Justiz

von Friedrich Dürrenmatt 
3,8 Sterne bei52 Bewertungen
Justiz
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ElisabethBulittas avatar

Zwar nicht Dürrenmatts bestes Buch, aber doch interessant. Es liefert erschreckende Einblicke in die Justiz.

Kay_Noas avatar

Böse - auch und gerade, wenn man den Rechtsapparat kennt.

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Inhaltsangabe zu "Justiz"

Ein Zürcher Kantonsrat erschießt in einem überfüllten, von Politikern, Wirtschaftskoryphäen und Künstlern besuchten Restaurant der Stadt vor aller Augen einen Germanisten, Professor an der Universität, läßt, zu zwanzig Jahren Zuchthaus verurteilt, im Gefängnis einen jungen, mittellosen Rechtsanwalt zu sich kommen und erteilt diesem den Auftrag, seinen Fall unter der Annahme neu zu untersuchen, er sei nicht der Mörder gewesen. Der junge Anwalt, der den scheinbar sinnlosen Auftrag annimmt, erkennt zu spät, in welche Falle ihn die Justiz geraten läßt, weil er sie mit der Gerechtigkeit verwechselt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783257230659
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:Diogenes
Erscheinungsdatum:30.09.1998

Rezensionen und Bewertungen

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    luckyupvor 8 Jahren
    Rezension zu "Justiz" von Friedrich Dürrenmatt

    Vor aller Öffentlichkeit wird ein Professor erschossen. Alle ist klar. Alles? Was ist das Ziel von Herr Kohler? Was will er von Herr Spät?
    Viele überraschende Fragen mit unerwarteten Antworten. Kommt die Justiz zu ihrem Recht und wenn JA, zu welchem?
    Toll gestaltete Gechichte, welche nur am Anfang alles klar erscheinen lässt. Das Buch endet mit vielen Fragen die auch noch nach der letzten Seite zu eigenen Gedanken anregen.

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    Monsignores avatar
    Monsignorevor 9 Jahren
    Rezension zu "Justiz" von Friedrich Dürrenmatt

    Der sympathische Zürcher Kantonsrat betritt ein überfülltes Restaurant und erschießt vor aller Augen einen Professor, am Nebentisch sitzt der Polizeichef. Er verläßt das Lokal, wird kurze Zeit später in der Oper festgenommen. Kein Motiv, keine Tatwaffe, der Mann schweigt. Nach der Verurteilung beauftragt er einen jungen Anwalt, den Fall neu aufzurollen unter der Annahme, er sei unschuldig. Letztlich wird er freigesprochen, obwohl zig Menschen gesehen haben, wie er geschossen hat. Das Buch ist ein wunderbar ausgedachtes Lehrstück über den Unterschied zwischen Recht und Gerechtigkeit, zwischen Justiz und Wahrheit. Wie es sich für Dürrenmatt gehört, laufen Menschen in die Falle kalter Rache, irren und straucheln. Er erzäht einen kunstvoll gewobenen Kriminalfall, doch ein Krimi ist es nicht. Das Buch ist viel mehr, es kann Angst vor den Fängen einer sich selbst im Weg stehenden Justiz machen.

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    ElisabethBulittas avatar
    ElisabethBulittavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Zwar nicht Dürrenmatts bestes Buch, aber doch interessant. Es liefert erschreckende Einblicke in die Justiz.
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    Kay_Noas avatar
    Kay_Noavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Böse - auch und gerade, wenn man den Rechtsapparat kennt.
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    Mafri
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    SebastianKasper
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