Friedrich Bornemann Der Fall de Mol

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Inhaltsangabe zu „Der Fall de Mol“ von Friedrich Bornemann

Auf der Bislicher Insel bei Xanten wird der 80-jährige Egon Bullmeier von seiner Frau mit einem Kartoffeltopf erschlagen. Ihre Enkelin Anne Nielsen findet in dem kleinen Häuschen der Großeltern geheime Unterlagen über einen Flusstunnel, der in Wesel den Rhein unterquert. Am Deich bei Wesel-Büderich wird der niederländische Drogenboss Bernard de Mol von der Polizei gefasst. Bei ihm werden ebenfalls Hinweise auf den Weseler Flusstunnel gefunden. Wo liegt der Tunnel, und was haben die Bullmeiers mit de Mol zu tun? Kriminalhauptkommissar Brasche vom KK 11 der Kreispolizei Wesel und sein Kollege Lüdenkamp versuchen, das Rätsel zu lösen. Anne Nielsens Freunde Beo und Enna Wulf, die eine private Detektei betreiben, machen sich ebenfalls auf die Suche nach dem ominösen Tunnel. Keiner ahnt, welches Geheimnis dieser seit vielen Jahren verbirgt.

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  • Rezension zu "Der Fall de Mol" von Friedrich Bornemann

    Der Fall de Mol

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. April 2012 um 20:30

    Inhalt: Egon Bullmeier findet keinen schönen Tod auf der ruhigen Bislicher Insel bei Xanten. Denn seine Frau hat mit einem Kartoffeltopf erschlagen. Nach dem Tod ihres Großvaters findet Anne in dem Haus ihrer Großeltern geheime Unterlagen über einen Tunnel, der unter´m Rhein entlanglaufen soll. Der Mann von Annes Freundin Enna ist Privatdetektiv und wird durch einen Vorfall während seiner Arbeit ebenfalls auf den Tunnel aufmerksam und auch die in dem Todesfall Bullmeier ermittelnden Kommissare Lüdenkamp und Brasche stoßen nicht nur durch den Fall Bullmeier auf diesen ominösen Tunnel. Hinzu kommt noch ein niederländischer Drogen-Boss, der ebenfalls auf der Suche nach dem Weseler Rheintunnel ist. Doch wo soll er langlaufen? Wofür war er da? Welches Interesse hat der Drogen-Boss Bernard de Mol an dem Tunnel? Warum wusste niemand im Kreis Wesel von diesem Tunnel? Und was haben Annes Großeltern mit ihm zu tun? Meine Meinung: Dieser Niederrhein-Krimi ist eine nette Lektüre für zwischendurch. Der Plot ist interessant, allerdings ist ein Spannungsbogen, der m.E. zu einem Krimi dazugehört, kaum merkbar. Dies ist ein Minuspunkt, der jedoch nicht allzu tragisch ist, denn zu dem Aspekt Krimi kommt noch eine kleine Prise Liebesgeschichte - da möchte ich allerdings an dieser Stelle nicht zu viel verraten. Gegen Ende, als es Richtung Auflösung ging, kamen für mich zu viele Namen dazu. Es waren neue Personen, bei denen ich Schwierigkeiten hatte, sie einzuordnen. Evtl. mag es daran liegen, dass dies nicht der erste Fall ist, in dem Enna und die Mitarbeiter des K11 involviert sind. Das Ende war teilweise vorhersehbar, aber eben nur teilweise - es gab eine Wendung in der Geschichte, die mich überrascht hat. Fazit: Wie gesagt: Es ist eine nette Lektüre für zwischendurch. Ich habe dieses Buch eingeschoben - da ich bei meinem momentanen Buch einfach nicht weiterkomme - und es innerhalb von nicht einmal 2 Tagen beendet. Die Geschichte an sich ist interessant und mich hat es sehr interessiert, was hinter der Funktion des Tunnels steckt. Gestört haben mich einige Kleinigkeiten - z.B. ist Oma Bullmeier auf einem Foto als 17-jährige abgebildet. Keine 5 Seiten später heißt es auf einmal, sie sei 15 auf dem Foto - es ist nur eine Kleinigkeit, aber sie störte ein wenig im Lesefluss... Ich gebe dem Buch 3 Sterne, da es mich unterhalten hat und ich werde beim nächsten Büchereibesuch auch noch nach dem Vorgängerbuch Ausschau halten.

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