Friedrich Jaeger Handbuch der Kulturwissenschaften

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Handbuch der Kulturwissenschaften“ von Friedrich Jaeger

Orientierung in der kulturwissenschaftlichen Forschungsarbeit. Als Instanzen der Beschreibung moderner Gesellschaften gewinnen die Kulturwissenschaften zunehmend an Bedeutung. Die Bände bieten einen umfassenden Überblick über den gesamten Fachbereich. Rund 100 Autoren aus diversen Fachgebieten tragen ihre Forschungen und Erkenntnisse zu den Methoden und Themen der Kulturwissenschaft zusammen. Sie stellen damit die Disziplin auf ein theoretisches Fundament und geben einen Ausblick auf künftige Entwicklungen. Band 1: Grundlagen und Schlüsselbegriffe Band 2: Paradigmen und Disziplinen Band 3: Themen und Tendenzen

Stöbern in Sachbuch

Mut ist ... Kaffeetrinken mit der Angst

Wieder so ein wunderbares Buch von Susanne - besonders die letzten Kapitel haben es mir angetan. Ein Buch zum Immer-wieder-lesen!

goldenefliege

Love your body und schließe Frieden mit dir selbst!

Einfach zu lesen, tolle Zitate, aber dennoch zu einfach und nichts besonderes.

Claudran

Herr Bien und seine Feinde

Informativ, der Autor hat ein enormes Wissen über Bienen und deren Gefährdung.

Sikal

Fuck Beauty!

ein recht interessantes Buch über die Schönheit von uns Frauen...zum Nachdenken und zum Schmunzeln

aga2010

Hoffen, dass der Schulbus nicht fährt

Dorfleben pur - Bilder und Sprüche für Landkinder. Ich hatte Spaß daran.

OmaInge

Die Entdeckung des Glücks

Glücklich zu sein ist eine Kunst!

ameliesophie

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Handbuch der Kulturwissenschaften" von Friedrich Jaeger

    Handbuch der Kulturwissenschaften

    michael_lehmann-pape

    18. October 2011 um 11:48

    Verbindender Rundumblick Drei thematisch orientierte Bände sind es, die dieses Handbuch in der äußeren Form zunächst ausmachen. Zunächst legen die Herausgeber die „Grundlagen und Schlüsselbegriffe“ der innewohnenden Fachbereiche und des gesamten Faches vor (Kultur als Erfahrung, als Erfahrung die zur „Sprache“ kommt, Kultur als Praxis in konkreten Strukturen, die Geltungsansprüche der Kulturen, die Rolle der Kultur im Sinne der Identität und ein historischer Abriss der Kultur in der Geschichte und der Veränderung der Sinnkonzepte). Im zweiten Band konkretisieren die Herausgeber die grundlegenden Einlassungen und Beobachtungen des ersten Teils im Blick auf „Paradigmen und Disziplinen“ der Kulturwissenschaft (Kultur und Lebenspraxis (die „praktischen Künste auch), die grundlegenden wissenschaftlichen Problemstellungen (Sprache und Wirklichkeit, narrative Paradigmen etc.), eine breite Erläuterung des vorherrschenden handlungstheoretischen Ansatzes in der Kulturwissenschaft und seine diversen Verästelungen. Das Paradigma der Sprache wird aufgenommen (in breiter Betrachtungsform von der Hermeneutik über den Neostrukturalismus bis zum Unbewussten und darüber hinaus). Abschließend werden die erhobenen Methoden im Rahmen der diversen Disziplinen vorgestellt (Psychologie, Psychoanalyse, Theologie, Ethnologie Pädagogik, Historie u.a.). Der dritte Band „Themen und Tendenzen“ läuft im Kern auf eine Erhebung des aktuellen Standes der Forschung hin hinaus. Sehr gut gelöst (und zum Anlesen vielleicht als Einstieg in das Gesamtwerk gut geeignet“ ist der erste Teil dieses Bandes über die „Brennpunkte einer kulturwissenschaftlichen Interpretation der Kultur“. Im Abgleich mit der „Wissensgesellschaft“, mit „menschlichen Traumata“ (Holocaust), mit „Gedächtnis und Erinnerung“, aber auch die ewig sich stellende Reflektion zwischen dem „Eigenen und dem Fremden“ wird hier verdeutlicht, welchen Zugang sich die Kulturwissenschaft zu kulturellen Gegebenheiten sucht und in welcher Form Ergebnisse der kulturwissenschaftlichen Betrachtungen dem Verstehen von Strukturen und Prozessen dienlich sind. Als Thema brandaktuell stellt sich auch der folgende Punkt der Betrachtung von „Wirtschaft und Kapitalismus“ dar, jener weitre von „Politik und Recht“ und letztlich die fast übergeordnete Betrachtung von „Gesellschaft und kultureller Vergesellschaftung“. Ein breiter „Rundumschlag“ durch das ebenso breite Feld der Kulturwissenschaften, das bei weitem keine homogene „Kooperation der Disziplinen“ bisher gepflegt hat. Durch das Handbuch aber wird deutlich in den Raum gesetzt, wie und, vor allem, das die verschiedenen Disziplinen letztendlich an einem gemeinsamen Thema arbeiten und dies aus vielfältigen Richtungen angehen. Ebenso, wie deutlich wird, dass die Kulturwissenschaft zunehmendes Gewicht auch im öffentlichen Diskurs gewinnt. Viele aktuell drängende Fragen sind letztendlich Fragen des Menschen und der Kultur, die er im Zusammenleben erschafft (und die bei weitem nicht immer reibungslos funktionieren). Problematisch aber ist eben, dass das Selbstverständnis der Kulturwissenschaften auf vielen Ebenen noch nicht abschließend geklärt ist. Als aber eine mögliche „Einheit in Vielfalt“ (pluralistische Disziplinen), bei der die interdisziplinären Erkenntnisse und Fragestellungen enger verknüpft werden und damit den gemeinsamen „Boden“ der Fachrichtungen angeben können, wäre die Kulturwissenschaft durchaus in der Lage, bei Fragen der Globalisierung, der gesellschaftlichen Krisen, der Verantwortung der gesellschaftlichen Teilbereiche und des Zusammenwirkens zwischen Politik, Staat und Individuum gehaltvolle und wegweisende Antworten zu geben. Das vorliegende Handbuch ist ein durchaus fundierter und wichtiger Schritt, die Methodik, die Fragerichtungen und die Ausgangspunkt der diversen kulturwissenschaftlichen Disziplinen zumindest geordnet vor Augen zu führen und jene wesentlichen Punkte zu benennen (und einen Weg dorthin gangbar zu gestalten), an denen eine intensive Vernetzung stattfinden soll, kann und, in Teilen, bereits stattfindet. Bei aller Verschiedenheit der Fragestellungen und der Methodik der einzelnen Disziplinen, weist das Handbuch einen gute und gangbaren Weg auf, das Gemeinsame in der Vernetzung zu entdecken und zu stärken und das je Eigene in der entsprechenden Fachrichtung zu belassen. Mit dem hohen Vorteil, dass gerade an den vernetzten Punkten auch „Leben“ in die Ergebnisse kommt, denn an diesen Punkten befinden sich die drängenden Fragen der kulturellen Entwicklungen (gerade auch in dieser Zeit, wie deutlich aus dem Buch ableitbar ist). Hierzu dienen die Vielen, in der Regel fundierten und nachvollziehbar strukturierten Artikel durchaus. In erster Linie sicherlich zur weiteren Forschung am „Gesamtkomplex“, aber auch in einzelnen Abschnitten zur reflektierenden Betrachtung aktueller, drängender „tagespolitischer und tagskultureller“ Fragen.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks