Der Verdacht

von Friedrich Dürrenmatt 
3,9 Sterne bei277 Bewertungen
Der Verdacht
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (202):
Chanti97s avatar

Interessante "Fortsetzung" von der Richter und sein Henker. Ebenfalls ein Klassiker

Kritisch (13):
L

Ich musste dieses Buch als Lektüre in der Schule lesen. Mir hat es nicht gefallen und ich habe den Inhalt nicht verstanden.

Alle 277 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Der Verdacht"

Kommissär Bärlach liegt im Krankenhaus. Todkrank liest er in der Zeitschrift ›Life‹ einen Artikel über den berüchtigten Nazi-Arzt Nehle, der im KZ Stutthof ohne Narkose operierte. Einem Freund von Bärlach kommt der Mann auf dem Foto unheimlich bekannt vor.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783257214369
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:128 Seiten
Verlag:Diogenes
Erscheinungsdatum:09.05.1995
Das aktuelle Hörbuch ist am 25.11.2008 bei Diogenes erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,9 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne79
  • 4 Sterne123
  • 3 Sterne62
  • 2 Sterne7
  • 1 Stern6
  • Sortieren:
    DieTina2012s avatar
    DieTina2012vor 3 Jahren
    Von Riesen, Zwergen, KZ-Ärzten und mittendrin Kommissär Bärlach

    Kommisär Hans Bärlach liegt im Berner Spital Salem und blättert in alten Ausgaben der Zeitschrift "Life". Ein Artikel über einen Lagerarzt namens Nehle, der im KZ Stutthof ohne Narkose operiert haben soll, hat es ihm besonders angetan und er kommt nicht davon los. Gleich erzählt er seinem Arzt Doktor Hungertobel davon und als dieser das Foto von Nehle sieht, scheint er ihn erkannt zu haben. Allerdings erkennt er nicht den Lagerarzt auf dem Foto, sondern einen Kollegen, der eine teure Privatklinik in Zürich leitet...  So krank kann Bärlach gar nicht sein, dass er diesen Fall nicht aufgedeckt bekommen würde!

    Dürrenmatts Kriminalromane stehen seinen Dramen in nichts nach. Seine Schreibweise ist einzigartig und man kann jedes einzelne seiner Werke immer wieder lesen.
    Leicht an der Grenze zum Grotesken erscheinen Riesen und Zwerge in diesem Roman, die eine große Rolle spielen, doch ist alles realistisch und genau so möglich.

    Bis zum Ende fiebert man mit: Wird Bärlach wieder heil aus dieser Sache herauskommen?
    Findet es heraus!

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Stillerlesens avatar
    Stillerlesenvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine gelungene Fortsetzung von "Der Richter und sein Henker"! Extrem spannend und wirft außerdem Lebensfragen auf, beantwortet sie teils.
    Gruselig

    Die ehrgeizige Suche nach Gerechtigkeit ist hier, wie in dem Vorgängerroman "Der Richter und sein Henker", ein zentrales Thema. "Der Verdacht" ist ein Roman, der einen zum Kotzen bringt, weil er so detailgetreu die Abgründe des Menschen beschreibt. 

    Ich weiß nun, [...] daß man aus dem Munde der Menschen jedes Geständnis zu erpressen vermag, denn der menschliche Wille ist begrenzt, die Zahl der Foltern Legion.

    Der Kommissär Bärlach liegt frisch operiert im Krankenhaus des Freundes Hungertobel und blättert in der Zeitschrift "Live", in der ein Arzt namens Nehle abgebildet ist, der im Konzentrationslager Stutthof grausame Operationen an nicht-narkotisierten Häftlingen vorgenommen haben und sich 1945 umgebracht haben soll. Interessiert zeigt Bärlach den Artikel seinem Arzt und Freund, der heftig erschrickt, weil er seinen alten Kommilitonen Fritz Emmenberger wieder zu erkennen glaubt, der allerdings ziemlich lebendig in der Züricher Privatklinik Sonnenstein reiche Menschen operiert. Der Verdacht, bei Nehle und Emmenberger könnte es sich um ein und dieselbe Person handeln, ist entstanden und Bärlach begibt sich in die Recherche. Bekanntermaßen hat er da seine ganz besonderen Methoden, wie etwa das Einladen von zwielichten und gruseligen Freunden. Der Jude Gulliver, ein völlig vernarbter Riese zum Beispiel, klettert nachts mit einer Pulle Vodka unterm Arm durchs Fenster und erzählt peinlichst genau, wie Nehle ihn bei vollem Bewusstsein im KZ aufschnitt und warum er das hat mit sich machen lassen, denn laut Gulliver haben sich alle Häftlinge freiwillig unters Messer gelegt, obwohl sie genau wussten, was auf sie zukommen würde. Hier beginnt die Psychologiestunde: Was kann einen Menschen zu so einer Entscheidung bringen? Ausgehend von diversen Indizien, lässt der alte Kommissär sich in die vermeintliche Heilanstalt Sonnenstein einliefern, um den Arzt unter psychischem Druck zu einem Geständnis zu zwingen. Doch dieser stellt sich als überaus kaltblütig heraus und dreht den Spieß um. Als Folgeroman von "Der Richter und sein Henker" komme ich nicht umhin, die beiden Detektivromane zu vergleichen. Genau wie der erste Band kann auch dieser sehr schnell aufgesaugt werden. Würde mich jemand bitten, ein hässliches Wort zu benutzen, um das Buch zu beschreiben, würde ich sagen: Pageturner. Wer es allerdings mag, mitzuraten und Rätsel zu lösen à la waresdergärtneroderderpostbote, könnte enttäuscht werden. Es geht bei beiden Romanen weder um Tätersuche, noch um gesetzeskonforme Festnahme nach ordentlichem Verhör, sondern vielmehr um Gerechtigkeitsherstellung durch Selbstjustiz. Die Geschichte ist dennoch für jeden spannend, der sich gerne Fragen stellt, die auf die unterschiedlichen Verhaltensweisen der Menschen abzielen und obendrein Abgründe der Psyche beleuchten. Der Roman hat einen auffälligen Stimmungs-Strang. Ist "der Alte", wie der Kommissär oft genannt wird, im Spital des Hungertobels noch permanent von Freunden umgeben, findet er sich in Sonnenstein kaltblütigen Gehilfen des Arztes gegenüber. Nach anfänglichen abwechslungsreichen Dialogen werden in der zweiten Hälfte des Romans in monologartigen Abhandlungen philosophische Reden gehalten, auf die der Kranke nichts erwidern kann, was auf seine zunehmende Schwäche zurückzuführen ist. Bei diesen bösartigen, schrecklichen Auswürfen der Klinikmitarbeiter, genau wie zu Beginn, als Gulliver so genaustens von seinen unmenschlichen Erlebnissen erzählt, möchte man sich schütteln vor Ekel. Und genau das ist eben so geil.

    Aber das Wahrscheinliche ist nicht das Wirkliche. Wenn ich sage, daß es morgen wahrscheinlich regnet, braucht es morgen doch nicht zu regnen. In dieser Welt ist der Gedanke mit der Wahrheit nicht identisch.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Gruenentes avatar
    Gruenentevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Gerade vor dem Hintergrund des laufenden Prozess gegen einen KZ-Mitarbeiter sehr aktuell
    Mal wieder einen Klassiker lesen

    Bärlach hat Krebs. Es ist sehr ernst. Er hat noch etwas ein jahr zu leben, wird pensioniert und amcht weiter Jagd nach Verbrechern.

    Zufällig kommt er auf die SPur eines ehemaligen KZ-Arztes. Dessen Spezialität waren OPs ohne Narkose.

    Mithilfe einiger guter Freunde lässt er sich in dessen Klinik einschleusen. Das geht natürlich nicht gut.

    Das Buch ist spannend, hat einen westernmässigen Showdown und beinhaltet viele interessante Charactere, die auch einen eigenen Roman wert wären.
    Hier ausführlicher:
    http://leckerekekse.de/wordpress/der-verdacht/

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    winter-chills avatar
    winter-chillvor 3 Jahren
    Meisterhafte Dialoge

    Bern, 1948: Kommissar Bärlach liegt todkrank im Krankenhaus, er hat vielleicht noch ein Jahr zu leben. In der Zeitschrift „Life“ stößt er auf das Bild des berüchtigten Arztes Nehle, der im Konzentrationslager Stutthof Gefangene ohne Narkose operiert hat. Bärlachs behandelnder Arzt und Freund Dr. Hungertobel erschrickt, als er das Bild sieht, denn er glaubt, den Arzt zu kennen. Er ist jetzt der Leiter einer erlesenen Privatklinik in Zürich. Obwohl er sehr krank ist und eigentlich auch schon pensioniert, beginnt Bärlach zu ermitteln. Denn er will die „Unmenschlichkeit in jeder Form“ bekämpfen.

    Dürrenmatts „Der Verdacht“ mutet auf den ersten Blick an wie ein Kriminalroman, ist aber weitaus mehr – nämlich eine philosophische Betrachtung über Moral, Glaube, Freiheit und Überzeugung. Vor allem geht es um die Frage: Wer hindert den Menschen daran böses zu tun, wenn er an nichts glaubt? Zwischendurch setzt sich Bärlach auch sehr selbstkritisch mit der Rolle der Schweiz während des dritten Reichs auseinander. Die Krimihandlung bildet lediglich den Rahmen. Es soll aber auch gar nicht darum gehen, herauszufinden wer der Täter ist.

    Dürrenmatts große Stärke sind seine Dialoge. Stellenweise sind diese wirklich meisterhaft  – wie der Dialog zwischen Bärlach und dem verdächtigen Arzt im zweiten Teil des Romans. „Zeigen Sie mir Ihren Glauben“ fordert da der Arzt den Kommissar auf. Als Bärlach schweigt, setzt der Arzt nach: „Man liebt es heute zu schweigen, wenn man gefragt wird, wie ein Mädchen, dem man eine peinliche Frage stellt. Man weiß ja auch nicht recht, woran man eigentlich glaubt.“ Wie soll man bei so viel Sprachlosigkeit, dem Bösen in der Welt etwas entgegensetzen können? „Der Verdacht“ ist nicht Dürrenmatts bester Roman, aber trotzdem sehr zu empfehlen. Tiefgründig, philosophisch und exzellent geschrieben.

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    hanna_loreleis avatar
    hanna_loreleivor 5 Jahren
    Der Verdacht

    Dies ist ein weiterer Krimiroman um den Kommisär Bärlauch. Durch seinen behandelten Arzt und Freund wird der Komissär auf eine interessante Spur gebracht: ein begnadeter Arzt in Zürich soll ein SS-Arzt in Stutthof gewesen sein und dort kriegsverbrecherisch gehandelt haben. Wie und ob Bärlauch den Arzt überführen kann (obwohl dieser bereits gestorben sein soll) kann selbst gelesen werden.

    In diesen Krimi ist es, Dürrenmatt typisch, nicht die Aufgabe den Mörder zu finden oder die Lösung eines Falles, denn diese ist nicht nur recht einfach zu durchschauen, sondern wird auch schon in der Mitte des Buches aufgelöst, sondern die Frage: wie kommt Bärlauch da lebend raus? Und was kommt leichter durch die Welt: Das Gute oder Böse?

    Das Buch liest sich sehr schön und fließend, eigentlich kann man es problemlos in einem Zug durchlesen. Es regt zum nachdenken, schmunzeln und mifiebern an und ist definitiv eine Empfehlung wert. Der eine Stern Abzug ist für zu die zu unwahrscheinlichen Zufälle und das zu vorhersehbare Ende, welche das Lesevergnügen ganz leicht schmälern.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Verdacht" von Friedrich Dürrenmatt

    Der Kommissär schöpft einen Verdacht gegen einen Arzt, der inm den Kriegszeiten Juden und andere damalige, von den Nazi's wegen ihrer Religion genannten, "Verbrecher" ohne Narkose operiert und auch getötet. Der kommissär ist scherkrankund hat nur noch wenig Zeit zu leben, deshalb spürt der Kommissär diesen Doktor in der Schweiz auf. Als er ihn zu diesen Operationen befragte, kommt er selber in Gefahr, da deíeser Doktor ihn ohne Narkose operieren will und umbringen möchte. Doch der Kommissär wird in letzter Sekunde von einem langjährigen Freund, nämlich einem Juden, gerettet.

    Dürrenmatt schreibt gut, für mich war es eigentlich nie langweilig und ich finde, dass es wiedereinmal gut ist, dass das Gute gewinnt und das Böse verliert, also in diesem Fall, getötet wird.

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    sabatayn76s avatar
    sabatayn76vor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Verdacht" von Friedrich Dürrenmatt

    'Nichts sei so schwer zu ertränken wie ein Verdacht, weil nichts so leicht immer wieder auftauche'

    Inhalt:
    November 1948: Der todkranke Kommissär Bärlach befindet sich im Berner Spital und blättert in einem Life-Magazin. Dabei entdeckt er einen spannenden Bericht über einen gewissen Dr. Nehle, der im KZ Stutthof Operationen ohne Narkose durchführte. Bärlachs behandelnder Arzt meint, in der Person auf dem Bild seinen ehemaligen Kommilitonen und Kollegen Fritz Emmenberger zu erkennen, der mittlerweile eine renommierte Klinik betreibt und dort das Vermögen zahlreicher Patienten geerbt hat. Bärlach will wissen, was dahinter steckt, und geht seinem Verdacht nach, dass an der ganzen Sache etwas faul ist.

    Mein Eindruck:
    Friedrich Dürrenmatt hält sich nicht mit langen Einführungen und Nebensächlichkeiten auf und steigt direkt in seinen Roman ein. Auf nur etwas mehr als 100 Seiten gelingt es dem Autor, eine spannende und tiefgründige Geschichte über Moral und Verbrechen zu entwerfen und dem Leser eine philosophische Abhandlung zu Themen wie Freiheit, Glaube und Überzeugungen zu bieten. Durch die teilweise sehr verschachtelten Sätze und die bisweilen ungewöhnliche Sprache ist 'Der Verdacht' nicht als schnelles Buch für Zwischendurch geeignet, und auch inhaltlich bietet Dürrenmatt nicht nur simple Unterhaltung, sondern auch Tiefgang und einen ebenso faszinierenden wie abgründigen Blick auf die Schrecken des Holocaust.

    Mein Resümee:
    Mehr als ein Krimi. Sehr empfehlenswert.

    '[...] man hoffte in grenzenloser Bescheidenheit nur, wieder nach einem so angenehmen Orte wie Buchenwald oder Dachau zurückversetzt zu werden, in denen man jetzt die goldene Freiheit sah, wo man nicht Gefahr lief, vergast, sondern nur zu Tode geprügelt zu werden, wo noch ein Tausendstel Promille Hoffnung bestand, durch einen unwahrscheinlichen Zufall doch gerettet zu werden, gegenüber der absoluten Sicherheit des Todes in den Vernichtungslagern.'

    Kommentieren0
    19
    Teilen
    Monsignores avatar
    Monsignorevor 9 Jahren
    Rezension zu "Der Verdacht" von Friedrich Dürrenmatt

    Welche eine Geschichte! Der todkranke Kommissär und ein alter, düsterer KZ-Überlebender stellen in einem dramatischen Kampf einen todgeglaubten SS-Arzt. Der Kommissär begibt sich sogar in der Privatklinik in die Hände des Massenmörders, um ihn zu überführen, läuft dabei in eine Falle des skrupellosen Mannes, der sich vom Sadisten zum Star-Mediziner gewandelt hat. Genau wie in "Der Richter und sein Henker" endet der Roman nicht mit der Verhaftung des Täters, sondern mit seiner Tötung. Er endet mit der Wiederherstellung der Gerechtigkeit. Und philosophisch wird der gute alte Dürrenmatt wieder. 1952 erschienen, beschäftigt er sich mit der Frage, ob das Böse sich ufer- und grenzenlos austoben kann, weil die Angst vor einer strafenden höheren Instanz verloren gegangen ist.

    Kommentieren0
    23
    Teilen
    HomersEvils avatar
    HomersEvilvor 9 Jahren
    Rezension zu "Der Verdacht" von Friedrich Dürrenmatt

    Friedrich Dürrenmatts "Verdacht" stellt den zweiten Kriminalroman um den Berner Kommissar Hans Bärlach dar, der schon in "Der Richter und sein Henker" mit seiner ganz besonderen und eigentümlichen Manier, der zeitweilig träge erscheinenden Gerechtigkeit auf die Sprünge geholfen hat.
    .
    Diesmal jedoch ist es nicht am Kommissar eine Falle für einen Delinquenten zu stellen, im Gegenteil, der Kommissar höchstpersönlich gerät in eine Lage, aus der ein Entrinnen unmöglich erscheint. Doch wie konnte es dazu kommen?
    Bärlach, der mittlerweile pensioniert und nach einer Krebsoperation Erholung suchend, das letzte ihm von seinem Arzt zugestandene Lebensjahr in Ruhe verbringen will, kommt jedoch so schnell nicht zur Ruhe. Eine Fotografie erweckt in ihm einen Verdacht, ein berüchtigter KZ-Arzt, bekannt durch Operationen ohne Narkotisierung, könnte mit einem erfolgreichen Leiter einer Züricher Privatklinik identisch sein. Trotz seines bedenklichen gesundheitlichen Zustandes folgt Bärlach seinen Instinkten und lässt sich in besagte Privatklinik verlegen, einem ungewissem Schicksal entgegen sehend.
    .
    Dürrenmatts Kriminalromane, egal ob "Der Richter und sein Henker", "Das Versprechen" oder eben "Der Verdacht", heben sich doch unverkennbar von vergleichbaren kriminalistischen Erzählungen und Romanen, nebst den darin erscheinenden Protagonisten ab. Nicht das klare und eindeutige Verbrechen, noch der herausstehende und über jeden Zweifel erhabene Detektiv stehen im Fokus der Betrachtung. Dürrenmatt versucht stets den Unwägbarkeiten, den Untiefen der menschlichen Seele, als auch der Struktur des Verbrechens und der auszuübenden Gerechtigkeit mehr Beachtung, Erklärung und Interpretation zu geben.
    Wer also nach alternativen zu heutigen Werken dieses Genres sucht, kann mit einem Ausflug in die Gedankenwelt Dürrenmatts kaum einen Fehler begehen.

    Kommentieren0
    22
    Teilen
    atoemchens avatar
    atoemchenvor 9 Jahren
    Rezension zu "Der Verdacht" von Friedrich Dürrenmatt

    Wunderbares Buch! Viel mehr als nur eine Krimi!

    Kommentieren0
    9
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks