Friedrich Hölderlin

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Autor von Hyperion, Gedichte und weiteren Büchern.

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Gedichte

Gedichte

 (7)
Erschienen am 09.12.2015
Sämtliche Werke und Briefe

Sämtliche Werke und Briefe

 (4)
Erschienen am 01.01.1993
Werke

Werke

 (3)
Erschienen am 01.01.1990
Sämtliche Gedichte und ›Hyperion‹

Sämtliche Gedichte und ›Hyperion‹

 (3)
Erschienen am 08.03.1999
Sämtliche Gedichte und Hyperion

Sämtliche Gedichte und Hyperion

 (4)
Erschienen am 24.03.2005
Gesammelte Werke

Gesammelte Werke

 (2)
Erschienen am 01.05.2008
»Und voll mit wilden Rosen«

»Und voll mit wilden Rosen«

 (1)
Erschienen am 15.04.2009
Hölderlins Rosen

Hölderlins Rosen

 (1)
Erschienen am 01.08.2006

Neue Rezensionen zu Friedrich Hölderlin

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Joks avatar

Rezension zu "Hyperion" von Friedrich Hölderlin

Hat mir leider nichts gegeben
Jokvor 6 Jahren

Ja, es liegt sicher an mir. Aber ich konnte diesem Buch von 1799 nichts abgewinnen. Weder der Sprache, noch dem Inhalt oder der Handlung - die ich nur sehr sehr mühsam überhaupt herauslesen konnte. Trotzdem habe ich durchgehalten, denn ich wollte auch mal wieder einen Klassiker lesen. Also: für mich als "Normalmensch" ein Stern. Literaturwissenschaftler sind da sicher (berechtigterweise) anderer Meinung.

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winter-chills avatar

Rezension zu "Hyperion oder der Eremit in Griechenland" von Friedrich Hölderlin

Rezension zu "Hyperion oder der Eremit in Griechenland" von Friedrich Hölderlin
winter-chillvor 6 Jahren

Das ist einfach nicht meine Epoche: viel zu schwülstig und aufgeblasen. Die ausgedehnten Landschaftsbeschreibungen tragen nicht dazu bei, dass die Geschichte interessanter oder gar schwungvoller wird.

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HeikeGs avatar

Rezension zu "Hyperion oder Der Eremit in Griechenland" von Friedrich Hölderlin

Rezension zu "Hyperion oder Der Eremit in Griechenland" von Friedrich Hölderlin
HeikeGvor 9 Jahren

„O ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt“
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Den Deutschunterricht in der Oberstufe empfinden viele Schüler als monoton und langweilig. Die Klassiker erreichen mit ihrer „antiquaren“ Sprache die Schüler nicht. Wenn dann auch noch ein fader Lehrer den Stoff zu vermitteln versucht, ist es ganz aus. Goethe, Schiller, Hölderlin... gähn.
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Doch manchmal sollte man den „steinigen“ Weg noch einmal beschreiten, um die Schönheit am Wegesrand wahrzunehmen. Und siehe da: „Ich schlug sein göttlich Gedicht mir auf, und es war, als hätt ich es nie gekannt, so ganz anders wurd es jetzt lebendig in mir. (...) Bestehet ja das Leben der Welt im Wechsel des Entfaltens und Verschließens, in Ausflug und in Rückkehr zu sich selbst...“, heißt es im einzigem (Brief)Roman Friedrich Hölderlins, des bekanntlich bald darauf (vermutlich) geistig erkrankten literarischen Einzelgängers. Man erliegt dem Zauber dieser verdichteten Sprache, den bleibenden Schilderungen der Landschaft und der Stimmungen.
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Aus der Rückschau korrespondiert der Titelheld mit einem gewissen "Bellarmin" über Ereignisse in Griechenland zur Zeit der Griechisch-Türkischen Kriege. Eine große, rückwärtsgewandte Sehnsucht nach einem verlorenen Ideal, ist Hyperion, dem literarischen Helden, zu Eigen, die das "Geschehen" in einem zentralen Konflikt leitet. Diotima und Alabander inszeniert Hölderlin als Kontrastfiguren, an denen sich Hyperion aufreizt. Da ist zum einen die Inbrunst an die Geliebte und Rückzug in das private Glück des Idylls versus militanter Einsatz für eine bessere Welt im Bund mit dem besten Freund.
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Die Disharmonien und Kontroversen führen zur Auslöschung der Kontrastfiguren, so dass schließlich der desillusionierte Hyperion allein überlebt und in Deutschland unter all den „Barbaren von alters her (...), tief unfähig jedes göttlichen Gefühls, verdorben bis ins Mark zum Glück der heiligen Grazien (...), dumpf und harmonielos wie die Scherben eines weggeworfenen Gefäßes“ sein Credo resignativ gebrochen zu Papier bringen kann.
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„Wo ein Volk das Schöne liebt, wo es den Genius in seinen Künstlern ehrt, da weht wie Lebensluft ein allgemeiner Geist, da öffnet sich der scheue Sinn, der Eigendünkel schmilzt, und fromm und groß sind alle Herzen, und Helden gebiert die Begeisterung.“ Hölderlins „Hyperion“ entfacht wahrhaftig eine freudige Erregung, ob der wunderschönen Sprache und der tiefen Reflexionen über die Frage nach der Selbstverwirklichung im Spannungsverhältnis von Ideal und Wirklichkeit. „Wie die Zephyre irrte mein Geist von Schönheit zu Schönheit selig umher. (...) Und all dies war die Sprache eines Wohlseins...“
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Fazit:
„Die Sprache ist ein großer Überfluss. Das Beste bleibt doch immer für sich und ruht in seiner Tiefe wie die Perle im Grunde des Meers.“, schreibt Hyperion an Bellarmin. Friedrich Hölderlin macht diese Perle seinem Leser zugängig. Man muss gar nicht so tief nach ihr tauchen.
„Es ist ein köstlich Wohlgefühl in uns, wenn so das Innere an seinem Stoffe sich stärkt, sich unterscheidet und getreuer anknüpft und unser Geist allmählich waffenfähig wird.“

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Friedrich Hölderlin wurde am 20. März 1770 in Lauffen am Neckar (Deutschland) geboren.

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