Friedrich Christian Delius Die Flatterzunge

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Inhaltsangabe zu „Die Flatterzunge“ von Friedrich Christian Delius

Die Tat ist so banal wie ungeheuerlich: In einer Bar in Tel Aviv unterschreibt ein deutscher Musiker einen Getränkebeleg mit ‚Adolf Hitler‘. Mit schwerwiegenden Folgen: Er verliert seine Arbeit, seine Freunde, seine Freundin. Delius greift den Vorfall auf, der 1997 durch die Presse ging, und fragt: Was führt einen, der kein Antisemit ist, zu solch einer Entgleisung? Eine spannende, leicht verrückende Erzählung über Musik und Liebe, Berlin und Tel Aviv, deutsche Komplexe und italienische Arien, über Amokläufer und Blechbläser – ein politisches Rätsel mit einem überraschenden Finale.

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  • Rezension zu "Die Flatterzunge" von Friedrich Christian Delius

    Die Flatterzunge
    Ritja

    Ritja

    28. April 2010 um 09:31

    Ein Posaunist wird aus dem Orchester geworfen. Jetzt sammelt er Ideen und Aussagen, um vor Arbeitsgericht überzeugend zu wirken. Er erzählt aus seinem Leben, wie er mit dem Spielen der Posaune angefangen hat, wie er kein Glück bei den Frauen hatte und was sonst noch alles schief gelaufen ist. Vorallem auf der Konzertreise nach Israel. Was ist dort geschehen? Warum wurde er fristlos entlassen? Man ahnt es während der ganzen Geschichte, aber erst zum Schluß wird es offen gelegt. An sich eine gute Geschichte, wenn nicht so viel Selbstmitleid und Gejammere im Vordergrund stehen würde.

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  • Rezension zu "Die Flatterzunge" von Friedrich Christian Delius

    Die Flatterzunge
    Leselust

    Leselust

    15. September 2009 um 22:56

    Ein professioneller Musiker verliert für ein paar Sekunden die Beherrschung - er unterschreibt in einer Hotelbar in Tel Aviv einen Getränkebeleg mit dem Namen Adolf Hitler. Alles ändert sich schlagartig. Er verliert seine Arbeit, seine Freunde, seine Freundin. Friedrich Christian Delius greift in diesem Buch einen Vorfall auf, der 1997 durch die Presse ging. Ein Mitglied des Orchesters der Deutschen Oper Berlin hatte bei einem Gastspiel in Israel mit der Provokation seiner Unterschrift als 'Adolf Hitler' die deutsch-israelischen Beziehungen auf erheblich gestört. Delius deutet dieses spektakuläre Ereignis auf seine einmalige Weise. Mit sprachlicher Präzision, feiner Psychologie und seiner für ihn typischen ironisch gefärbter politischer Aufmerksamkeit fragt er: Was führt einen, der kein Antisemit ist, zu solch einer Entgleisung? Warum schaut bei soetwas die ganze welt auf Deutschland? Ein leicht verrücktes Tagebuch über Musik, Liebe, Antisemitismus, Berlin (nach der Wende) und Tel Aviv, dazu ein politisches Rätsel mit einem überraschenden Finale. Ein wunderbarer Delius Roman...

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