Friedrich Ani M

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Inhaltsangabe zu „M“ von Friedrich Ani

Mia Bischof beauftragt die Detektei Liebergesell, nach ihrem Freund zu suchen. Tabor Süden und seinen Kollegen kommt die Frau von Anfang an seltsam vor. Sie sehen ihr ungutes Gefühl bestätigt, als im Umfeld des Vermissten Hinweise auf Kontakte zur Neonazi-Szene auftauchen. Mia bestreitet das vehement und Süden schiebt seine persönlichen Bedenken beiseite – bis seine Kollegen in höchste Gefahr geraten und um ihr Leben fürchten müssen …

Beste Gegenwartsliteratur, mit einem Tabor Süden, der unter die Haut geht – absolut empfehlenswert!

— guybrush
guybrush

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  • Die ewige Suche nach Vermißten Personen

    M
    Daphne1962

    Daphne1962

    15. September 2015 um 21:18

    Hörbuch "M" von Friedrich Ani, gelesen von Hans-Jürgen Stockerl Nun habe ich wohl die Serie um Tabor Süden hinten begonnen. Das macht aber gar nichts. Jeder Fall ist für sich eine eigene Geschichte. Der schweigsame Tabor Süden hat seinen Dienst bei der Polizei inzwischen quittiert und eine Frau, die als Journalistin tätig ist, ins Büro kommt und meldet ihren "Freund" als vermißt. Er arbeitet als Taxifahrer und ist seit ein paar Tagen verschwunden. Keiner kann sich so recht erklären, warum das der Fall ist. Tabor Süden und sein Team beginnen mit der Suche. Als sie die Auftraggeberin etwas genauer unter die Lupe nehmen, stoßen sie auf merkwürdige Ungereimtheiten und Leute, die der rechten Szene zuzuordnen sind. Ehe das Team sich versieht, werden sie nicht nur tätlich angegriffen sondern auch bedroht. Die Angst, die sich nun einstellt wollen sie nicht lange behalten. Sie wollen zum Angriff über gehen. Das Thema ist in sofern interessant, da es zur Zeit wieder sehr aktuell und leider auch immer wieder präsent ist. Mehr als vielen Bürgern lieb ist. Aber der schweigsame Tabor Süden lockt seine Mitmenschen mit seiner schweigsamen Art immer zum Reden. Man muss ich eine Situation mal bildlich vorstellen, sein Gegenüber fragt kaum was, sagt nichts. Da kommt man automatisch in Verlegenheit und fängt selbst an zu Plaudern. Nur um die stille Situation nicht länger beibehalten zu müssen. Das ist sein Trick, um an Informationen zu kommen, die er sonst nicht erfahren hätte. Friedrich Anis Krimis haben etwas, von dem man einfach mehr hören oder lesen möchte.

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  • Tabor Süden und der braune Sumpf

    M
    guybrush

    guybrush

    20. March 2015 um 16:58

    Sprecher: Hans Jürgen Stockerl Jahr: 01.03.2015 Verlag: audio media Verlag Dauer: 5 CDs, 362 Min. Laufzeit Mia Bischof beauftragt die Detektei Liebergesell, nach ihrem Freund zu suchen. Süden und seinen Kollegen kommt die Frau von Anfang an seltsam vor. Süden sieht sich in seinem unguten Gefühl bestätigt, als im Umfeld des Vermissten Hinweise auf die Neonazi-Szene auftauchen. Nichts scheint so recht zusammenzupassen, doch Süden schiebt seine persönlichen Bedenken beiseite – und findet sich in einem Sumpf aus Gewalt, Verrat, Misstrauen und tiefster Verachtung wieder. Mit Tabor Süden hat Friedrich Ani einen wunderbar melancholischen Antihelden erschaffen. Der ehemalige Kriminalkommissar widmet sich nun schon seit vielen Jahren, als Detektiv in der Münchner Detektei Lieberknecht, der Suche nach Vermissten. Das ist für ihn mehr als eine Passion, es ist seine Bestimmung. Ruhig, beharrlich und immer glaubwürdig geht er den Dingen auf den Grund. Findet dabei nicht nur die Vermissten, sondern gleich noch alle Facetten des Menschlichen schlechthin. In besonders schwierigen Gefühlslagen hält er fiktive Zwiesprache mit seinem verstorbenen Vater und seinem toten Jugendfreund Martin. Wirkt dabei an jeder Stelle glaubhaft. Seine Stärken sind Sensibilität und Empathie. Anis Charaktere sind feinsinnig gezeichnet. Jeder für sich genommen authentisch. Keiner wird bloßgestellt, dafür aber genau ausgelotet. Trotzdem sind seine Figuren bodenständig bayerisch, ganz ohne folkloristischen Beigeschmack. Dabei kommt Ani völlig ohne Polemik aus, selbst bei einem so brisanten Thema. Ein Thema, das wirklich nicht aktueller sein könnte, wenn man die ungeheuren Versäumnisse rund um die NSU-Morde noch im Gedächtnis hat. Hier ist wirklich ein Könner am Werk, der das Genre Krimi nutzt, um gute und stimmige Geschichten zu erzählen, die niemanden kalt lassen. Action und Thrill sucht man in den Süden-Romanen vergeblich. Was man aber findet, sind echte Menschen mit realen Problemen und einen einzigartigen Tabor Süden. Hans Jürgen Stockerl als Hörbuch-Sprecher hat mich 100%-tig überzeugt. Er trifft auch die feinen Zwischentöne – und derer gibt es bei Ani viele –  sehr genau. Gleichzeitig gibt er der Figur des Süden genau die ruhige Ausstrahlung, die er braucht. Wer braucht schon blutige Serienmorde, wenn das echte Grauen in der Nachbarschaft lauert und im Deckmäntelchen der Gutbürgerlichkeit daher kommt. Beste Gegenwartsliteratur, mit einem Tabor Süden, der unter die Haut geht – absolut empfehlenswert!

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