Friedrich Ani , Quint Buchholz Gregor oder wohin die Träume tragen

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Inhaltsangabe zu „Gregor oder wohin die Träume tragen“ von Friedrich Ani

Gregor, der Pinguin, träumt am liebsten - ständig und überall. Dabei passieren ihm die kuriosesten Dinge: Eines Tages findet er sich in Oberbayern wieder und als er, zurück auf seiner Scholle, erwacht, trägt er Lederhosen. Das sorgt natürlich für Aufregung! Wie Gregor zu seinem neuen Beinkleid gekommen ist, und welche Rolle dabei ein frisch gezapftes Bier spielt, erzählt Friedrich Ani in dieser skurrilen und witzigen Geschichte über einen Pinguin, der es schafft, Wirklichkeit und Traum miteinander zu verbinden. Und Quint Buchholz setzt Gregor so wunderbar in Szene, dass man sich regelrecht in seine Bilder hineinträumen kann.

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  • Rezension zu "Gregor" von Friedrich Ani

    Gregor oder wohin die Träume tragen
    ChaosQueen13

    ChaosQueen13

    26. April 2010 um 14:36

    "Gregor" ist ein Pinguin – der sich pudelwohl fühlt und gerne träumt. Wenn er träumt, war alles viel bunter, viel schöner und er träumte bei jeder Gelegenheit. Was seine Pinguinfamilie gar nicht so gerne sah. Als Gregor ohne seinen Frack aufgewacht ist und seine Mutter ihn ausschimpfte wollte er seinen Frack aus seinem Traum zurückholen, legte sich auf eine Eisscholle und man wird es nicht glauben, er fing an zu träumen und wachte in Oberbayern wieder auf ... Eine wundervolle kleine und gut illustrierte Geschichte. Ein schönes Geschenk!

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  • Rezension zu "Gregor" von Friedrich Ani

    Gregor oder wohin die Träume tragen
    SV

    SV

    15. November 2007 um 11:19

    Hartnäckiges Verfolgen eines Lebenstraumes - und das führt nach Bayern.
    Tapferer Pinguin!

  • Rezension zu "Gregor" von Friedrich Ani

    Gregor oder wohin die Träume tragen
    metalmel

    metalmel

    05. November 2007 um 21:34

    Gregor ist ein Schnulzenpinguin wie jeder andere auch. Er lebt in der Antarktis und singt zusammen mit seiner ganzen Sippe im Chor. Schnulzen natürlich. Was sonst? Aber Gregor kann gar nicht singen. Er macht einfach nur den Schnabel auf und zu und tut das, was er am besten kann: Er träumt. Am liebsten würde er das den ganzen tag tun, doch seine Eltern finden das überhaupt nicht gut. Für seine ewigen Träumereien käme er eines Tages noch in die Sauna. Und das sei die Hölle! Bloß Gregor kann einfach nicht aufhören zu träumen. Er träumt in allen Farben – von grüngrüngrünen Wiesen, blaugrausilbernen Bergen, weißblauem Himmel - und eines Tages erwacht er aus so einem Traum ohne Frack! Seine Mutter wird wütend, also denkt er sich, dass er sich besser mal seinen Frack zurückträumt, denn sonst wartet womöglich tatsächlich die Sauna-Hölle auf ihn. Also legt er sich gemütlich auf eine Eisscholle und wacht in Oberbayern wieder auf. Hier ist alles so, wie in seinem Traum. Grüne Wiesen, weißblauer Himmel, eine Dorfkirche und ein Fluss! Wie praktisch denkt sich Gregor, da ihm schon ordentlich heiß ist und springt ins Wasser. Doch wie ekelhaft schmeckt denn diese Brühe? Ganz süß und klebrig! Natürlich bleibt er nicht lange unbemerkt, wie er sich da so tummelt ganz ohne Frack. Mit einem erschrockenen „Ja, leckst mi!“ radelt ein alter Mann schnell an ihm vorbei zur Dorfkirche – wahrscheinlich um zu beten... Eine Gruppe Floßfahrer schließlich hat Erbarmen mit dem schwitzenden Pinguin und spendiert ihm eine Maß Bier. Auf einen Sitz leert Gregor das Glas, gibt noch einen „kehligen dissonanten Laut von sich, kippt stangerlgerade vornüber und wird ohnmächtig.“ Als er wieder aufwacht ist er zuhause. Doch halt, seinen Frack hat er immer noch nicht wieder. Stattdessen trägt er nun eine Krachlederne, die ihn überaus gut kleidet. Nachdem zuerst große Empörung herrscht, entscheidet der Kaiserpinguin Fernando, dass solche Beinkleider viel besser aussehen als jeder Frack und dass sich nun alle Pinguine Lederhosen herbeiträumen sollen. Und tatsächlich, nach einigen Anlaufschwierigkeiten gelingt es allen und während sie alle einen Schluck aus dem Maßkrug nehmen, steht Gregor ein wenig abseits und tut wieder einmal das, was er am besten kann... Eine wunderschöne kleine Geschichte von Friedrich Ani, den ich sonst so gar nicht gerne lese. Wie immer herrlich illustriert von Quint Buchholz. Seine Bilder sprechen beinahe von alleine.

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