheit. Tatsache ist, jemand ist tot, und die Familienverhältnisse gehen die Polizei erstmal nichts an. So scheinen die Angehörigen zu denken, wenn sie den größten Teil der Informationen weglassen. Doch wie müssen Familien sein, wenn keiner den Eindruck erweckt, wenigstens ein wenig um den Toten zu trauern. Wie immer hat der Autor mich mit einer spannenden Lektüre beschenkt. Die Hintergründe des Falles fand ich allerdings schon sehr düster. Und die Zerrüttung der Familie des Jonas Vogel übertraf doch etwas meine Vorstellungskraft.

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  • Rezension zu "Die Tat" von Friedrich Ani

    Die Tat

    Bellexr

    08. March 2010 um 19:42

    In einer Februarnacht wird die junge Mutter Sonia Piers tot von ihrem 15-jährigen Sohn gefunden. Max Vogel und seine Kollegin Yvonne Papst sind mit den Ermittlungen betraut. Schnell stellt sich heraus, dass das Opfer mit derselben Seidenkordel erdrosselt wurde wie bereits zwei Opfer einige Wochen zuvor. Ist hier ein Serientäter am Werk oder muss der Mörder in den Reihen der Familie Piers gesucht werden. Der blinde Ex-Kommissar Jonas Vogel – der Seher – wird um Mithilfe gebeten. . Friedrich Ani lässt den Leser einen Blick hinter die scheinbar gutbürgerliche Fassade einer Familie werfen, in der sich jeder im Lauf der Zeit ein Lügengerüst aufgebaut hat und scheinbar gut damit zurechtkommt. Aber eben nur scheinbar. . Die Story ist von Anfang an schlüssig und interessant umgesetzt. In zwei Kapitel lässt der Autor auch kurz seinen Mörder zu Wort kommen, ohne jedoch Motiv oder dessen Identität preiszugeben. Bei aufmerksamen Lesen kann man eine Idee für das Motiv entwickeln, jedoch wird dies wie auch der Mörder erst ganz zum Schluss gelüftet. So erzählt Friedrich Ani wieder gewohnt melancholisch und nachdenklich, aber dennoch oder vielleicht gerade deswegen so authentisch, dass man von Anfang an interessiert weiterliest. . Neben den laufenden Ermittlungen erhält man einen kleinen Einblick in das nicht unkomplizierte Familiengefüge der Münchner Familie Vogel. Seine Charaktere, allen voran den doch sehr eigenwilligen und blinden Ex-Kommissar Jonas Vogel, sind sehr natürlich und lebendig beschrieben und nehmen hierdurch schnell Konturen an. . Alles in allen ist Friedrich Ani wieder ein ruhiger, nachdenklicher Krimi gelungen, der wunderbar ohne großes Blutvergießen und nervenaufreibenden Szenen auskommt.

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