Friedrich Schiller Der Verbrecher aus verlorener Ehre

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Inhaltsangabe zu „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“ von Friedrich Schiller

Oft wird behauptet, Schiller habe mit seiner Erzählung der »wahren Geschichte« des berüchtigten Verbrechers Johann Friedrich Schwan, genannt der Sonnenwirt, das Genre der Kriminalgeschichte erfunden. Das hat er zwar nicht, dennoch ist das Werk, ein frühes und besonders erfolgreiches Beispiel für die überaus beliebte literarische Gattung, die Unterhaltung mit frühen Formen von Sozialpsychologie verband und dabei gleichzeitig juristisches Wissen, z.B. über Tatmotive und Zurechnungsfähigkeit, verbreiten wollte. Die neue Studienausgabe erschließt mit einem umfangreichen Materialienteil dieses zeitgenössische kriminologische Umfeld des Textes.

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    Der Verbrecher aus verlorener Ehre

    Clara-Skye

    26. March 2014 um 20:51

    >>In der ganzen Geschichte des Menschen ist kein Kapitel unterrichtender für Herz und Geist als die Annalen seiner Verirrung.<< - mit diesen Worten beginnt Friedrich Schiller seine „wahre Geschichte“ des Wilddiebes, Bandenführers und Mörders Christian Wolf. Schillers Lektüre handelt von dem Verbrecher Christian Wolf, welcher aus einer kleinen Landstadt kommt. Er begeht mehrere Schandtaten und verzweifelt zwischen Rache und Zorn und seinem Gewissen, denn er sucht bei seinen Mitmenschen nach Menschlichkeit, doch seine Suche endet erfolglos. Schiller spricht sich dagegen aus, dass das Gesetz die Täter nur nach ihren Vergehen beurteilt und nicht auf ihre sozialen Verhältnisse achtet, oder versucht den Grund nachzuvollziehen. Für einen Text von Schiller wirkt diese Erzählung sogar etwas modern, dennoch langweilt sie etwas, da keine Spannung entsteht und kein Aufbau herrscht, sondern nur Sätze aneinander gereiht werden, welche dann zu einer dramatischen Geschichte herhalten sollen. Ich finde, dass diese Geschichte doch etwas ungelungen ist, wenn ich mir denn erlauben kann das so zu sagen.

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