Friedrich Dürrenmatt Romulus der Große

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Inhaltsangabe zu „Romulus der Große“ von Friedrich Dürrenmatt

»Kaiser Romulus Augustus hält das römische Weltreich für unmoralisch und will es als ›Richter Roms‹ liquidieren, indem er 467 n. Chr. tatenlos die einmarschierenden Germanen erwartet. Germanenfürst Odoaker freilich, ein leidenschaftlicher Hühnerzüchter wie Romulus, hat keinen sehnlicheren Wunsch als sich zu unterwerfen, um zu verhindern, daß die Germanen ›endgültig ein Volk der Helden‹ werden.«

Wer in der Schule Die Physiker lesen musste, sollte Romulus der Große lesen. Um seine Meinung von Dürrenmatt zu korrigieren.

— LaKaro
LaKaro

Der Einblick wird verwehrt. Ohne Bewertung, keine Knntniseinsicht!

— lr12bluewater
lr12bluewater

Geschichte in der Literaturgeschichte. Dürrenmatt hat's einfach drauf.

— Kay_Noa
Kay_Noa

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  • Rezension zu "Romulus der Grosse" von Friedrich Dürrenmatt

    Romulus der Große
    Robert_05_85

    Robert_05_85

    06. December 2009 um 13:47

    Die beiden Komödien „Der Besuch der alten Dame“ und die „Die Physiker“ kennen die Meisten ja aus dem Deutsch-Unterricht. Das Stück von Dürrenmatt aber, das mir bisher mit Abstand am besten gefallen hat, ist „Romulus der Große“. Nein, es geht nicht um den Gründer Roms, sondern um den letzten Herrscher in der Riege römischer Kaiser. Dürrenmatt schafft es den historischen Hintergrund (mit vielen geschichtlichen Freiheiten) in eines der lustigsten Bücher zu verwandeln, das ich je gelesen habe. Ich habe das Buch zum zweiten Mal verschlungen (was bei etwas über 100 Seiten auch nicht schwer ist) und wieder gemerkt, dass man beim Lesen unbedingt einen Textmarker bereit halten sollte – das Buch sprüht nur so vor Witz und Weisheit. Die Handlung ist schnell erzählt: Die Germanen greifen Rom an und Romulus sitzt nur da, schaut zu und isst, während der ganze Hofstaat um ihn herum in Panik ausbricht. Allein diese Tatsache besticht schon durch eine tragische Komik und wenn man bedenkt, dass Romulus ein fleißiger Hühnerzüchter ist, den nicht der Krieg interessiert, sondern nur, welches Huhn ein Ei gelegt hat, wird das ganze gänzlich absurd. Viel mehr möchte ich gar nicht vorweg nehmen, da das Buch viele Wendung beinhaltet, die euch den Spaß an der Lektüre nehmen würden. „Romulus der Große“ ist eines der klügsten Bücher, das ich je gelesen habe und wird nur dadurch noch besser, weil es eben durch bissigen Witz nicht als ein solches daher kommt – so liegt es schon fast in der britischen Tradition des „understatements“. Höchst empfehlenswerte Lektüre. Ein Buch, das wohl kaum jemanden enttäuschen kann.

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  • Rezension zu "Romulus der Grosse" von Friedrich Dürrenmatt

    Romulus der Große
    MagicAnna

    MagicAnna

    06. September 2008 um 09:54

    Einfach witzig und dennoch kritisch!!!