Der Antichrist

von Friedrich Nietzsche 
4,0 Sterne bei83 Bewertungen
Der Antichrist
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Anklage und Urteil gegen das Christentum. Nietzsche schwingt seine Worte erbarmungslos wie ein Richterhammer!

Kritisch (7):
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Gut als Zeitdokument, jedoch sehr anspruchsvoll geschrieben und z.T. maßlos übertrieben. Er haut einfach überall drauf.

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Inhaltsangabe zu "Der Antichrist"

Dieses Werk ist Teil der Buchreihe TREDITION CLASSICS. tredition veröffentlicht mit den TREDITION CLASSICS Werke aus zwei Jahrtausenden, die zu einem Großteil vergriffen oder nur noch antiquarisch erhältlich sind, wieder als gedruckte Bücher. Mit den TREDITION CLASSICS verfolgt tredition das Ziel, 100.000 Klassiker der Weltliteratur verschiedener Sprachen wieder als gedruckte Bücher in den Buchhandel zu bringen - und das weltweit! Die Inhalte für die Buchreihe erhält tredition von größtenteils gemeinnützigen Literaturprojekten, deren Arbeit finanziell aus Buchverkäufen unterstützt wird.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783842415041
Sprache:
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:144 Seiten
Verlag:Tredition Gmbh
Erscheinungsdatum:05.09.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.07.2014 bei AS - Audio Wissen erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Ravenvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Anklage und Urteil gegen das Christentum. Nietzsche schwingt seine Worte erbarmungslos wie ein Richterhammer!
    Anklage und Urteil

    Das Buch "Der Antichrist" von Friedrich Nietzsche hat einen Umfang von 96 Seiten und ist bei Anaconda erschienen.

    Wie alle Hardcoverbände von Anaconda, hat dieses Buch die gleiche gute Qualität, Bindung und Größe, wie die anderen Klassiker aus dem Buchprogramm. Also perfekt zum Sammeln.

    Nietzsches Werk ist Anklage und Urteil gegen das Christentum zugleich. Keine leichte Kost, da Nietzsche einen recht staubigen, zähen Schreibstil besitzt, dem eindeutig etwas Schwung fehlt. Dennoch merkt man die Leidenschaft und das Feuer, welches in seiner Brust brennt, die Empörung und die Wut, in jeder Zeile. Er schwingt seine Worte erbarmungslos wie ein Richterhammer.

    Zitat Antichrist: "Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je ein Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen, sie hat den Willen zur letzten auch nur möglichen Korruption gehabt."

    Als ich seine Zeilen in mich aufnahm, dachte ich gleich an mein jugendliches Ich und wäre ich noch 16 Jahre alt, wäre Nietzsche zu einem Gott für mich aufgestiegen. Heute bin ich nicht mehr ganz so rebellisch und empfinde sein Werk teilweise als zu extremistisch. In seiner Zeit war diese Schrift sicherlich ein absoluter Skandal. Vermutlich ist sein Denken noch heute teilweise verpönt. Dennoch finde ich mich in seinen Gedanken und Worten wieder und kann nur zustimmen, was er dem Christentum zum Vorwurf macht.

    Zitat Antichrist: "Der christliche Entschluss, die Welt hässlich und schlecht zu finden, hat die Welt hässlich und schlecht gemacht."

    Fazit: Anklage und Urteil gegen das Christentum. Extreme Gedanken wie ein Richterhammer geschwungen. Nicht für jeden, aber dennoch für viele!

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    Ines_Muellers avatar
    Ines_Muellervor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Antichrist" von Friedrich Nietzsche

    "Überzeugungen sind Gefängnisse."
    .
    Zusammen mit Marx, Kant und Leibniz gehört Friedrich Nietzsche zu den ganz großen Philosopen der deutschen Geschichte - auch wenn Nietzsche dies vehement abstreiten würde. "Also sprach Zarathustra" und "Der Antichrist" gehören zu seinen Hauptwerken - und an eben eines dieser Werke habe ich mich herangewagt: "Der Antichrist". Da ich eigentlich kein großer Philosophie-Fan bin und oftmals Schwierigkeiten habe, mich in die Gedanken des Autoren einzufinden, hatte ich anfangs Probleme mit diesem Buch. Oftmals konnte ich Nietzsches Gedanken nicht folgen, da diese kaum erklärt wurden oder mir schlichtweg zu absurd waren. So auch Nietzsches These, dass Mitleid etwas komplett negatives ist. Allerdings gab es auch Dinge bei denen ich ihm nur zustimmen konnte, wie z. B. auch die Aussage, die ich als Zitat gewählt habe. Außerdem fand ich Gefallen daran, wie der Autor gegen das Christentum und die Priester wettete. Da ich selbst Atheist bin, konnte ich ihm hierbei nur voll und ganz zustimmen.
    .
    Fazit: "Der Antichrist" ist durchaus als schwere Kost zu verstehen und Nietzsches Thesen werden bestimmt nicht jedem zusagen, doch trotzdem lohnt es sich durchaus, eines der Werke des bekannten deutschen Philosophen in die Hand zu nehmen und darin zu schmöckern.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Antichrist" von Friedrich Nietzsche

    Dieses Buch werden wie immer die verstehen, die danach gelechzt haben, etwas zu finden, was ihre Gedanken teilen und dann auch noch darüber hinaus gehen kann.

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    Zhunamis avatar
    Zhunamivor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Antichrist" von Friedrich Nietzsche

    Dieser relativ späte Nietzsche fällt in die Zeit, in der die Syphilis-Erkrankung des Philosophen in einer kritischen Phase war und sich auf seine Psyche ausgewirkt hat. Man kann es zwar bestreiten, ich bin aber der Meinung, dass man stellenweise merkt, dass er beim Schreiben dieses Werkes regelrecht abgedreht sein muss. Nichtsdestotrotz ist seine Abhandlung über das Christentum äußerst schlüssig und verständlich geschrieben, auch wenn seine Äußerungen zeitweise durchaus radikal wirken. Das tut der Qualität der Schrift aber keinen Abbruch. Seine sehr lyrische und poetische Schreibweise liest sich großartig, und da das Buch auch nicht sonderlich umfassend ist, kann man es gut zwischendurch auch mal als leichte Kost lesen. Es lohnt sich allerdings durchaus, es auch mehrmals zu lesen.

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    PittsburghPenguinvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Gut als Zeitdokument, jedoch sehr anspruchsvoll geschrieben und z.T. maßlos übertrieben. Er haut einfach überall drauf.
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