Friedrich Nietzsche Briefe an die Mutter

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Inhaltsangabe zu „Briefe an die Mutter“ von Friedrich Nietzsche

Ein Philosoph zwischen «Hosennot» und «Götzendämmerung»<br /><br />Nur wenige Geistesgrößen haben so oft und so innig an die Mutter geschrieben wie Friedrich Nietzsche (1844–1900). Die kundige Auswahl reicht vom Brief des Fünfjährigen, der die Mutter «sehr lieb» hat und ihr «gehorsamer Fritz» sein will, bis zu den dramatischen Zeilen unmittelbar vor Ausbruch des Wahns. Neben dem Allzumenschlichen finden sich Reflexionen über Gott und die Welt. Über die philosophische Hintertreppe erhält man einen Einblick in den seelisch-geistigen Kosmos des überragenden Denkers, Brief um Brief entsteht ein packendes Psychogramm.<br /><br />
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  • Rezension zu "Briefe an die Mutter" von Friedrich Nietzsche

    Briefe an die Mutter
    El_Wursto

    El_Wursto

    25. June 2011 um 15:08

    In diesem Werk sind ausschließlich Briefe von Friedrich Nietzsche an seine Mutter gesammelt. Diese sind Chronologisch geordnet und beginnen ab dem 5. Lebensjahr an und Enden vor dem endgültigen Kontrollverlust im Wahn. Es ist schon unglaublich interessant zu lesen wie ein so großer Philosoph gedacht hat und vor allem wie der Kontakt zu seiner Mutter war, wenn man schon im Voraus weiß welche Komplizierte Beziehung das war. Überrascht hat mich seine unglaublich bestimmende Art in jungen Jahren, seine Depressionen später dagegen weniger. Leider sind in diesem Buch nur Briefe von ihm an seine Mutter und keine Antworten oder andere Briefe, so hat man immer das Gefühl nur einen winzigen Ausschnitt zu sehen. Ein besonderes Highlight waren für mich die Briefe die er nie abgeschickt hat, weil man da einfach am ehrlichsten seine Persönlichkeit erkennt. Mein Fazit ist, dass dieses Buch für Leute die Nietzsche kennen und mögen interessant ist, besonders wenn man sich für die Beziehung zu seiner Mutter und Schwester interessiert, aber leider nur ein winziger Ausschnitt von Briefen und seinem Leben ist. Ich hatte mir erhofft denn Menschen hinter den Meisterwerken und radikalen Aussagen kennen zu lernen, dies ist aber nur bedingt gelungen.

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