Friedrich Nietzsche

 4 Sterne bei 634 Bewertungen
Autor von Also sprach Zarathustra, Der Antichrist und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Friedrich Nietzsche

Friedrich Nietzsche (1844-1900) stammte aus einer evangelischen Pfarrersfamilie, besuchte die renommierte Landesschule in Pforta bei Naumburg, studierte in Bonn und Leipzig und wurde mit 25 Jahren Professor der klassischen Philologie in Basel. Er war ein genialer Denker, Meister der Sprache und begabter Musiker und Komponist. Sein Leben war bestimmt von problematischen Beziehungen, etwa zu Richard Wagner oder Lou Andreas-Salomé, und endete in der bedrückenden Einsamkeit des Wahnsinns. Seine Werke von der ›Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik‹ bis ›Also sprach Zarathustra‹ gewannen großen Einfluss auf die Philosophie und Literatur des 20. Jahrhunderts. Heute gilt er als einer der wichtigsten Wegbereiter der Moderne.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Der Antichrist

Erscheint am 10.09.2020 als Hardcover bei Nikol.

Lieder des Prinzen Vogelfrei

Neu erschienen am 22.04.2020 als Taschenbuch bei epubli.

Idyllen aus Messina

Neu erschienen am 22.04.2020 als Taschenbuch bei epubli.

Der Fall Wagner

Neu erschienen am 01.06.2020 als Hörbuch bei Hierax Medien.

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Cover des Buches Also sprach Zarathustra (ISBN: 9783458755906)

Also sprach Zarathustra

 (239)
Erschienen am 10.11.2014
Cover des Buches Ecce homo (ISBN: 9783423342490)

Ecce homo

 (43)
Erschienen am 01.11.2005
Cover des Buches Menschliches, Allzumenschliches (ISBN: 9783458343813)

Menschliches, Allzumenschliches

 (33)
Erschienen am 08.09.2011
Cover des Buches Jenseits von Gut und Böse (ISBN: 9783458324621)

Jenseits von Gut und Böse

 (23)
Erschienen am 24.02.2006
Cover des Buches Gedichte (ISBN: 9783150071175)

Gedichte

 (18)
Erschienen am 01.08.2010
Cover des Buches Zur Genealogie der Moral (ISBN: 9783866475649)

Zur Genealogie der Moral

 (17)
Erschienen am 07.08.2010
Cover des Buches Aphorismen (ISBN: 9783730606766)

Aphorismen

 (9)
Erschienen am 07.07.2018

Neue Rezensionen zu Friedrich Nietzsche

Neu

Rezension zu "Sämtliche Werke in Einzelbänden. Kritische Studienausgabe / Also sprach Zarathustra I-IV" von Friedrich Nietzsche

Philosophische Ekstasen - unzensiert!
DenisVonLichtenfelsvor 6 Monaten

Schwankt zwischen atemberaubender Kühnheit und peinlicher Geschwätzigkeit. Da wollte jemand die Welt aus den Angeln heben und das ist ihm auch wahrlich gelungen. Ein Jahrhundertwerk... Heute würde ein Lektor einiges davon streichen...

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Rezension zu "Der Antichrist" von Friedrich Nietzsche

Anklage und Urteil
Ravenvor 2 Jahren

Das Buch "Der Antichrist" von Friedrich Nietzsche hat einen Umfang von 96 Seiten und ist bei Anaconda erschienen.

Wie alle Hardcoverbände von Anaconda, hat dieses Buch die gleiche gute Qualität, Bindung und Größe, wie die anderen Klassiker aus dem Buchprogramm. Also perfekt zum Sammeln.

Nietzsches Werk ist Anklage und Urteil gegen das Christentum zugleich. Keine leichte Kost, da Nietzsche einen recht staubigen, zähen Schreibstil besitzt, dem eindeutig etwas Schwung fehlt. Dennoch merkt man die Leidenschaft und das Feuer, welches in seiner Brust brennt, die Empörung und die Wut, in jeder Zeile. Er schwingt seine Worte erbarmungslos wie ein Richterhammer.

Zitat Antichrist: "Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je ein Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen, sie hat den Willen zur letzten auch nur möglichen Korruption gehabt."

Als ich seine Zeilen in mich aufnahm, dachte ich gleich an mein jugendliches Ich und wäre ich noch 16 Jahre alt, wäre Nietzsche zu einem Gott für mich aufgestiegen. Heute bin ich nicht mehr ganz so rebellisch und empfinde sein Werk teilweise als zu extremistisch. In seiner Zeit war diese Schrift sicherlich ein absoluter Skandal. Vermutlich ist sein Denken noch heute teilweise verpönt. Dennoch finde ich mich in seinen Gedanken und Worten wieder und kann nur zustimmen, was er dem Christentum zum Vorwurf macht.

Zitat Antichrist: "Der christliche Entschluss, die Welt hässlich und schlecht zu finden, hat die Welt hässlich und schlecht gemacht."

Fazit: Anklage und Urteil gegen das Christentum. Extreme Gedanken wie ein Richterhammer geschwungen. Nicht für jeden, aber dennoch für viele!

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Rezension zu "Jenseits von Gut und Böse" von Friedrich Nietzsche

Philosophie
Minjevor 5 Jahren

"Jenseits von Gut und Böse" von Friedrich Nietzsche wurde 1999 im Reclam Verlag veröffentlicht. Das Original erschien bereits im August 1886.

Nietzsche schreibt in diesem Werk über den Willen zur Wahrheit. Dieser bewirkt Fragen. Er hinterfragt:"Welchen Wert hat die Wahrheit?" und schreibt, dass es ein Wagnis sei, die Wahrheit wissen zu wollen. Er beschreibt, das Leben der Wille zur Macht sei.
Weiterhin schreibt er über den Wert von Handlungen. Wird der Wert einer Handlung von den Folgen der Handlung abgeleitet oder entscheidet die Herkunft (Absicht) der Handlung über den Wert der Handlung?
Und was ist überhaupt ein Philosoph? Was sind seine Aufaben? Und was sind die Vorbedingungen für die Ausübung der Aufgaben?
Er schreibt über den Einfluss, den Kant auf die Philosophie hatte und über die platonsiche Denkweise.
Er schneidet Themen an wie Philologie, Psychologie und Physik.
Er schreibt über die Bibel, Gott und Atheismus. Über Moral, Werte und Ethik. Über das Lernen.

Das Buch ist gut strukturiert.Nach einer Vorrede kommen neun Hauptstücke, die jeweils unterteilt sind. Abschließend folgt ein Gedicht "Aus hohen Bergen" sowie ein Nachwort von Volker Gerhard.

Nietzsche stellt in diesem Werk häufig Fragen. Häufig entwickelt sich aus einer Frage die nächste und dadurch wieder die nächste. So versucht er den Leser zum Nachdenken zu bringen. (was ich gut finde)

Auf der anderen Seite nimmt Nietzsche häufig Bezug auf Philosophen wie Schopenhauer, Kant, Plato, Pascale, Locke. Dadurch setzt er bei dem Leser ein gewisses Basiswissen voraus. Leider ist das Buch an manchen Stellen schwer verständlich, wenn einem dieses Wissen über andere Philosophen fehlt.

Was mir in diesem Werk von Nietzsche auffällt, ist, dass die Sätze immer wieder recht lang sind. Z.T. sind sie 13-15 Zeilen lang. In einem 14 zeiligen Satz über die Moral (5. Hauptstück, Über die Moral, 187.) habe ich die Wörter mal nachgezählt: 127 Wörter bilden einen Satz. Das macht das ganze Buch schlecht lesbar. Oft weiß man am Ende des Satzes nicht mehr, wie er anfing und muss den Satzanfang suchen, um den ganzen Satz nochmal zu lesen.

Zum Gedicht: Es ist wunderschön geschrieben, es ist eine ganz große Lebendigkeit in dem Gedicht.

Nachwort: Das Nachwort ist informativ und bringt einem Nietzsche ein bisschen näher.

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Friedrich Nietzsche wurde am 31. Dezember 1843 in Röcken (Deutschland) geboren.

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