Friedrich Chr. Delius Der Königsmacher

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Inhaltsangabe zu „Der Königsmacher“ von Friedrich Chr. Delius

Albert Rusch, ein Schriftsteller mit wenig Erfolg, will endlich einen Bestseller schreiben. Da stößt er auf eine alte Familiengeschichte: Seine Urururgroßmutter war das uneheliche Kind einer Berliner Tänzerin und des Prinzen von Oranien, der später als Willem I. den holländischen Thron bestieg. Adel und Bohème, Macht, Liebe, Geld, Intrigen, Leidenschaft, Tod - ideale Voraussetzungen für einen auflagenträchtigen Frauenroman. Rusch identifiziert sich im Zuge der Recherchen mehr und mehr mit seiner Rolle als Nachfahre der Preußenkönige. Er avanciert zum Medienstar und Genie der Selbstvermarktung.

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  • Rezension zu "Der Königsmacher" von Friedrich Christian Delius

    Der Königsmacher

    LadyVengeance

    17. February 2011 um 13:27

    In diesem Buch geht es eigentlich um zwei Geschichten. Zum einen die Geschichte von Minna, das uneheliche Kind zwischen einer Bäckerstochter und dem Prinzen von Oranien, Wilhelm I. Die heimliche Königstochter wird im Laufe ihres Lebens von einer Pflegefamilie zur nächsten geschoben, um ihre Herkunft nicht auffliegen zu lassen. Zum anderen geht es um den unpopulär gewordenen Schriftsteller Albert Rusch, der mit der Geschichte vom Minna wieder interessant werden will. Zugleich ist Minna auch seine Urururgroßmutter und so sonnt sich Rusch bald als Experte für Adel und Preußen wieder im Rampenlicht. Durch den stetigen Wechsel zwischen Minnas und Alberts Geschichte kann man allerdings leicht den Überblick verlieren. Kaum steckt man in der einen Story wieder drin, wechselt der Text wieder auf den anderen Erzählstrang. Anfangs stehen die beiden Erzählhälften noch in Bezug zueinander, jedoch laufen sie im Fortgang des Buches immer mehr auseinander. Am Ende arbeitet Rusch gar nicht mehr an seinem Roman über Minna, obwohl ihre Geschichte parallel dazu weiterläuft. Es handelt sich also um ein Buch über einen Autor, der ein Buch schreiben will. Am Ende hat er das auch getan. Der eigentliche Autor, F.C. Delius, präsentiert das Buch in einem Vorwort als das Werk seines Freundes Albert Rusch. Warum er das tut, erfährt man am Ende des Buches. Und so lösen sich die Fragen um das Wer, Was und Warum von Autorenschaft und den beinen Erzählsträngen doch noch auf.

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