Friedrich Rückert Friedrich Rückerts Werke. Historisch-kritische Ausgabe. Schweinfurter Edition / Liedertagebuch I/II

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Inhaltsangabe zu „Friedrich Rückerts Werke. Historisch-kritische Ausgabe. Schweinfurter Edition / Liedertagebuch I/II“ von Friedrich Rückert

Von Enttäuschungen und Mißerfolgen entkräftet, erbat Friedrich Rückert im Jahr 1846 vom König Friedrich Wilhelm IV. die Entpflichtung von seiner orientalistischen Professur in Berlin. In ländlicher Isolation stellte er schrittweise seinen Weltverkehr ein - und seine Publikationen, dies jedoch bei fortdauernder Produktion. Erstmals bekamen seine Tagespoesien programmatisch die Aufschrift "Altersverse". Heute bilden Rückerts "kleine Gedichte" aus dem Nachlaß - es wurden fast 10 000 in 20 Jahren - das größte Poesie-Werk des 19. Jahrhunderts: ein Protokoll zuletzt einer ganzen Epoche und ihres Vergehens. "Liedertagebuch" war sein Ausdruck dafür; es wurde ein unvergleichliches Abbild einer menschlichen Tragödie. "Ging' es nach mir", schrieb Felix Dahn, der nach Rückerts Tod die Manuskripte durchsah, "so wird der ganze Nachlaß gedruckt. nichts ist geringfügig." Fast alle Texte erscheinen nun - nach 135 Jahren - erstmals im Druck. Der editorische Bericht enthält die Entstehungsgeschichte und die Darstellung sämtlicher Quellen. Der Autor: Der Name Friedrich Rückert (1788-1866) ist heute oft nur durch die Vertonung seiner "Kindertodtenlieder" durch Gustav Mahler ein Begriff. Dabei galt er seinerzeit als der bedeutendste Lyriker deutscher Sprache. Bekannt war er auch als Gelehrter und Übersetzer nah- und fernöstlicher Lyrik. bereits erschienen: "Die Weisheit des Brahmanen. Ein Lehrgedicht in Bruchstücken" ISBN 3-89244-091-3; "Gedichte von Rom" ISBN 3-89244-365-3 Leseprobe: Als ich von der Sommerhitz' erkrankte,Hofft' ich Beßrung von des Herbstes Kühle; Und nun setzt mir zu die Winterkälte, Daß ich nach des Frühlings Wärmen seufze. Wie genesen soll ein armer Kranker, Fieberkranker zwischen Frost und Hitze, Kühlung hier und Wärme dort vermissend! Sollen wir, von innen und von außen, Zwischen einem Äußersten und anderm Immer schwankend, nie zur rechten Mitte, Ich und du, geliebte Welt, uns finden? Ist der Winter winterlicher worden, Nordischer der Norden, Daß an dieser Bäche Borden Sonst die Welt so öd' und so beklommen Mir nicht vorgekommen? Oder ist die Glut verglommen, Die sonst auf der Welt aus dem Gemüte Ihre Funken sprühte, Daß mir auch der Winter blühte! (aus dem "Liedertagebuch")

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