Friedrich Hölderlin Hyperion oder der Eremit in Griechenland

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Inhaltsangabe zu „Hyperion oder der Eremit in Griechenland“ von Friedrich Hölderlin

Tübingen 1797/1799»Es ist unglaublich, dass der Mensch sich vor dem Schönsten fürchten soll; aber es ist so.«Hölderlins Roman führt Klassik und Romantik in Vollendung zusammen und gilt als Meisterwerk der deutschen Literatur. Sein am Briefroman orientiertes Werk ist zugleich die Beschreibung eines herausragenden Einzelschicksals und eine Auseinandersetzung mit der klassischen Antike. In dieser menschlichen Parabel äußert der Autor seine Zeitkritik und leistet einen philosophischen Beitrag zum deutschen Idealismus. Was Hölderlin mit dem Hyperion geschaffen hat, ist ein Sprachkunstwerk von unvergleichlichem literarischen Rang.

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  • Rezension zu "Hyperion oder der Eremit in Griechenland" von Friedrich Hölderlin

    Hyperion oder der Eremit in Griechenland

    winter-chill

    08. July 2012 um 23:35

    Das ist einfach nicht meine Epoche: viel zu schwülstig und aufgeblasen. Die ausgedehnten Landschaftsbeschreibungen tragen nicht dazu bei, dass die Geschichte interessanter oder gar schwungvoller wird.

  • Rezension zu "Hyperion oder Der Eremit in Griechenland" von Friedrich Hölderlin

    Hyperion oder der Eremit in Griechenland

    HeikeG

    30. May 2010 um 13:17

    „O ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt“ . Den Deutschunterricht in der Oberstufe empfinden viele Schüler als monoton und langweilig. Die Klassiker erreichen mit ihrer „antiquaren“ Sprache die Schüler nicht. Wenn dann auch noch ein fader Lehrer den Stoff zu vermitteln versucht, ist es ganz aus. Goethe, Schiller, Hölderlin... gähn. . Doch manchmal sollte man den „steinigen“ Weg noch einmal beschreiten, um die Schönheit am Wegesrand wahrzunehmen. Und siehe da: „Ich schlug sein göttlich Gedicht mir auf, und es war, als hätt ich es nie gekannt, so ganz anders wurd es jetzt lebendig in mir. (...) Bestehet ja das Leben der Welt im Wechsel des Entfaltens und Verschließens, in Ausflug und in Rückkehr zu sich selbst...“, heißt es im einzigem (Brief)Roman Friedrich Hölderlins, des bekanntlich bald darauf (vermutlich) geistig erkrankten literarischen Einzelgängers. Man erliegt dem Zauber dieser verdichteten Sprache, den bleibenden Schilderungen der Landschaft und der Stimmungen. . Aus der Rückschau korrespondiert der Titelheld mit einem gewissen "Bellarmin" über Ereignisse in Griechenland zur Zeit der Griechisch-Türkischen Kriege. Eine große, rückwärtsgewandte Sehnsucht nach einem verlorenen Ideal, ist Hyperion, dem literarischen Helden, zu Eigen, die das "Geschehen" in einem zentralen Konflikt leitet. Diotima und Alabander inszeniert Hölderlin als Kontrastfiguren, an denen sich Hyperion aufreizt. Da ist zum einen die Inbrunst an die Geliebte und Rückzug in das private Glück des Idylls versus militanter Einsatz für eine bessere Welt im Bund mit dem besten Freund. . Die Disharmonien und Kontroversen führen zur Auslöschung der Kontrastfiguren, so dass schließlich der desillusionierte Hyperion allein überlebt und in Deutschland unter all den „Barbaren von alters her (...), tief unfähig jedes göttlichen Gefühls, verdorben bis ins Mark zum Glück der heiligen Grazien (...), dumpf und harmonielos wie die Scherben eines weggeworfenen Gefäßes“ sein Credo resignativ gebrochen zu Papier bringen kann. . „Wo ein Volk das Schöne liebt, wo es den Genius in seinen Künstlern ehrt, da weht wie Lebensluft ein allgemeiner Geist, da öffnet sich der scheue Sinn, der Eigendünkel schmilzt, und fromm und groß sind alle Herzen, und Helden gebiert die Begeisterung.“ Hölderlins „Hyperion“ entfacht wahrhaftig eine freudige Erregung, ob der wunderschönen Sprache und der tiefen Reflexionen über die Frage nach der Selbstverwirklichung im Spannungsverhältnis von Ideal und Wirklichkeit. „Wie die Zephyre irrte mein Geist von Schönheit zu Schönheit selig umher. (...) Und all dies war die Sprache eines Wohlseins...“ . Fazit: „Die Sprache ist ein großer Überfluss. Das Beste bleibt doch immer für sich und ruht in seiner Tiefe wie die Perle im Grunde des Meers.“, schreibt Hyperion an Bellarmin. Friedrich Hölderlin macht diese Perle seinem Leser zugängig. Man muss gar nicht so tief nach ihr tauchen. „Es ist ein köstlich Wohlgefühl in uns, wenn so das Innere an seinem Stoffe sich stärkt, sich unterscheidet und getreuer anknüpft und unser Geist allmählich waffenfähig wird.“

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  • Rezension zu "Hyperion oder der Eremit in Griechenland" von Friedrich Hölderlin

    Hyperion oder der Eremit in Griechenland

    Meder

    20. January 2010 um 22:30

    In seinen Briefen an seinen Freund Bellarmin schildert der junge Grieche Hyperion sein Leben, seine unglückliche Liebe zu Diotima, sein Streben nach einer besseren Welt und sein Scheitern. Ein sehr dichter, lyrischer Text, in den man sich erst einlesen muss. Manchmal wäre es gut, eine Erklärung an der Hand zu haben - die sind aber schwer zu finden.

  • Rezension zu "Hyperion oder der Eremit in Griechenland" von Friedrich Hölderlin

    Hyperion oder der Eremit in Griechenland

    katermurr

    27. April 2008 um 17:34

    ...das hab ich von meiner ersten Großen Liebe geschenkt bekommen - dementsprechend hab ichs aufgesogen - die Sprache - das ideal-romantische.... ich war ganz hin und weg

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