Friedrich Dönhoff Seeluft

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Inhaltsangabe zu „Seeluft“ von Friedrich Dönhoff

Was zählt mehr: Geld oder Natur? Die Wirtschaft oder saubere Luft? Friedrich Dönhoff greift ein brisantes umweltpolitisches Thema auf. Eins, das alle angeht. Sebastian Finks neuer Fall: ein Krimi mit Hafen- und Meeresgeruch.

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The Ending

Ab einem gewissen Punkt habe ich geahnt worauf das Ganze hinausläuft trotzdem, großartig gemacht. Ich hätte gerne mehr solcher Bücher bitte.

AmiLee

So bitter die Rache

Ein gut erzählter psychologischer Krimi, aber leider auch mit Längen.

dermoerderistimmerdergaertner

Krokodilwächter

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OliverBaier

Spreewaldrache

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Tiefer denn die Hölle

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Kat_Von_I

Wahrheit gegen Wahrheit

Spionage und Familie, geht das gut?

omami

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  • Hamburger Luft

    Seeluft

    walli007

    02. April 2016 um 10:51

    Maik Keilenweger wird tot in einer Nebenstraße aufgefunden. Nach ersten Ermittlungen wurde er von einem Auto angefahren und ist unglücklich gestürzt. Bevor dies jedoch endgültig feststeht leitet Hauptkommissar Sebastian Fink mit seinem Team die Untersuchung. Es stellt sich heraus, dass Keilenweger den Abend bei seiner Geliebten verbracht hat. Seine Frau nimmt die Nachricht über den Tod ihres Mannes eher ungerührt auf. Ganz verwunderlich ist das nicht. Wie sich herausstellt, wusste sie von der Freundin. Ganz nebenbei kümmert sich Fink auch noch um seine Großmutter, die überraschend zu Besuch kommt. Trotz dieser Ablenkung konzentriert er sich voll und ganz auf seinen Fall. Ein unaufgeregter Krimi mit speziellem Hamburger Flair. Wenn es in Deutschland so etwas gäbe wie die „stiff upper Lip“, so wäre sie wohl in Hamburg zu finden. Die Menschen bemühen sich, ihre Gefühle nicht zu zeigen. Und so geht es in diesem Roman auch recht kühl zu. Es handelt sich um den dritten Band der Reihe um Sebastian Fink. Um das Thema der durch Großschiffe verursachten Umweltverschmutzung rankt sich ein verzwickter Fall, hinter dem nicht nur mehr, sondern auch etwas anderes verbirgt als man zunächst vermutet. Mit feinem Gespür geht Fink selbst kleinsten Hinweisen nach, denn sein Instinkt sagt ihm, das Offensichtliche kann nicht alles sein. Gleichzeitig bietet dieser Kriminalroman eine Auszeit von den problembehafteten Ermittlern und auch eine gewisse Leerstelle, in die etwas mehr zum Umfeld der ermittelnden Beamten hineingepasst hätte. Da werden Kleinigkeiten in Nebensätzen unkommentiert gelassen. Ähnlich verlassen werden auch Nebenpersonen, deren Notwendigkeit für den Fortgang der Handlung beendet ist. Dennoch packt einen der Autor durch die gut recherchierte Thematik und das Vordringen zum Kern, in dessen Verlauf mehrere geschickt zusammengefügte Schichten durchdrungen werden müssen. Mit diesem sprachlich ausgefeilten Krimi lockt eine der Autor in seine spezielle Hamburger Luft.

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  • Ungesunde Seeluft

    Seeluft

    DaniB83

    22. June 2014 um 20:10

    Sebastian Fink ermittelt zum dritten Mal. 2013 erschien der Hamburger Krimi im Diogenes Verlag, der im Mai 2014 eine Taschenbuchausgabe von ‘Seeluft’ herausbrachte. Der Klappentext umreißt den Inhalt der Geschichte: Zwischen den Aktivisten von Ökopolis und der Hamburger Reederei Köhn herrscht Streit. [...] Als am Fischmarkt die Leiche eines Reeders gefunden wird, nimmt Kommissar Sebastian Fink die Ermittlungen auf. Und genau diese Ermittlungen werden in die Länge gezogen, da der Kommissar nicht glauben will, dass es sich bei der Leiche des Reeders (Maik Keilenweger) um einen Unfall handelt, sondern um Mord. Dem Kommissar Sebastian Fink zur Seite gestellt werden Pia und Jens, sowie seine Großmutter Wanda, die überraschenderweise bei Sebastian Unterschlupf findet. Die Familie des Ermordeten reagiert etwas distanziert bei der Meldung des Todes von Keilenweger, auch seine Geliebte Isabelle ist nicht ganz ohne Motiv und die Umweltschutzgruppe Ökopolis hat klarerweise Interesse daran, einen Reeder, der von Umweltpolitik nicht viel hält, zu beseitigen. Fink hat also alle Hände voll zu tun in Hamburg. Und das wird auch im Buch rübergebracht: Mit kurzen Sätzen, ohne viel Umschweife und überlegten Handlungssträngen. Zur Auflockerung des Mordfalles wird auf die Geschichte von Ökopolis-Aktionistin und Jus-Studentin Elisabeth eingegangen, die in Hugo einen liebevollen, aber auch geheimnisvollen Partner gefunden hat . Die insgesamt 60 Kapitel lassen sich flott durchlesen, der Plot ist gelungen und die norddeutsche Simplizität sorgen für ein durchgängiges Lesevergnügen ohne Hochs und Tiefs.

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  • Netter Krimi aus der Hansestadt

    Seeluft

    hundertwasser

    03. April 2013 um 15:42

    In „Seeluft“ muss der junge Hamburger Kommissar Sebastian Fink bereits seinen dritten Fall lösen (Davor kommen die Bücher Savoy Blues und Der englische Tänzer). Wie jeder der Vorgängerfälle spielt auch Finks dritter Fall als Ermittler in der Hansestadt Hamburg. Und der Mordfall, den er zu lösen hat, ist eigentlich ein ganz Unspektakulärer – wenn das Opfer nicht Chef einer der größten Hamburger Reedereien gewesen wäre. Dieser wurde offensichtlich von einem Auto angefahren und dann verletzt liegengelassen. Wenig später war das Opfer tot und nun muss sich Sebastian mit seinem jungen Team an des Rätsels Lösung machen. „Seeluft“ ist unaufgeregt und recht beschaulich geraten. Mit Sebastian Fink steht endlich einmal ein Ermittler im Mittelpunkt, der weder depressiv, noch Substanz-abhängig oder mit familiären Problemen gezeichnet ist. In der heutigen Krimilandschaft eigentlich eine krasse Ausnahme. Fink lebt in einer familien-ähnlichen WG und kann sich ganz seinen Fällen verschreiben. Glaubt man in „Seeluft“, dass der Fall nach der Hälfte des Buches gelöst ist, so packt Friedrich Dönhoff noch einmal eine Pointe aus und wendet den ganzen Plot. Wie das Cover nicht gerade subtil impliziert, geht es neben der Suche nach einem Mörder in „Seeluft“ auch um die Fragen des Schiffsverkehrs in Hamburg und dessen ökologischen Konsequenzen. Im Plot, der den Roman beherrscht, spielen nämlich auf die Auseinandersetzungen zwischen Öko-Vertretern und der Industrie eine Rolle und machen so aus „Seeluft“ mehr als eine platte Mördersuche. Wer auf Krimis aus Deutschland mit ruhigem Tempo steht und wer genug hat von stereotypen Ermittlern, dem könnte der neue Krimi von Friedrich Dönhoff durchaus gefallen. Wer aber eine Hatz durch Hamburg im Stile der Romane von Craig Russell oder des neuen Hamburger Tatorts erwartet, der sollte die tunlichst die Finger von diesem Buch lassen. Ansonsten ein im besten Sinne des Wortes netter Krimi aus der Hansestadt Hamburg!

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  • Netter Krimi aus der Hansestadt

    Seeluft

    hundertwasser

    03. April 2013 um 15:27

    In „Seeluft“ muss der junge Hamburger Kommissar Sebastian Fink bereits seinen dritten Fall lösen (Davor kommen die Bücher Savoy Blues: Ein Fall für Sebastian Fink und Der englische Tänzer: Ein Fall für Sebastian Fink). Wie jeder der Vorgängerfälle spielt auch Finks dritter Fall als Ermittler in der Hansestadt Hamburg. Und der Mordfall, den er zu lösen hat, ist eigentlich ein ganz Unspektakulärer – wenn das Opfer nicht Chef einer der größten Hamburger Reedereien gewesen wäre. Dieser wurde offensichtlich von einem Auto angefahren und dann verletzt liegengelassen. Wenig später war das Opfer tot und nun muss sich Sebastian mit seinem jungen Team an des Rätsels Lösung machen. „Seeluft“ ist unaufgeregt und recht beschaulich geraten. Mit Sebastian Fink steht endlich einmal ein Ermittler im Mittelpunkt, der weder depressiv, noch Substanz-abhängig oder mit familiären Problemen gezeichnet ist. In der heutigen Krimilandschaft eigentlich eine krasse Ausnahme. Fink lebt in einer familien-ähnlichen WG und kann sich ganz seinen Fällen verschreiben. Glaubt man in „Seeluft“, dass der Fall nach der Hälfte des Buches gelöst ist, so packt Friedrich Dönhoff noch einmal eine Pointe aus und wendet den ganzen Plot. Wie das Cover nicht gerade subtil impliziert, geht es neben der Suche nach einem Mörder in „Seeluft“ auch um die Fragen des Schiffsverkehrs in Hamburg und dessen ökologischen Konsequenzen. Im Plot, der den Roman beherrscht, spielen nämlich auf die Auseinandersetzungen zwischen Öko-Vertretern und der Industrie eine Rolle und machen so aus „Seeluft“ mehr als eine platte Mördersuche. Wer auf Krimis aus Deutschland mit ruhigem Tempo steht und wer genug hat von stereotypen Ermittlern, dem könnte der neue Krimi von Friedrich Dönhoff durchaus gefallen. Wer aber eine Hatz durch Hamburg im Stile der Romane von Craig Russell oder des neuen Hamburger Tatorts erwartet, der sollte die tunlichst die Finger von diesem Buch lassen. Ansonsten ein im besten Sinne des Wortes netter Krimi aus der Hansestadt Hamburg!

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