Friedrich Schiller Der Geisterseher

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Inhaltsangabe zu „Der Geisterseher“ von Friedrich Schiller

Zum Kanon bedeutender Klassiker und großer Weltliteratur gehört unbestritten Friedrich von Schillers berühmtes Romanfragment in Prosa, in dem der Graf von O als Ich-Erzähler Themen wie Geisterbeschwörung, Spiritismus und Verschwörungen sowie die Intrige einer jesuitischen Geheimgesellschaft eindrucksvoll beschreibt, die einen protestantischen Prinzen zum Katholizismus bekehren und beabsichtigt ihm die Krone in seinem Land zu sichern. Vielschichtig skizziert Schiller den Konflikt zwischen Sittlichkeit und Leidenschaft, Pflicht und Neigung und läßt immer wieder seine Ideale der Aufklärung als Religions- und Gesellschaftskritik durchblicken. Der Originalausgabe folgend dürfte dieses Meisterwerk dank seiner Authentizität einen ganz besonderen Reiz ausüben. In den Bann geschlagen kann nicht zuletzt werden, wer Handlung und Sujets auf sein Leben und die heutige Gesellschaft projiziert. Diese vollständige und ungekürzte Ausgabe ist vorgesehen für alle, die Literatur lieben, für Theater-Schauspiel, als Filmvorlage und für die Schule mit Zeilennummerierung. Lassen Sie sich faszinieren von einem Werk, das auch heute noch aktueller denn je ist.§Ebenfalls beim AtheneMedia Verlag vom selben Autoren sind u. a. erschienen: Die Räuber, Die Verschwörung des Fiesco zu Genua, Kabale und Liebe, Don Carlos, Infant von Spanien, Wallenstein, Maria StuartTrauerspiel in fünf Aufzügen, Die Jungfrau von Orleans, Die Braut von Messina oder die feindlichen Brüder, Wilhelm Tell, Der Geisterseher, Aus den Memoires des Grafen von O , Spiel des Schicksals, Eine großmütige Handlung und Der Verbrecher aus verlorener Ehre, Geschichten aus dem alten Pitaval, Merkwürdiges Beispiel einer weiblichen Rache, Briefwechsel, Demetrius ...§Lesen Sie auch Werke von Johann Wolfgang von Goethe, Gotthold Ephraim Lessing, William Shakespeare, Johann Gottfried Herder, Hugo von Hofmannsthal, Frank Wedekind, Aristophanes, Georg Büchner, Molière, E.T.A. Hoffmann, Joseph von Eichendorff, Franz Kafka, Heinrich von Kleist, Theodor Fontane, Platon, Henrik Ibsen u. v. a.:§Nähere Informationen zu diesen und weiteren Werken der Reihe Klassiker der Weltliteratur berühmter Schriftsteller-Größen finden Sie unter www.athene-media.de oder www.athenemedia-verlag.de.

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    Der Geisterseher
    ioreth

    ioreth

    07. July 2015 um 22:31

    Das Buch spielt in Venedig wo der Erzähler zunächst zufällig auf die Hauptfigur, den Prinzen trifft. Aus Gründen der Diskretion werden keine Namen genannt anstelle dieser stehen Sternchen im Text. Der Erzähler und der Prinz erleben gemeinsam ein paar Abenteuer mit scheinbar unerklärlichen Phänomenen, Personen die hellsehen und Gegenständen die verschwinden und an ziemlich überraschenden Stellen auftauchen. Dabei spielen ein geheimnisvoller Armenier und ein Geisterbeschwörer die wichtigsten Rollen. Als der Armenier in einem ersten Höhepunkt des Buches den Geisterbeschwörer als Schwindler entlarvt verliert der Prinz den Glauben an Übernatürliches komplett und wird im weiteren Verlauf eher zu einem Vertreter der Aufklärung, was von Erzähler und Zeitgenossen als moralischer Verfall wahrgenommen wird. Im Folgenden wird die Geschichte nur noch in Briefen von einem Gefolgsmann des Prinzen an den ursprünglichen Erzähler. Dabei wird es schwieriger der Geschichte zu folgen da sie stark mit philosophischen Betrachtungen durchsetzt wird. Es flechten sich weitere Erzählstränge mit einem möglicherweise korrupten Diener, Glücksspiel, Geldproblemen und einer Liebesgeschichte sowie diversen Intrigen ein. Als diese auf einen Höhepunkt zusteuern bricht das Buch ab. Leider krankt der Geisterseher ein wenig am Stil, die Sternchen anstelle von Namen stören den Lesefluss sehr und der Wechsel zu Briefen eines Mannes der scheinbar nicht recht das Vertrauen des Prinzen genießt lässt die Geschichte sehr stocken. Trotzdem nimmt sie einen zum Ende hin wieder mehr mit und es ist schon schade, dass da Schluss ist.

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  • Rezension zu "Der Geisterseher." von Friedrich Schiller

    Der Geisterseher
    Pongokater

    Pongokater

    09. February 2013 um 11:05

    Abbruch der Lektüre auf halber Strecke. Wer E.T.A. Hoffmann kennt, braucht Schillers Werk nicht. In der glänzenden Edition der Epub-Ausgabe von Fischer Klassik (sehr empfehlenswerte Reihe) kann man nachlesen, dass der Meister selbst auch nicht begeistert war von seinem erfolgreichstgen Buch.

  • Rezension zu "Der Geisterseher" von Friedrich Schiller

    Der Geisterseher
    SoSo

    SoSo

    06. August 2012 um 11:39

    Schillers einziger Roman, angesiedelt im barocken Venedig, handelt von unerfüllten Liebschaften, merkwürdigen Zufällen und tragischen Verwechslungen - ein fantastischer Roman voller Mystik, krimineller Energie und Spannung. Der Ich-Erzähler, ein Graf von O*, beschreibt die Geschichte eines Prinzen, den er in Venedig besucht. Er betont, dass er, obwohl viele unglaubwürdige Dinge passieren, selbst Augenzeuge der Ereignisse war und sie wahrheitsgetreu wiedergeben wird. Eines Abends werden der Graf und er bei einem Spaziergang über den Markusplatz von einem maskierten Mann verfolgt, dem Armenier. Dieser erreicht sie schließlich durch das Gedränge und raunt einige seltsame Worte: „Wünschen Sie sich Glück, Prinz...um neun Uhr ist er gestorben.“ Danach verschwindet er. Im Lauf der Geschichte kommt es zu vielen mysteriösen Zwischenfällen und das Geheimnis um den Armenier wird nach und nach gelüftet. Die Intrigen einer jesuitischen Geheimgesellschaft werden beschrieben, die den protestantischen Prinzen zum Katholizismus bekehren und ihm die Krone in seinem Stammland sichern will. Man merkt, dass der Text unvollendet ist und Teile der Geschichte wohl eher Fragmente als eine fertige Endfassung sind. Trotzdem hat Schiller, in seinem einzigen Roman Elemente wie Geisterbeschwörung und Geheimbünde aufgegriffen, die eigentlich erst Jahre später in der Romantik populär wurden. Schiller selbst mochte seinen Text nicht besonders. Er war kein großer Anhänger der neumodischen, romantischen Entwicklung in Literatur und Kunst, was mit ein Grund ist, warum er den Text, den er Kapitelweise für eine Zeitschrift schrieb, nicht vollendet hat. Aber gerade dieses abrupte Ende trägt zu der mysteriösen Stimmung bei. Kurz bevor alle Geheimnisse gelüftet werden bricht der Text ab und der Leser bleibt mit vielen Fragen zurück. Ich bin kein großer Schiller Fan. Ich habe den Text gelesen, da ich die literarische Romantik als Prüfungsthema gewählt habe und erfahren wollte, wie Schiller, Jahre vor der Epoche der Romantik, mit mysteriösen Themen wie Geisterbeschwörung und Spiritualität umging. Im Gegensatz zu Schillers Dramen finde ich den Geisterseher sehr gelungen.

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  • Rezension zu "Der Geisterseher" von Friedrich Schiller

    Der Geisterseher
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    13. August 2010 um 20:26

    Seitdem ich "Maria Stuart" und "die Räuber" von Schiller gelesen habe, bin ich schon ein kleiner Fan von ihm. Als ich dann auch noch den Titel dieses Buches sah, war ich restlos begeistert und wollte es sofort haben. Als ich es dann hatte, stand es erstmal einige Wochen im Bücherregal, ich war einfach nicht in "Schiller-Laune". Doch irgendwann habe ich mich dann überwunden und fing an zu lesen. Wie immer löste Schillers Schreibstil Bewunderung in mir aus. Ich liebe seinen Schreibstil, auch wenn ich nicht immer jede Redewendung verstehe. Etwas enttäuscht war ich allerdings von der Story: Ich hatte mich auf eine gruselige Geistergeschichte gefreut, doch der Geist spielte keine große Rolle in der "Geisterseher". Aber noch mehr enttäuscht war ich vom Ende. Das Ganze ging mir einfach viel zu schnell, sodass ich letztendlich einfach nur da saß und dachte: "Häh? Was ist denn jetzt passiert?" Im Großen und Ganzen bin ich etwas enttäuscht von der "Geisterseher". Zwar war dieses Buch besser als "Wilhelm Tell", aber auch nicht so gut wie "Maria Stuart" und "die Räuber". Von mir gibt es drei Sterne!

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