Friedrich Dürrenmatt Der Richter und sein Henker / Der Verdacht

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Inhaltsangabe zu „Der Richter und sein Henker / Der Verdacht“ von Friedrich Dürrenmatt

›Der Richter und sein Henker‹: Inspektor Bärlach ist todkrank, und es bleibt ihm nicht viel Zeit, den Verbrecher Gastmann zu überführen. Da bietet ihm ein Mord (den nicht Gastmann begangen hat) eine Möglichkeit… ›Der Verdacht‹: Inspektor Bärlach liegt im Krankenhaus und sieht in einer Illustrierten das Bild des berüchtigten KZ-Arztes Nehle. Bärlach hat den Verdacht, daß Nehle mit dem Vorsteher einer Zürcher Privatklinik identisch sei…

Sehr gut geschriebene Bücher, im Gegensatz zu manch anderen Klassikern

— LillyMunster
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Klassiker des Kriminalromans!

— Janosch79
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    Der Richter und sein Henker / Der Verdacht
    Janosch79

    Janosch79

    30. January 2016 um 13:42

    Diese beiden klassischen Kriminalromane von Friedrich Dürrenmatt konnten mich vollkommen überzeugen. Inhalt: Der Richter und sein Henker: Hans Bärlach ist ein alter Kriminalkommissar in der Stadt Bern. Sein bester Mitarbeiter, Ulrich Schmied, wird auf einer Landstrasse von Twann nach Lamboing erschossen aufgefunden. Der schwer kranke Kommissar Bärlach muss ermitteln. Der Verdacht: Kommissar Hans Bärlach, am Ende seiner Polizeikarriere angekommen und an Krebs leidend, erholt sich im Krankenhaus Salem von einer Operation. Dort wird er Zeuge, wie sein Freund, der Arzt Samuel Hungertobel, beim Anblick eines Fotos im Magazin Life erbleicht und leicht nervös wird. Der Abgebildete soll der deutsche Arzt Nehle sein, der im Konzentrationslager Stutthof bei Danzig grausame Operationen an Häftlingen vorgenommen hatte, ohne sie zu narkotisieren. Friedrich Dürrenmatt konnte mich schon zu Schulzeiten mit "Die Physiker" mehr als begeistern. In den beiden klassischen Kriminalromanen "Der Richter und sein Henker" und "Der Verdacht" spielt der Schweizer Autor seine ganze Klasse aus. Mit einem unaufgeregten Schreibstil weiß er den Leser zu fesseln. Es ist ein herrlicher Kontrast zur ewigen Effekthascherei, die heute in so manchem Krimi oder Thriller vorherrscht und die eigentliche Handlung eher in der Schatten stellt. Dürrenmatt stellt gleichzeitig auch wichtige Fragen an den Leser, die sich mit den Themen Schuld, Gerechtigkeit oder um den Begriff Freiheit drehen. Eine rundum gelungene Zeitreise, die zum Nachdenken anregt und gleichzeitig auch spannende Krimi-Unterhaltung bietet.

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  • Rezension zu "Der Richter und sein Henker / Der Verdacht" von Friedrich Dürrenmatt

    Der Richter und sein Henker / Der Verdacht
    the-contented

    the-contented

    22. July 2012 um 17:13

    Zwei Kriminalromane präsentiert Dürrenmatt hier, beide um den alten Kommissar Bärlach, der ob seines Krebsleidens nur noch kurze Zeit zu leben hat, doch noch einiges an Rechnungen offen hat. Stets merkt man Dürrenmatt dabei nicht nur sprachliche Überlegenheit an, sondern auch seine hohe Kunst in der Dramatik. Jede Szene des Buchs ist überlegen und greifbar gezeichnet; allein schon jene Kunst des Bühnenbaus (im Kopf des Lesers) verleiht den beiden Werken einiges an Spannung. Die Stimmung ist durchweg düster, die Motive der handelnden Personen bleiben lange Zeit im Dunkeln verborgen, und insbesondere Bärlach ist, gerade im ersten Roman, für einige Überraschungen gut. "Der Richter und sein Henker" stellt den spannendsten der beiden Romane dar: er macht dem "Krimi" alle Ehre, präsentiert einen hervorragend gebauten Fall, den es zu lösen gilt, umschifft aber dabei -- so empfand ich es jedenfalls -- die klassischen und immer gleichen Muster von Krimis, wirkt eigenständig, außergewöhnlich. Der Leser bleibt jedenfalls stets am Rätseln, und wird zugleich von der sprachlichen Tiefe mitgenommen. "Der Verdacht" ist nüchterner angelegt und orientiert sich nicht mehr so stark am klassischen Hintergrund eines Kriminalromans, genauso wenig, wie es sich hier um einen klassischen Krimi-Verbrecher handelt. Bereits "Der Richter und sein Henker", in der Nachkriegszeit geschrieben, beschäftigte sich mit der NS-Zeit in Deutschland, jedoch eher am Rande. "Der Verdacht" dagegen steigt direkt in diese Thematik ein, und es sind nicht gewöhnliche Diebe oder Mörder, die Bärlach hier jagt; der Roman erzählt das Aufeinandertreffen zwischen Kommissär und einem KZ-Arzt, berüchtigt für seine Grausamkeit. Und während hier für mich die Spannung tendentiell eher im Hintergrund stand, weniger Rätselhaftes auf seine Lösung wartete, glänzte "Der Verdacht" vorallem dadurch, dass er wahnsinnig atmopshärisch ist, wortgewaltig, düster und bewegend, tief, geradezu nihilistische Gedanken offenbart und streiten lässt gegen Lebensbejahung. Hoffnung wechselt sich hier ab mit schwärzestem Schwarz -- Ich bin keineswegs der klassische Krimi-Leser; die handwerkliche Kunst und die Ausgefeiltheit beider Geschichten rissen mich jedoch von Anfang an mit sich. Aber auch für Krimi-Fans, welche weniger Wert auf Tiefgang und starke Gedankengebäude legen, dürfte insbesondere der erste Roman einiges zu bieten haben.

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  • Rezension zu "Der Richter und sein Henker / Der Verdacht" von Friedrich Dürrenmatt

    Der Richter und sein Henker / Der Verdacht
    tvb

    tvb

    28. August 2008 um 13:21

    Guter Eisntiegskrimi. Fast Kindgerecht.