Friedrich Christian Delius Bildnis der Mutter als junge Frau

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Inhaltsangabe zu „Bildnis der Mutter als junge Frau“ von Friedrich Christian Delius

„Eine wundervolle Erzählung.“ (Süddeutsche Zeitung) Rom im Januar 1943: Eine junge deutsche Frau steht kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes. An einem sonnigen Tag begibt sie sich auf einen Spaziergang durch die fremden Straßen. Trotz der verwirrend schönen Eindrücke ist sie mit ihren Gedanken woanders. Ihr Mann wurde überraschend an die afrikanische Front abkommandiert. Der Zeitpunkt seiner Rückkehr ist ungewiss. Und auf ihrem Gang durch die Ewige Stadt beginnt die junge Frau zu ahnen, dass der Krieg verloren gehen könnte … „Ein kleines Meisterwerk … und eine Liebeserklärung an die Stadt Rom und an die Mutter.“ (Die Zeit)

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    Bildnis der Mutter als junge Frau

    awogfli

    In Bildnis der Mutter als junge Frau wandert eine 21-jährige Schwangere durch das Rom des Jahres 1943 ... und dann passiert einfach Null! Oh mein Gott ist diese Tussi borniert, stohdumm, ignorant und gähnend laaangweilig. Ich weiss, dass es solche Menschen zu Hauf gibt, aber als Romanfiguren taugen sie überhaupt nicht, da kein Funke von irgendwas aus der gähnenden Leere ihres Hirnes und Temperaments auf mich überspringt. Die Todsünde Nr. 1 in der Literatur ist, mich zu langweilen und das tut der Autor massiv, ich hoffte das ganze Buch über, der jungen Frau passiert noch etwas ganz furchtbares, ansonsten ist mir schleierhaft, warum man über eine solche flache Person überhaupt einen Roman schreiben sollte. Die ersten substantiellen Zeilen gabs erst nach fast 50 Seiten als der Autor die Lebens- und Genussmittel-Rationierung und den Umgang der Italiener damit beschrieb und die Reflexionen zum Krieg (warum muss man die Feinde hassen, warum muss man immer siegen...). Jeder einzelne innovative Gedanke der jungen Frau entstammt aber auch nicht ihrem Hirn, sondern wurde ihr von ihrer Freundin Ilse eingepflanzt - und gleich wischt sie ihn wieder weg bzw. übertüncht ihn mit gebetsmühlenartigen protestantischen bornierten religiösen oder Nazi-Propagandasätzen. Gähhhn! Zu allem Überfluss zieht der Autor dann auch noch eine 2. Wiederholungs-Gedankenschleife ein. Das ist irgendwie sehr kurios, da existiern im Hirn dieser Tussi eh nur ca. 3 Gedankenfetzen zum Krieg und diese werden wie in einem Kuhmagen hochgewürgt und wiedergekäut. Da hättte ich doch lieber einen Roman über diese Ilse gelesen :-) Da der Inhalt für mich so langweilig ist, finde ich es doppelt so verwerflich, wenn Autoren mit neuartigen bzw. ungewöhnlichen Satz-, Rezeptions- und Schrift-Stilmitteln arbeiten, um die häßliche fade Braut zu schmücken. Zwar kein Inhalt (für mich das wichtigste an epischer Literatur) aber ein besonders intellektueller Anstrich. Das macht mich gleich doppelt böse. Ja auch ich habe stilistisch das kokette liebäugeln von Delius mit James Joyce durchaus bemerkt, frage mich aber gerade deshalb immer wieder, warum in Romanen von Literaturkritikern immer Form vor Inhalt favorisiert und hochgejubelt wird. Ich als Leserin muss mich wirklich fragen: Warum zur Hölle schreibt man einen Roman, wenn man nichts zu erzählen hat, für Sprachspielereien gibt es die LYRIK.

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    • 9

    awogfli

    22. May 2015 um 08:52
  • Rezension zu "Bildnis der Mutter als junge Frau" von Friedrich Christian Delius

    Bildnis der Mutter als junge Frau

    claudiaausgrone

    17. January 2012 um 22:09

    Eine biografische Erzählung, sprachlich bezaubernd schön, interessante Form und interessantes Stilmittel: die ganze Erzählung nur ein Satz mit einem Punkt, aber mit vielen anderen Satzzeichen und Absätzen geschickt gegliedert. Eine Stunde Spaziergang in Rom, den die hochschwangere Frau Delius, die Mutter des Autoren, unternimmt, ein Stück Zeitgeschichte, ein Rom-Panorama, Liebes- und Familiengeschichte zugleich. Nur schön.

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  • Rezension zu "Bildnis der Mutter als junge Frau" von Friedrich Chr. Delius

    Bildnis der Mutter als junge Frau

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. July 2008 um 21:17

    Eine wunderbar gelungene Erzählung, die die Stimmung der Zeit authentisch aufleben lässt und sehr sensibel die Mutter darstellt und ihre Stimmung und Gedanken wiedergibt. Sehr empfehlenswert.

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