Friedrich Dürrenmatt Durcheinandertal

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Inhaltsangabe zu „Durcheinandertal“ von Friedrich Dürrenmatt

Moses Melker – selber steinreich – hat eine ›Theologie der Armut‹ entwickelt. Er möchte die Reichen von der Last des schnöden Mammons erlösen, damit sie der Gnade Gottes teilhaftig werden. Ein Gangster-Syndikat nimmt den Gedanken auf, erwirbt im Schweizer Durcheinandertal ein Kurhotel für Millionäre und läßt es zum ›Haus der Armut‹ umbauen...

Dürrenmatt zeigt wieder seine Klasse!

— Janosch79
Janosch79

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  • Keine leichte Kost, aber sehr interessant!

    Durcheinandertal
    Janosch79

    Janosch79

    16. July 2016 um 21:20

    Friedrich Dürrenmatt gelingt eine Satire, die definitiv genaues Lesen erfordert. Inhalt: Moses Melker – selber steinreich – hat eine ›Theologie der Armut‹ entwickelt. Er möchte die Reichen von der Last des schnöden Mammons erlösen, damit sie der Gnade Gottes teilhaftig werden. Ein Gangster-Syndikat nimmt den Gedanken auf, erwirbt im Schweizer Durcheinandertal ein Kurhotel für Millionäre und läßt es zum ›Haus der Armut‹ umbauen... Der Schweizer Autor Friedrich Dürrenmatt ist bekannt für seine beißende Kritik an der Gesellschaft. Im Jahr 1989 schrieb er eine Satire, die obskur daherkommt und die Schweizer Lebensart auf die Schippe nimmt und auch vor Romanautoren nicht Halt macht, die in ihren Büchern nicht glaubwürdig erscheinen. Für den geneigten Leser, der eine schnell zu konsumierende Lektüre sucht, ist "Durcheinandertal" nicht zu empfehlen. Dürrenmatt versucht auf witzige Art Missstände in der Schweizer Gesellschaft aufzuzeigen. Das Ende ist aber nicht wirklich gelungen. Man kommt als Leser schon ein wenig durcheinander, wodurch das Lese-Vergnügen ein wenig getrübt wird. Insgesamt zeigt Dürrenmatt mit "Durcheinandertal" aber sein schriftstellerisches Handwerk bestens auf.

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