Friedrich Ani Süden und der Straßenbahntrinker

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Inhaltsangabe zu „Süden und der Straßenbahntrinker“ von Friedrich Ani

Tabor Süden hat Urlaub. Doch dann wird er überraschend ins Dezernat 11 gerufen: Dort nervt ein Mann alle Kommissare. Jeremias Holzapfel kam auf die Vermisstenstelle, um mitzuteilen, er sei wieder da. Kurios daran ist nur: Niemand hat ihn als vermisst gemeldet. Und so nimmt sich Süden dieses seltsamen Rückkehrers an - und tritt mit ihm eine Reise in die schmerzhafte Vergangenheit an.

Richtig gut! Man darf nur nicht einen "Krimi"erwarten...

— Boris
Boris

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  • Süden und..., Maigret und....Ani=Simenon?

    Süden und der Straßenbahntrinker
    Pongokater

    Pongokater

    09. October 2015 um 18:09

    Die Titelformulierung des Krimis, für den Ani das erste Mal den Deutschen Krimipreis bekommen hat, erinnert wohl nicht zufällig an den Großmeister der düster-melancholischen Kriminalschriftstellerei, Georges Simenon. Und dieser Massenschreiber hat bestimmt einige Krimis geschrieben, die schlechter sind als die von Ani. Aber auch einige bessere. Ich werde auf jeden Fall noch ein paar weitere Ani-Krimis lesen. Der "Straßenbahntrinker" ist mit seiner originellen Fall-Konstellation auf jeden Fall ein guter Appetizer, aber eben kein Sprachkunstwerk wie die besten Simenon-Krimis.

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  • "Sie verwechseln die Wirklichkeit mit Ihrer Phantasie."

    Süden und der Straßenbahntrinker
    Janine2610

    Janine2610

    Die Buchrückseite: Tabor Süden hat Urlaub, baut Überstunden ab und tut nichts, außer sich gelegentlich mit Sonja Feyerabend zu verabreden. Doch dann wird er überraschend ins Dezernat 11 gerufen: Dort nervt ein Mann alle Kommissare, und sie werden ihn nicht mehr los. Jeremias Holzapfel kam auf die Vermisstenstelle, um mitzuteilen, er sei wieder da. Kurios daran ist nur: Niemand hat ihn als vermisst gemeldet. Und so nimmt sich Süden dieses seltsamen Rückkehrers an - und tritt mit ihm eine Reise in eine schmerzhafte Vergangenheit an ... Meine Meinung: Das war wieder so klar, dass Süden sogar in seinem Urlaub einem Fall nachgeht, der ja eigentlich keine Vermissung ist, denn Jeremias Holzapfel ist ja scheinbar wieder da. Irgendwas findet Süden an Jeremias aber merkwürdig, deswegen weigert er sich (sogar bei seinem Vorgesetzten), dem Mann nicht "nachzustellen". Südens außerordentliches Gespür der Menschenkenntnis, die er sich großteils durchs Menschenbeobachten angeeignet hat, täuscht ihn auch diesmal nicht. Mit Jeremias stimmt etwas nicht, und Süden ist entschlossen  herauszufinden, was das ist... Süden und der Strassenbahntrinker war jetzt das 5. Buch der Tabor-Süden-Romane und mein persönlich 4. Buch um den Vermisstenfahnder Tabor Süden, das ich gelesen habe. Da ich den Hauptprotagonisten jetzt ja schon ein wenig kenne und einschätzen kann, hat mir das Lesen des Buches gleich noch viel mehr Spaß gemacht als sonst, denn all die Eigenarten Südens und der anderen bekannten Gestalten sind so einzigartig und ich liebe es einfach, genau das, Buch für Buch wiederzuerkennen! Südens coole Art als Kommissar und seine witzig, komischen Methoden, Leute zum Sprechen zu bringen, begeistern mich immer wieder. Der Antagonist Jeremias Holzapfel ist einer der eher Unsympathischen in diesem Buch, nichtsdestotrotz hat mich sein Charakter höchst neugierig werden lassen. Die Entwicklung der Geschichte, also Südens Aufdecken des eigenartigen Verhaltens von Jeremias Holzapfel war für mich sehr spannend mitzuverfolgen. Den Schluss finde ich wunderbar zufriedenstellend gelungen, denn es sind keine Fragen offen geblieben. Auf alles gab es eine Antwort - und das ist mir sehr wichtig (auch für eine gute Bewertung), denn so ein ratloses Zuklappen am Ende eines Buches finde ich immer so unbefriedigend! Für mich hätte das Buch gleich nochmal 200 Seiten mehr haben können. ;-) Ich denke, dass man den Strassenbahntrinker bestimmt auch so lesen kann, ohne Vorkenntnisse aus anderen Tabor-Süden-Romanen zu besitzen. Jedenfalls war dieser Süden-Roman für mich mal wieder Lesefreude pur und ich freue mich auf die Zeit, die ich mit dem eigensinnigen Vermisstenfahnder in Anis weiteren Büchern verbringen darf. ☺

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    Igelmanu66

    Igelmanu66

    24. October 2014 um 15:50
  • Rezension zu "Süden und der Straßenbahntrinker" von Friedrich Ani

    Süden und der Straßenbahntrinker
    ChaosQueen13

    ChaosQueen13

    15. April 2010 um 09:47

    Mein erster Krimi von Friedrich Ani. Es dreht sich hier nicht um einen Thriller bei dem die Handlung nur aus Mord und Todschlag besteht und man nachts nicht schlafen kann. Es ist ein guter spannender Krimi der sich fließend lesen lässt. Kommissar Tabor Süden hat einen besonders eigenartigen Charakter, er ist liebenswürdig, leicht schrullig, nicht so ganz von dieser Welt, trotzdem hat er immer sein Ziel vor Augen, durch diese Art und Weise wächst er einem ans Herz. Er ist trotz seiner Marotten einfach sympathisch. Eigentlich hat Kommissar Süden Urlaub, als beim Dezernat 11 -Vermisstenstelle- Jeremias Holzapfel auftaucht und mitteilt „das er wieder da ist“ obwohl er überhaupt nicht als vermisst gemeldet wurde. Das ist ein Grund für Kommissar Süden sich näher mit dem Leben von Jeremias Holzapfel zu befassen und so klärt er nach und nach kleinere Fälle und einen rätselhaften Überfall auf. Die Poesie kommt in diesem Krimi auch nicht zu kurz, auf Seite 61 wird ein Gedicht von Jan Skácel zitiert: ... Die laubigen laubfrösche bitten laut der morgen stellt sich häufig taub und blind mit laub auf den stimmen mit zungen betaut für alle die im herzen barfuß sind ... Es ist eindeutig ein interessanter Schreibstil, sehr lesenwert, kann ich bestens weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Süden und der Straßenbahntrinker" von Friedrich Ani

    Süden und der Straßenbahntrinker
    Ritja

    Ritja

    20. March 2010 um 11:27

    Ich habe wohl kein glückliches Händchen gehabt, als ich mir dieses Buch als erstes Buch von Friedrich Ani ausgesucht habe. Ein Kommissar (Tabor Süden) ist eigentlich im Urlaub und geht trotzdem auf die Suche nach Jeremias Holzapfel. Der Haken: Herr Holzapfel ist in der Stadt und nervt das gesamte Dezernat II, weil er sich zurück meldet (mehrfach) und seine Vermisstenanzeige gelöscht werden soll, die es allerdings nie gegeben hat. Nun kommen zähe Dialoge und Gedankengänge, viel Alkohol über den Tag verteilt, ein bißchen Sex für Herrn Süden und ansonsten nichts, was Spannung oder Anregung verschafft. Es konnte mich nicht überzeugen. Schade, aber vielleicht ist das nächste Buch besser.

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  • Rezension zu "Süden und der Straßenbahntrinker" von Friedrich Ani

    Süden und der Straßenbahntrinker
    greteb

    greteb

    06. January 2009 um 14:01

    Es meldet sich jemand zurück, der gar nicht vermisst wurde, wie das? Irrungen und Wirrungen in München, mir hat es gefallen, etwas dustere Stimmung und die verwirrte Seele.