Also sprach Zarathustra

von Friedrich Nietzsche 
4,0 Sterne bei232 Bewertungen
Also sprach Zarathustra
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Was für ein Verstand

Kritisch (13):
kiraras avatar

Etwas damit anfangen konnte ich nicht. Nietzsche zählt zu den eher schwereren Philosophen. Vielleicht will er nicht verstanden werden?

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Inhaltsangabe zu "Also sprach Zarathustra"

In "Zarathustra" zeigt Nietzsche einen Helden, der durch Kämpfe und Widersprüche, durch das Leid und die Schwere des Lebens zu immer stärkerer Lebens- und Willensenergie gesteigert wird.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783458362111
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:362 Seiten
Verlag:Insel Verlag
Erscheinungsdatum:20.10.2011
Das aktuelle Hörbuch ist bei Preiser Records erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    The iron butterflys avatar
    The iron butterflyvor 4 Jahren
    Also sprach Zarathustra..."Sie verstehen mich nicht: ich bin nicht der Mund für diese Ohren."

    Friedrich Nietzsches Prosawerk "Also sprach Zarathustra - Ein Buch für Alle und Keinen" ist wohl vielen durch das viel zitierte "Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können." bekannt.
    Nietzsches Protagonist Zarathustra ist ein Gelehrter, der sich vor den Menschen und ihrer Verblendung seiner Lehre gegenüber in eine Berghöhle zurückzieht. Dort lebt er mit seinen Tieren, einer Schlange und einem Adler. Dies wiederum macht ihn für den Großteil der Menschen zum Sonderling, sie lachen über ihn oder blicken ihm mit eisigen Blicken entgegen.
    In Zarathustras Lehre geht es hauptsächlich darum, dass der Mensch seinen eigenen Willen entwickeln soll, sich selbst über die eigenen Tugenden erhebt und nicht "von unsichtbaren Händen gebogen und gequält" wird. Zarathustra sucht den "Übermenschen" oder "höheren Menschen", der fähig ist, seine eigene Herkunft, sein Menschsein zu überwinden.
    Stellenweise liest sich das 1883 begonnene und 1885 von Nietzsche abgeschlossene Werk flüssig, weil lehrreich. Seine Kritik am Gruppenzwang der Gesellschaft erscheint mir sogar sehr visionär für die Zeit der Entstehung. Gerade Zarathustras Begegnungen im ersten oder im vierten Teil mit den beiden Königen, dem Zauberer, dem hässlichsten Menschen, dem freiwilligen Bettler oder dem Schatten stimmen nachdenklich und wirken auch im Heute aktuell. Oftmals hatte ich auch den Eindruck Nietzsche parodiert religiöse Lehren und Bibelstellen. Seine Protagonisten sehen sich selbst dem Tod Gottes gegenüber haltlos und sehnen sich nach einem Gottgleichen, der sie erneut befähigt zu hoffen, zu glauben und zu beten.
    Das Volumen an sich war gut zu bewältigen, auch wenn ich an manchen Stellen das Gefühl hatte mich im Kreis zu bewegen. Alles in allem ein interessantes klassisches Werk, das wohl seinesgleichen sucht.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Also Sprach Zarathustra" von Friedrich Wilhelm Nietzsche

    keine Ahnung, ob ich alles verstanden habe....lüge....natürlich habe ich das alles nicht einmal annäherungsweise verstanden...aber: die Sprache dieses Buches geht direkt ins Herz, der Umweg übers Gehirn ist für mich daher nicht notwendig.
    "Tanzen wir gleich Troubadouren
    Zwischen Heiligen und Huren,
    Zwischen Gott und Welt den Tanz!"

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    Zhunamis avatar
    Zhunamivor 8 Jahren
    Rezension zu "Also Sprach Zarathustra" von Friedrich Wilhelm Nietzsche

    Meines Erachtens nach ist Nietzsche's Zarathustra ein Meilenstein der Philosophie. Hier werden wirklich alle philosophisch relevanten Themengebiete abgehandelt, von der Gesellschaft über die Natur bis hin zur Religion. Nietzsche's Erzählstil ist sehr poetisch und unterscheidet sich drastisch von der eher pragmatischen, trockenen Stilistik anderer Philosophen. Wer Nietzsche liest, darf keine profane Sachliteratur erwarten, sondern muss auf ausschweifende Übertreibungen, eine zeitweise besonders drastische oder auch arg blumige Ausdrucksweise und zum Teil aus radikale Äußerungen gefasst sein. Sehr außergewöhnlich, sehr lesenwert!

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    Schmidtis avatar
    Schmidtivor 9 Jahren
    Kurzmeinung: *Be(geisterung) *
    Rezension zu "Also sprach Zarathustra" von Friedrich Nietzsche

    Ach, wo in der Welt geschehen größere Torheiten als bei den Mitleidigen? Und was in der Welt stiftete mehr Leid als Torheiten der Mitleidigen? Wehe allen Liebenden, die nicht noch eine Höhe haben, welche über ihrem Mitleiden ist! Also sprach der Teufel einst zu mir: »auch Gott hat seine Hölle: das ist seine Liebe zu den Menschen. « Und jüngst hörte ich ihn dies Wort sagen: »Gott ist tot, an seinem Mitleiden mit dem Menschen ist Gott gestorben. «
    Mit diesen Worten verkündet Friedrich Nietzsches Zarathustra den Tod Gottes. Das sind harte Worte auf denen sich weitere philosophische Lehren, wie z.B. der Übermensch, der Wille zur Macht und die ewige Wiederkehr des Gleichen, aufbauen. Aber wie ist Nietzsches »Gott ist tot« eigentlich zu verstehen? Ich glaube das muss jeder für sich selbst entscheiden.
    [Im Folgenden beschreibe ich meine Ansicht: In unseren Bibeln steht gleich mehrmals geschrieben wie sehr Gott mit uns mitleidet. Auch unsere Kirchen predigen uns ständig von der Mitleid Gottes. Aber müsste Gott nicht eher mit uns Mitfühlen? Denn Mitleid erschafft nur eigenes Leid und zeugt nicht von Liebe, Mitgefühl jedoch ist reine Liebe. Predigen unsere Kirchen nicht die erhabene Liebe Gottes? Aber wie kann Gott erhaben Lieben, wenn er sich doch selbst Mit (Leid) schafft? Es ist ein Widerspruch Gottes, zu sagen, dieser ist allliebendes, reines Gutes und Leiden, denn leiden schafft Böses. Wenn man Nietzsches »Gott ist tot« in diesem Kontext sieht, ist der damit gemeinte orthodoxe, christliche Gott wirklich tot! Ja, man könnte sogar sagen, er hat nie gelebt. Der biblische Gott war nur ein Gespenst, vom Menschen erdacht um den lehmenden Nihilismus zu begegnen. »Fort mit einem solchen Gotte! Lieber keinen Gott, lieber auf eigene Faust Schicksal machen, lieber Narr sein, lieber selber Gott sein« (Denn „Gott“ ist alles und nichts)]
    Nietzsches Gottesmord schafft Leere, aber diese füttert er mit Zarathustras Lehren (Wille zur Macht, ewige Wiederkehr des Gleichen, Übermensch). Wenn ihr an einem literarischen Abenteuer voller Höhen und Tiefen und hohen dichterischen Künsten interessiert seid, dann kann ich euch „Also sprach Zarathustra“ nur empfehlen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Also sprach Zarathustra" von Friedrich Nietzsche

    Mein mittlerweile viertes Buch von Nietzsche hat sich als Enttäuschung herausgestellt. Vielleicht habe ich mir zuviel erwartet und an dieses Werk zu hohe Ansprüche gestellt. Obwohl die "Geschichte" an sich toll ist, war für mich nichts Neues dabei. Das alles habe ich von Nietzsche in einer anderen Form in einem anderen Werk schon einmal gelesen. Schade. Dennoch waren manche Stellen sehr amüsant und manche Zeilen könnte man ins Poesiealbum schreiben. Nietzsche ist und bleibt für mich einfach der Beste.

    Kommentare: 1
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    Krazzees avatar
    Krazzeevor 10 Jahren
    Rezension zu "Also sprach Zarathustra" von Friedrich Nietzsche

    Eins meiner Lieblingsbücher,das man gelesen haben sollte.

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    glowingglooms avatar
    glowinggloomvor 10 Jahren
    Rezension zu "Also sprach Zarathustra" von Friedrich Nietzsche

    Nietzsche überwindet die idealistisch-moralischen Scheinwerte (Mitleid, Nächstenliebe) zugunsten einer positiven, kraft-und willensbetonten Lebensphilosophie, einer Herrenmoral (im Gegensatz zu bisherigen Sklavenmoral) auf der Grundlage von Trieb, Instinkt und Machtstreben (soweit Wilpert). Nietzsche verfasste hier seine geniale Philosophie in einer bilderreichen, alttestamentarischen Kunstprosa, an die ich mich nicht gewöhnen kann. Sein Ideenreichtum ist sensationell. Man kann sich vorstellen, daß seine Thesen seinerzeit als revolutionär empfunden wurden. Er erklärt: Gott wäre tot, es gäbe keine überirdischen Hoffnungen, der Mensch solle der Erde treu sein, der Mensch werde zum Übermenschen, wenn er hart schafft und gewalttätig seinen Willen zur Macht durchsetzt. Die visionäre Kraft des Werkes finde ich bewundernswert, obwohl ich Sozialdarwinismus und dergleichen ablehne.

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    tinschs avatar
    tinschvor 10 Jahren
    Rezension zu "Also sprach Zarathustra" von Friedrich Nietzsche

    ein lebensratgeber!
    für jede situation des lebens weiß nietzsche in diesem buch einen rat zu geben. spannend, lehrsam und im nietzsch'schem sinne äußerst ironisch. die aphoristische form erlaubt es, dass buch stets nach gefallen in die hand zu nehmen und darin nach der passenden lebensformel zu stöbern.

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    tvbs avatar
    tvbvor 10 Jahren
    Rezension zu "Also sprach Zarathustra" von Friedrich Nietzsche

    Von wegen Nihilismus eher Antitranszendentalismus. Ein gewaltiges Gedankenspiel

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    ShayaMcKennas avatar
    ShayaMcKennavor 11 Jahren
    Rezension zu "Also sprach Zarathustra" von Friedrich Nietzsche

    Schwierig. Nach spätestens 2 Stunden musste ich das Buch weglegen um zu verarbeiten was ich gelesen habe. Aber vielleicht war ich damals auch einfach zu jung für Nitzsche :-)

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