Die Jungfrau von Orleans

von Friedrich Schiller 
3,9 Sterne bei161 Bewertungen
Die Jungfrau von Orleans
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Eine interessante Geschichte mit einem sehr faszinierenden Hauptcharackter

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Eine stärkes Mädchen

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Inhaltsangabe zu "Die Jungfrau von Orleans"

Immer wieder hat die Gestalt der Jean d'Arc Dichter veranlasst, sich mit ihr zu befassen. Die 17-jährige Johanna, um die sich die Kräfte einer nationalen Bewegung konzentrieren, rettet Frankreich nach langem Krieg mit England. Um die entscheidenden Ereignisse dieser Erhebung, die Entsetzung der Stadt Orleans (1429) und die Krönung des Dauphin in Reims (16. Juli 1430), baut Schiller sein Drama. Ihm geht es dabei um den Konflikt, in den die Jungfrau, die für die grosse Aufgabe frei sein muss von menschlichen Gefühlen, gerät. In dem Augenblick, wo sie Lionel, ihren Feind, liebt, erlischt ihre Kraft: Sie wird durch die Engländer gefangen genommen und als Ketzerin verbrannt. Jahrzehnte später erfährt der Prozess eine Revision, und aus der Ketzerin wird eine Heilige. Auf die spöttelnde Behandlung, die der geschichtlich überlieferte Stoff durch Voltaire erfuhr, entgegnete Schiller zunächst mit seinem Gedicht: "Das Mädchen von Orleans". Es ist im Anhang abgedruckt. Weiter sind enthalten ein Nachwort und Ausführungen zur Textgeschichte und -gestaltung sowie ausführliche Anmerkungen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9785518967335
Sprache:
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:174 Seiten
Verlag:Book On Demand Ltd.
Erscheinungsdatum:01.01.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Blintschiks avatar
    Blintschikvor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Eine interessante Geschichte mit einem sehr faszinierenden Hauptcharackter
    Das Mädchen, das in die Schlacht zog

    Das Buch erzählt die Geschichte der berühmten Jean d'arc, welche ein einfaches Bauernmädchen ist und doch durch die Kraft Gottes ein ganzes Heer anführt und damit Frankreich zum Sieg gegen die Engländer führt. Goethe hat dabei noch eine dramatische Liebesgeschichte einfebaut, indem sich Johanna in den Feind verliebt.

    Anders als bei anderen Autoren dieser Zeit ist Goethes Schreibstil sehr leicht und angenehm zu lesen, was unter anderen auch an den Reimschemata liegt. So kommt man gut in die Geschichte rein und versteht auch immer worum es gerade geht und kann auch die Emotionen nachempfinden.

    Was die Personen angeht, so gab es so viele mit verschiedenen, manchmal sogar etwas komplizierten Namen, dass ich durcheinander gekommen bin. Die Hauptpersonen konnte ich jedoch auseinanderhalten.
    Johanna an sich ist eine faszinierende Persönlichkeit. Sie stellt ein sehr starkes und gläubiges Frauenbild dar, wodurch sie alles schafft. Was Gefühle angeht so hat sie aber Schwierigkeiten, was aber auch an dem Weltbild der damaligen Zeit liegen kann wie sich eine Frau zu verhalten hat.

    Durch die Liebe in der Geschichte, wird alles sehr dramatisch, was ich etwas zu übertrieben finde. Zumal die eigentliche Liebe garnicht so sehr im Mittelpunkt steht, wie ich es erwartet hatte. Hauptsächlich geht es darum, dass Johanna dich nach Gottes Fügung richtet um ihrem Land zu helfen, was durchaus sehr interessant war. Ich konnte sogar richtig mitfiebern.

    Zusammengefasst ist dieses Buch etwas zu dramatisch für meinen Geschmack, trotzdem hatte ich Spaß mitzuerleben wie die Geschichte weitergeht und was für ein Ende Johannas Liebe haben wird. Es ist wohl eher etwas für Literaturliebhaber, da ich mir vorstellen kann, dass andere Leser nicht ganz so viel Spaß damit hätten.

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    Engi-Elis avatar
    Engi-Elivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine stärkes Mädchen
    Jean d'Arc

    Dieses Stück basiert auf den Myth Jeanne d’Arc. Sie ist ein Bauernmädchen. Die Zeitspanne Hundertjährigenriegn krieg (1339–1453) Sie ist ein kleines Mädchen doch kein gewöhnliches Sie hat eine Begabung ..,.. Diese wird mit Symbolen angezeigt also eine Sicht des Leasers . Kurz gesehen Sie soll Frankreich verhelfen zum Sieg.

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    S
    seoirse_siuineirvor einem Jahr
    Schiller, Friedrich: Die Jungfrau von Orléans

    Schiller weicht von der historischen Wirklichkeit an einigen Stellen ab, so läßt er Johanna z.B. auf dem Schlachtfeld sterben, während sie in Wirklichkeit als Ketzerin verbrannt wurde. Doch Schiller geht es eben nicht um eine historisch korrekte Darstellung, sondern um den Konflikt Johannas, die ihren göttlichen Auftrag nur dann erfüllen kann, wenn sie der Liebe abschwört (also quasi das Zölibat wählt). Johannas Situation wird unhaltbar, als sie sich ausgerechnet in einen feundlichen Engländer verliebt.
    Es ist natürlich schwierig, ein Stück, das über 200 Jahre alt ist, unmittelbar in die heutige Zeit zu übertragen. Trotzdem hat mich "Der Jungfrau von Orléans" durchaus angesprochen.

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    Amarylies avatar
    Amarylievor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Jungfrau von Orleans" von Friedrich von Schiller

    Eine junge Frau, die um ihr Glaube kämpft

    Inhalt:

    Zu Zeiten des Hundertjährigen Krieges vernimmt das Bauernmädchen Johanna den Ruf Gottes: Dazu ausersehen, der irdischen Liebe abzuschwören und das kurz vor der Niederlage stehende Frankreich zum Sieg gegen die Engländer zu führen, macht sie sich aus der idyllischen Provinz auf den Weg an den Hof des Königs. Mit dem Segen der Kirche zieht sie fortan an der Spitze des Heers Karls VII. gegen den verhassten Feind und eilt von Sieg zu Sieg bis sie auf dem Schlachtfeld dem englischen Feldherrn Lionel begegnet … Für seine romantische Tragödie in fünf Akten »Die Jungfrau von Orleans« orientierte Friedrich Schiller sich lose an der Geschichte der historischen Jeanne d Arc und feierte mit der Uraufführung des Stücks 1801 einen seiner größten Theatererfolge.

    Meine Meinung:

    Man kennt die Jungfrau von Orleans auch unter dem Namen Jeanne d’Arc, die in die Geschichte einging. So ziemlich jeder Franzose kennt das berüchtigte Mädchen, das die Welt veränderte im Glauben in der schweren Zeit und Not von Gott auserwählt worden zu sein, um Frankreich vom Elend zu retten. Sie war und ist DIE Nationalheldin aus ihrer Zeit.

    Ich war schon immer ein Fan von Jeanne d’Arc, soweit ich denken kann war ich damals 9 Jahre alt, als ich das erste mal von ihr erfuhr. Bis jetzt ist sie immer noch eine bewundernswerte und inspirierende Persönlichkeit, wobei sie trotz ihrer Berühmtheit in Frankreich in anderen Staaten sehr unbekannt ist. Sie ist und bleibt ein Nationalmythos bestehend aus der historischen Wahrheit und Schillers Romanfigur.

    Das Bauernmädchen wurde durch ihren Glaube zu Gott und dem, was sie als richtig empfand, wirklich authentisch. Auf jeder Zeile und Seite konnte man ihren Mut, ihre Tapferkeit und die Hingabe zum Gottesglaube herauslesen. Sie war und ist immer noch bewundernswert. Sie kämpfte mit Herz, Leib und Seele für – in ihren Augen – das Richtige. Das sie am Ende durch einen Verrat an die Feinde – den Engländern – verkauft wurde und als Hexe beschuldigt wurde, war grausam. Sie glaubte fest daran im Recht zu sein, ohne es abzustreiten und akzeptierte ihren Urteil. Sie starb somit als eine junge Frau. Dabei verbrannte man sie lebendig auf dem Scheiterhaufen. Erst ein paar Jahre später wurde sie als Märtyrerin anerkannt.

    Wie jedes Werk von Friedrich von Schiller ist sein Schreibstil gleich – elegant, altmodisch, anspruchsvoll und außergewöhnlich anders. Die Jungfrau von Orleans besteht dabei aus einem Gedicht in Form eines Buches, welches sich auf ca. 160 Seiten erstreckt. Die Dramatik kann man dabei sehr gut herauslesen, sowie die Gefühle und der Wille der Protagonistin.

    Fazit:

    Ein Muss für jeden Friedrich von Schiller-Fan, sowie jeden, der historische Romane mit einer mutigen und tapferen jungen Frau mag, die für ihr aufrichtiges Glaube bis zum Ende kämpft! Das Buch ist dementsprechend für jede Altersklasse empfehlenswert.

    Autor:

    Friedrich von Schiller
    wurde 1759 in Marbach geboren. Auf Befehl des Herzogs Karl Eugen musste der junge Schiller 1773 in die ‘Militär-Pflanzschule’ eintreten, wo er ab 1775 Medizin studierte; später wurde er Regimentsmedicus in Stuttgart, das er 1782 nach Arrest und Schreibverbot wegen seines Stückes ‘Die Räuber’ jedoch fluchtartig verließ. 1789 wurde er zum Professor der Geschichte und Philosophie in Jena ernannt, 1799 ließ er sich endgültig in Weimar nieder. Schiller starb am 9.5.1805 in Weimar.

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    Ines_Muellers avatar
    Ines_Muellervor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Jungfrau von Orleans" von Friedrich von Schiller

    Seitdem wir in der Schule "Maria Stuart" gelesen haben, bin ich ein riesiger Fan von Friedrich von Schiller. Für mich zählt er zu den besten deutschen Schriftstellern, die es je gegeben hat und in meinen Augen ist er um Längen besser als Goethe. Schon lange wollte ich "Die Jungfrau von Orleans" lesen und habe dementsprechend sofort zugeschlagen, als ich dieses in der Bücherrei sah. Die Story ist schnell erzählt: Ein junges Bauernmädchen, Johanna d´Arc, erlebt einen gewaltigen sozialen Aufstieg, indem sie auf der Seite des französischen Königs gegen die Engländer kämpft und diese vernichtend schlägt. Dabei handelt es sich natürlich um eine reale Person, die jeder halbwegs geschichtsbewanderte Mensch kennt: Johanna von Orleans. Schiller verarbeitet deren Leben meines Wissens nach schon fast autobiographisch, nur das Ende weicht von dem realen ab. Wegen diesem Ende bekommt "Die Jungfrau von Orleans" auch einen Stern Abzug von mir, da es in meinen Augen einfach zu religiöse war. Ansonsten war diese Lektüre wieder einmal ein kleines literarisches Feuerwerk für mich, was besonders bei Schillers einzigartigem Schreibstil zutrifft.

    Kommentare: 1
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    TiNas avatar
    TiNavor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Jungfrau von Orleans" von Friedrich von Schiller

    Eine Frau die eine Bestimmung erfüllt . Eine von Gott eingesetzte Retterin Frankreichs. Jedoch nicht ganz angenommen worden . Dsa Leben st doch unfair. Ein Drama Schillers , das einem nur gefallen kann .

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    AvesCrowns avatar
    AvesCrownvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Je mehr ich mti dem Drama arbeite, desto besser gefällt es mir! (Habe für meine Facharbeit mit dem Drama gearbeitet)
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    Anne42s avatar
    Anne42vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Es war schon lange mal überfällig das Original von Schiller zu lesen - Kann es nur empfehlen: Kurzweilig und tatsächlich nicht schwierig!
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    LisaMes avatar
    LisaMevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein echter Klassiker
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    Hamlets_Erbins avatar
    Hamlets_Erbinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Zu viel Action,zu wenig Substanz! Als hätte Schiller all die unspektakulären Kampfszenen aus Shakespeares Historien noch einmal aufbereitet!
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