Friedrich Hofmann Promotionsfabriken

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Inhaltsangabe zu „Promotionsfabriken“ von Friedrich Hofmann

Immer wieder wurden in den letzten Jahren Politiker des Plagiats bei ihren Doktorarbeiten überführt. Friedrich Hofmann zeigt, dass diese skandalträchtigen Einzelfälle Symptome eines Promotionsbetriebes sind, der nicht dem Ideal der Gewinnung wissenschaftlicher Erkenntnisse entspricht. Hofmann, emeritierter Professor und langjähriger Vorsitzender eines Promotionsausschusses, erklärt, welche Abläufe, Verfahren und Rahmenbedingungen für die Doktorarbeit in Deutschland gelten, welche Problemfelder bestehen und warum eine unsaubere oder plagiierte wissenschaftliche Veröffentlichung kein Kavaliersdelikt ist. Abschließend formuliert er zwölf Forderungen zur Zukunft der Promotion in Deutschland.

Eine spannende wie höchst informative Literatur zum Thema Promotion 2.0.

— seschat

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    Promotionsfabriken

    seschat

    26. December 2017 um 11:14

    Wie geht Promotion heute? Was ist zu beachten? Und wie viel ist der Doktortitel heute noch wert?Der inzwischen emeritierte Universitätsprofessor Friedrich Hofmann setzt sich in seinem Buch mit dem programmatischen Titel "Promotionsfabriken" kritisch mit dem Thema Promotion auseinander. Gerade in Deutschland sei die Zahl an Promotionen, so Hofmann, im Laufe Jahre exorbitant angestiegen; und das vordergründig  vor allem wegen des Titels und nicht wegen des wissenschaftlichen Interesses. Wo kommen wir denn hin, wenn immer mehr Studenten nur noch den späteren Gehaltszettel bzw. das eigene Ansehen im Blick haben? Eine Negativentwicklung ist der Anstieg an gekauften bzw. fälschlich erworbenen Doktortiteln. Besonders das Problemfeld "Plagiat" spielt hierbei eine große Rolle. Darüber sind unlängst einige prominente Bundespolitiker gestolpert. Ob nun falsche Zitation, Beihilfe durch einen Ghostwriter oder Doktorvater, die Liste der Verfehlungen und Promotionsmängel ist lang. Auch die kurze Zeit zur Anfertigung einer Doktorarbeit, bei Medizinern ca. 1 Jahr, gilt es zu überdenken. Ebenso ist Deutschland mit seinen verschiedenen Vorarbeiten, Bachelor und Master, und nachfolgenden Qualifikationsarbeiten, Habitulation, europaweit spitze. Hofmann will dieses langwierige Prozedere reformieren und denkt dabei sowohl an die gestressten Doktoranden wie an die Prüfungskommission, die mitunter viel zu lange Doktorarbeiten aus dem Bereich der Geisteswissenschaften (oft 300 Seiten oder mehr, normal wären 150 bis 200 Seiten) zu kontrollieren hat. Auch die Finanzierung einer Promotion gilt es zu bedenken, von den fehlenden Rentenpunkten ganz zu schweigen. Kurzum, Hofmanns 12-Punkte-Plan sollte einmal bundesweit von den zuständigen Gremien gelesen werden.FAZITEine spannende wie höchst informative Literatur zum Thema Promotion 2.0.

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