Friedrich Nietzsche Der Antichrist

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Inhaltsangabe zu „Der Antichrist“ von Friedrich Nietzsche

'Diese ewige Anklage des Christentums will ich an alle Wände schreiben, wo es nur Wände gibt – ich habe Buchstaben, um auch Blinde sehend zu machen …', so Friedrich Nietzsche (1844–1900) am Ende dieses Buches. Polemisch, streitbar und sprachgewaltig formuliert er in 62 Abschnitten die Kernthesen seiner fundamentalen Kritik des Christentums. Auf unnachahmliche Weise bündelt der große Philosoph hier die Argumente seiner früheren Werke zu einer letzten vehementen Abrechnung mit der mächtigsten Wurzel europäischer Kultur. 'Der Antichrist' erschien erstmals 1895, entstand jedoch schon 1888. Nur wenige Monate nach dessen Fertigstellung fiel Nietzsche in die geistige Umnachtung. (Quelle:'Fester Einband/01.07.2008')

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  • Rezension zu "Der Antichrist" von Friedrich Nietzsche

    Der Antichrist
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    17. November 2011 um 17:24

    "Überzeugungen sind Gefängnisse." . Zusammen mit Marx, Kant und Leibniz gehört Friedrich Nietzsche zu den ganz großen Philosopen der deutschen Geschichte - auch wenn Nietzsche dies vehement abstreiten würde. "Also sprach Zarathustra" und "Der Antichrist" gehören zu seinen Hauptwerken - und an eben eines dieser Werke habe ich mich herangewagt: "Der Antichrist". Da ich eigentlich kein großer Philosophie-Fan bin und oftmals Schwierigkeiten habe, mich in die Gedanken des Autoren einzufinden, hatte ich anfangs Probleme mit diesem Buch. Oftmals konnte ich Nietzsches Gedanken nicht folgen, da diese kaum erklärt wurden oder mir schlichtweg zu absurd waren. So auch Nietzsches These, dass Mitleid etwas komplett negatives ist. Allerdings gab es auch Dinge bei denen ich ihm nur zustimmen konnte, wie z. B. auch die Aussage, die ich als Zitat gewählt habe. Außerdem fand ich Gefallen daran, wie der Autor gegen das Christentum und die Priester wettete. Da ich selbst Atheist bin, konnte ich ihm hierbei nur voll und ganz zustimmen. . Fazit: "Der Antichrist" ist durchaus als schwere Kost zu verstehen und Nietzsches Thesen werden bestimmt nicht jedem zusagen, doch trotzdem lohnt es sich durchaus, eines der Werke des bekannten deutschen Philosophen in die Hand zu nehmen und darin zu schmöckern.

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  • Rezension zu "Der Antichrist" von Friedrich Nietzsche

    Der Antichrist
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. March 2011 um 14:43

    Dieses Buch werden wie immer die verstehen, die danach gelechzt haben, etwas zu finden, was ihre Gedanken teilen und dann auch noch darüber hinaus gehen kann.

  • Rezension zu "Der Antichrist" von Friedrich Nietzsche

    Der Antichrist
    Zhunami

    Zhunami

    10. August 2010 um 20:32

    Dieser relativ späte Nietzsche fällt in die Zeit, in der die Syphilis-Erkrankung des Philosophen in einer kritischen Phase war und sich auf seine Psyche ausgewirkt hat. Man kann es zwar bestreiten, ich bin aber der Meinung, dass man stellenweise merkt, dass er beim Schreiben dieses Werkes regelrecht abgedreht sein muss. Nichtsdestotrotz ist seine Abhandlung über das Christentum äußerst schlüssig und verständlich geschrieben, auch wenn seine Äußerungen zeitweise durchaus radikal wirken. Das tut der Qualität der Schrift aber keinen Abbruch. Seine sehr lyrische und poetische Schreibweise liest sich großartig, und da das Buch auch nicht sonderlich umfassend ist, kann man es gut zwischendurch auch mal als leichte Kost lesen. Es lohnt sich allerdings durchaus, es auch mehrmals zu lesen.

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