Friedrich Dürrenmatt Meine Schweiz

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Inhaltsangabe zu „Meine Schweiz“ von Friedrich Dürrenmatt

»Ich bin gerne Schweizer«, sagte Dürrenmatt. Damit meinte er nicht die Nation, die sich in Mythen feiert, sondern das Nebeneinander und problematische Miteinander der vier verschiedenen Kulturen. Als Kleinstaat war die Schweiz für den pragmatischen Schweizer eine politische Chance: ein Staatenbund ›en miniature‹ und als solcher durchaus eine Art Modell für Europa. Als Vaterland war sie ihm oft ein Ärgernis.

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  • Rezension zu "Meine Schweiz" von Friedrich Dürrenmatt

    Meine Schweiz

    berka

    22. November 2010 um 22:27

    Kleiner Nachbar "In der deutschen Schweiz redet man nur im Emmental so, wie ich rede, und in der französischen Schweiz gibt es viele Deutschschweizer, die so reden, wie ich rede, vor allem viele, die so französisch reden, wie ich französisch rede, rede ich französisch." So redet Dürrenmatt nicht immer, wenn er über seine Schweiz schreibt. Er tat dies immer wieder und bediente sich vielfältiger Formen: Gedichte (z. b. seine Versionen des Schweizerpsalm die er ca. einmal pro Jahrzehnt verfasste und deren Tonfall sich ändert), Theaterstücke, Interviews, Reden, Prosatexte und Essays aus 40 Jahren findet man hier (Schweizerpsalm ist übrigens auch der Name der Schweizer Nationalhymne). Zunächst breitet sich aber einer der Herausgeber aus, erst in schwer erträglichem Germanistendeutsch ("auf sich selbst zurückgeworfen") dann aber durchaus gut vorbereitend auf die Besonderheiten in Dürrenmatts Sichtweise und zum Beispiel seine Abgrenzung zum etwa zeitgleich wirkenden Max Frisch. So ein kleiner Nachbar hat spezifische Probleme und Sichtweisen, etwa in der Abgrenzung zum mächtigen Nachbarn Deutschland und dem Faschismus. Erstaunlich oft und ernsthaft wird eine Atombewaffnung erwogen, der (erst 2002 erfolgte) UNO-Beitritt und auch das Frauenwahlrecht dürfen nicht fehlen. Witzig wird es wenn er die Entwicklung der Schweiz mit einer Fußballmannschaft vergleicht ("Das gemästete Kreuz"). Ein origineller Blick auf den Nachbarn dem man ein paar Längen verzeiht. Für Freunde des Richters, des Henkers und der alten Dame.

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