Friedrich Schiller Die Räuber

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Inhaltsangabe zu „Die Räuber“ von Friedrich Schiller

Text und Kommentar in einem Band. In der Suhrkamp BasisBibliothek erscheinen literarische Hauptwerke aller Epochen und Gattungen als Arbeitstexte für Schule und Studium. Der vollständige Text wird ergänzt durch anschaulich geschriebene Kommentare.

Ein kurzes Drama, das mich sehr oft von seiner Sprache her verwirrt hat...

— Sireadh
Sireadh

Eine faszinierende Geschichte von zwei rivalisierenden Brüdern.

— Chiaramaus
Chiaramaus

Ein Klassiker der Weltliteratur, dessen Sprache ich immer noch sehr genieße. Schade, dass die Epoche vergangen ist.

— hausknechthilde
hausknechthilde

201607

— claudiaaa
claudiaaa

Tolle Geschichte über die Psychologie und Moral eines Kriminellen und wie er zu einem Räuber wurde.

— AlexandraK
AlexandraK

Gutes Drama über Recht und Moral

— noraf
noraf

Sehr rebellisch, faszinierende Geschichte, blutiges Ende...

— untillnow
untillnow

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Ich muss sagen, dass ich dieses Buch nicht wirklich mochte. Manche Stellen sind doch etwas verstörend und die Handlung wirkt übertrieben.

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  • Die Räuber

    Die Räuber
    Chiaramaus

    Chiaramaus

    20. December 2016 um 11:24

    Eine Geschichte von zwei rivalisierenden Brüdern. Viele hassen Schullektüren aus tiefster Seele, aber ich gehöre zu den wahrscheinlich wenigen Individuen, die sie einfach lieben. So hat mir auch Friedrich Schillers Schauspiel „Die Räuber“ sehr gut gefallen. Mal ehrlich – so etwas kann man doch nicht einfach nur in Auszügen lesen. Eine absolut fesselnde Geschichte und spannend von der ersten bis zur letzten Seite! Anfangs habe ich noch eher mit Franz sympathisiert, aber das hat sich dann schnell gelegt. Wie kaltherzig und egoistisch kann man eigentlich sein? Amalia tut mir total leid. Sie wartet ewig auf Karl und hält ihm Treue, und er…nein, das werde ich ganz sicher nicht verraten, lest selber!Ich kann nur sagen: Man muss lachen und weinen zugleich, wenn man dieses Schauspiel eines der besten deutschen Dichter und Denker liest. Sehr empfehlenswert!

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  • Ein Klassiker der Weltliteratur, dessen Sprache ich immer noch sehr genieße. Schade, dass die Epoche

    Die Räuber
    hausknechthilde

    hausknechthilde

    23. November 2016 um 01:13

    Ein Klassiker der Weltliteratur, dessen Sprache ich immer noch sehr genieße. Schade, dass die Epoche vergangen ist.

  • Hat mich überrascht

    Die Räuber
    Peste_Noire

    Peste_Noire

    14. January 2016 um 20:22

    Musste dieses Buch in der Schule lesen. Als unsere Deutschlehrerin bekannt gegeben hatte, dass wir Die Räuber von Schiller lesen musste, war mein erster Gedanke "oh nein", da ich zu diesem Zeitpunkt nicht sehr viel mit solcher Literatur anfangen konnte. Allerdings wurde ich positiv überrascht, wie gut mir es gefallen hat.
    Man sollte halt doch mal offen für andre Dinge/ Bücher sein :)

  • Die Räuber

    Die Räuber
    Angel10

    Angel10

    12. October 2015 um 08:40

    - Drama aus der literarischen Strömung Sturm und Drang
    - zwei Brüder kämpfen mit unterschiedlichen Mitteln um die Anerkennung durch den Vater
    - sehr gut zu lesen

  • Frage zu "Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller

    Kabale und Liebe
    Christopher

    Christopher

    In der Schule lesen wir gerade "Kabale und Liebe" und ich muss sagen, es liegt mir leider gar nicht. Ich quäle mich aber natürlich trotzdem durch. Es liegt auch nicht so sehr an der Thematik an sich, sondern einfach daran, dass wir irgendwie nur Sachen von Schiller oder aber Goethe lesen. Absolut nichts anderes :( Das kann auf Dauer schon mal langweilig werden und ich frage mich, ob nicht auch aktuellere Literatur die Berechtigung hat, mal in der Schule durchgenommen zu werden. Mit welchen Büchern haben euch eure Lehrer "gequält" und was waren die Lichtblicke? Welche Bücher hättet ihr gern in der Schule gelesen, die auch geeignet sind bzw. welche würdet ihr empfehlen? Vielleicht kann ich meiner Deutschlehrerin mal ein paar kreative Vorschläge machen.

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  • Leserunde zu "Der grüne Blitz" von Jules Verne

    Der grüne Blitz
    Mare_Verlag

    Mare_Verlag

    Wir möchten wieder eine mare-Leserunde mit Euch starten, und zwar diesmal mit einem echten Klassiker. Denn am 24. September erscheint in unserem Verlag die Neuübersetzung von Der grüne Blitz, dem einzigen Liebesroman von Jules Verne! Zum Buch: Die hübsche Helena wächst auf dem schottischen Landsitz ihrer »Zieheltern« Onkel Sam und Onkel Sib auf, die sich nicht nur eine Schnupftabakdose teilen, sondern auch stets die Sätze des jeweils anderen vollenden. Als Helena achtzehn wird, beschließen die beiden, sie mit dem hochseriösen Gelehrten Aristobulus Ursiclos zu verheiraten, der ihnen als Garant für das Glück ihrer Nichte erscheint. Doch diese fordert Bedenkzeit: Aus der Zeitung hat sie vom »grünen Blitz« erfahren, einem seltenen Naturphänomen, das nur an besonders klaren Tagen bei Sonnenuntergang am Meer beobachtet werden kann. Wer den grünen Blitz gesehen hat, wird sich, so besagt die Legende, in Gefühlsdingen nicht täuschen. Mit ihren Onkeln und deren Wunschkandidat im Schlepptau begibt sich Helena auf eine Reise entlang von Schottlands Westküste, auf der Suche nach dem grünen Blitz – und der großen Liebe. Dank dieser Schmuckausgabe liegt Jules Vernes einziger Liebesroman, 1882 im Original erschienen und gut hundert Jahre später von Eric Rohmer als »Das grüne Leuchten« fürs Kino adaptiert, endlich in einer modernen deutschen Übersetzung vor. Mit humorvollem Understatement und hinreißender Leichtigkeit entführt uns der Autor auf diese abenteuerliche Entdeckungsreise, die schließlich eine Entdeckungsreise des Herzens ist. Hier geht's zur Leseprobe Möchtet Ihr zu den 15 Gewinnern gehören*? Dann bewerbt Euch gleich und beantwortet dazu bis zum 22. September 2013 diese Frage: Welche Klassiker habt Ihr zuletzt gelesen? Welcher steht noch auf Eurer „Leseliste“? Wir freuen uns wie immer auf viele Bewerbungen! Euer mareverlag * Bedingung dabei ist, dass Ihr Euch im Gewinnfall zeitnah am Austausch in allen Leseabschnitten beteiligt und abschließend eine Rezension zum Buch schreibt.

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  • Rezension zu "Die Räuber" von Friedrich Schiller

    Die Räuber
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. April 2012 um 14:11

    Zwei Brüder und ein Vater, der einen lieber hat als den andern. Das ist die Grundkonstruktion von Schillers Räuber. Der eine verzieht sich in die Wälder und rottet sich mit seinen Kumpanen zu einer Räuberbande zusammen, weil er durch den Vater enterbt wurde, weil der neidende Bruder im Hintergrund seine Fäden gezogen hat und einen Brief manipuliert hat. Am Ende kommt es zu einer heftigen Auseinandersetzung. Auch wenn der Schreibstil zu Anfang etwas gewöhnungsbedürftig scheint, so liest man sich sehr schnell rein, da er nicht allzu unverständlich ist, wie man von den meisten klassischen Werken gewohnt ist oder zumindest allgemein annimmt. Die Handlung finde ich sehr interessant und spannend. Vor allem, da die beiden Brüder nur eines wollen: Die Liebe ihres Vaters, auch wenn sie die Anerkennung mit nicht gerade tollen Mitteln erhalten möchten, da sie sich mehr vom Gefühl als vom Verstand leiten lassen. Vielleicht hätte das Buch anders ausgehen können, hätten beide, wenigstens für einen kurzen Moment ihren Kopf eingeschaltet, aber das ist nun mal die Zeit des Sturm und Drang, da geht es halt oft stürmisch und gefühlsbetont zu. Vielleicht liegt daran auch die Kritik: Bei allen Emotionen, die es zuzulassen gilt, sollte man nicht vergessen, doch ab und zu seinen Verstand zu benutzen. Und daran scheitern beide auf tragische Weise. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz, denn der eine Bruder neidet dem anderen nicht nur die Liebe des Vaters, sondern buhlt auch um die Gunst seiner Schwägerin, da sich der gehasste Bruder ja eh in den böhmischen Wäldern als Rächter der Armen herumtreibt, zumindest gibt er es vor. So spitzt sich das Buch spannend zu und man kann es nicht mehr aus der Hand legen. Trotz seiner vielen Jahre, die es bereits auf den Buckel hat, ist es aktueller denn je, denn wir alle möchten von unseren Eltern anerkannt geliebt werden und das eine oder andere mal lassen wir uns auch zu sehr von unseren Gefühlen leiten, und lassen rationale Gedanken außen vor, wo sie uns doch manchmal vor unglücklichen Situationen bewahrt hätten.

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  • Rezension zu "Die Räuber" von Friedrich Schiller

    Die Räuber
    Asaviel

    Asaviel

    22. March 2011 um 14:23

    Inhalt: Als Vater von zwei Söhnen ist Maximilian von Moor von Anfang an klar, dass nur der ältere – Karl – Anrecht auf das Erbe hat. Franz wird daher in der Kindheit vernachlässigt. Jedoch ist es Karl, der als Student eher einen lockeren und ungewünschten Lebenswandel führt. Die Handlung des Lesedramas (d.h. das Drama war ursprünglich nicht als Theaterstück gedacht) setzt ein, als Karl ein Entschuldigungsbrief an seinen Vater schreibt und sich ändern will. Hier gelingt es nun dem neidischen Franz, den Brief durch einen eignen zu ersetzen und seinen Vater davon zu überzeugen, dass der ältere Sohn ein Verbrecher sei. Karl wird nicht nur enterbt, sondern auch verbannt. Franz möchte noch einen Schritt weitergehen und sofort das Erbe an sich reißen, indem er seinen Vater umbringt. Er soll einen Herzinfarkt erleiden, wenn er erfährt, dass Karl gestorben ist. In der Zwischenzeit hat sich Karl, der auf eine Versöhnung mit seinem Vater gehofft hatte, tatsächlich in das verwandelt, was Franz ihm angedichtet hatte. Mit einer Räuberbande begeht er unter dem Deckmantel den Schwachen zu helfen, indem er es den Reichen nimmt, diverse Verbrechen. Erst als Unschuldige ums Leben kommen und er an seine Verlobte Amalia erinnert wird, kommt Karl zu Vernunft und beschließt ins Elternhaus zurückzukehren. Franz versucht derweil zwar Amalias Liebe zu gewinnen. Sie hält jedoch weiter zu Karl, dem sie auch bald begegnet. Er ist jedoch verkleidet und erkennt sie nicht. Unter anderem mit ihrer Hilfe durschaut Karl, was in seiner Abwesenheit geschehen ist. Als Franz ihn jedoch enttarnt, muss Karl fliehen und macht im Wald eine grausige Entdeckung… Meine Meinung: Oben habe ich euch eine Kurzzusammenfassung gegeben, ohne den Schluss zu verraten. Ein bisschen Spannung muss ja sein. ;-) Und spannend ist es wirklich. Wider Erwarten las sich „Die Räuber“ von Schiller schnell und fließend. Obwohl es dramatypisch in Dialogen geschrieben ist, ist die Handlung leicht zu verfolgen. Die Sprache ist keineswegs so ungewohnt, wie erwartet und so war es gut möglich das Stück innerhalb eines Tages zu lesen. Auch jedem, der eher Scheu vor den kleinen gelben Reclam-Heftchen hat, aber sich trotzdem mal überlegt hat: „Ein paar Klassiker kennen, wäre schon gut…“, sei dieses Drama ans Herz gelegt. Die Spannung steigt wirklich bis zum Ende und es gibt tatsächlich noch eine Wendung, die so nicht vorauszusehen ist. Fazit: Mit „Die Räuber“ ist es ein leichtes in die Zeit des Sturm und Drangs einzutauchen. Die zentrale Konfliktsituation zwischen Gesetz und Freiheit ist bis heute aktuell und regt zum eigenen Nachdenken an. Ich bin im Ganzen sehr positiv überrascht und vergebe 4 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Die Räuber" von Friedrich Schiller

    Die Räuber
    Woodwoman

    Woodwoman

    20. February 2011 um 15:13

    Eine der besten Schullektüren, die ich je gelesen habe =)
    Ist schon eine Weile her, dass ich es lesen musste, aber daran erinnere ich mich liebend gern zurück.

  • Rezension zu "Die Räuber" von Friedrich Schiller

    Die Räuber
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    10. June 2010 um 18:25

    Auf dieses Buch habe ich mich besonders gefreut, da mir bereits Maria Stuart von Schiller sehr gut gefallen hatte. Nun, nachdem ich die Lektüre beendet habe, muss ich sagen, dass ich die Räuber mindestens genauso gut wie Maria Stuart finde, wenn nicht sogar noch besser. Wie immer verwendet Schiller einen wunderbaren Schreibstil, der allerdings für die heutige Zeit manchmal etwas übertrieben wirkt und nicht immer durch die vielen veralteten Redewendungen verstanden werden kann. Aber trotzdem macht es Spaß Schiller zu lesen, nicht zuletzt auch wegen der Dramatik, die er in seinen Bücher einbaut. Natürlich könnten einige entgegnen, dass die Dramatik in Schillers Büchern nicht besser ist als die in vielen drittklassigen Krimis, aber man muss sich einfach mal vor Augen führen, dass Schiller sozusagen einer der Erfinder dieser Dramatik war und, dass diese Dramatik erst durch unsere Zeit abgestumpft ist. Besonders gut hat mir auch das Ende gefallen, aber mehr werde ich an dieser Stelle nicht verraten. Von mir gibt es sehr gute vier Sterne.

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  • Rezension zu "Die Räuber" von Friedrich Schiller

    Die Räuber
    Steffen

    Steffen

    25. May 2010 um 09:45

    Ein absouluter Klassiker aus der Epoche der Aufklärung. Nach aristotelischem Vorbild entwirft Schiller in diesem Schauspiel die klassische dramatische Handlungsstruktur nach griechischem Vorbild, die gefüllt ist mit Kabalen und Intrigen, Hass und Liebe, letzlich - und worauf es Schiller besonders ankam - mit moralischen Entscheidungen. Und genau diese Entscheidungen sind es, die den Habitus eines Menschen am Offensichtlichsten zum Vorschein bringen, mit dem sich der Zuschauer im Theater und der Leser bei seiner Lektüre entweder verbunden fühlt oder scheut zu identifizieren. Die Gefühlsregungen, die während des Schauspiels ausbrechen, vor allem bei finaler Konfrontation im 5. Akt, sollen den Zuschauer "läutern" und ihn moralisch formen. Genau diese Aufgabe hat dieses Schauspiel auch heute - über zweihundert Jahre später - noch: die moralische Ausbildung des Menschen.

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  • Rezension zu "Die Räuber" von Friedrich von Schiller

    Die Räuber
    FrauZamus

    FrauZamus

    06. March 2010 um 15:28

    Die Räuber war für mich in der Schule keine typische PFLICHTlektüre. Ich habe das Drama auch außerhalb der Schule mehrmals gelesen und finde es jedesmal mehr als gelungen.

  • Rezension zu "Die Räuber" von Friedrich von Schiller

    Die Räuber
    Angizia

    Angizia

    27. February 2010 um 13:02

    Die Räuber ist ein Drama welches sich um den Konflikt zweier Brüder dreht.
    Des freiheitsliebenden und intelligenten Karl, welcher zum Räuberhauptmann wird, auf der einen, sowie dem kalten und berechnenden Franz auf der anderen Seite.

    Eines der ersten Bücher, von dessen Handlung ich gefesselt war, auch wenn es damals eine Anschaffung für den Deutschunterricht war. 5 Sterne!

  • Rezension zu "Die Räuber" von Friedrich Schiller

    Die Räuber
    Heike110566

    Heike110566

    02. January 2010 um 18:04

    Dramen sind normalerweise für die Bühnenaufführung geschriebene Texte. Schiller dachte jedoch "Die Räuber" ursprünglich als reines Lesedrama. In der "Vorrede zur ersten Auflage", die 1781 anonym erfolgte, erläuterte er: "Man nehme dieses Schauspiel für nichts anders als eine dramatische Geschichte, die die Vorteile der dramatischen Methode, die Seele gleichsam bei ihren geheimsten Operationen zu ertappen, benutzt, ohne sich übrigens in die Schranken eines Theaterstücks einzuzäunen oder nach dem so zweifelhaften Gewinn bei theatralischer Verkörperung zu geizen." 1782 erarbeitete er dann eine Theaterversion, für die Uraufführung im Nationaltheater Mannheim, die er im gleichen Jahr noch einmal umarbeitete. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Karl Moor, der von seinem Vater sehr geliebt und hofiert wird, und sein jüngerer Bruder Franz, der unter Liebesentzug des Vaters und daraus resultierender Selbstwertstörung leidet. - Um die Gunst auf sich zu lenken, erfindet Franz Briefe, die dem Vater Unwahrheiten über Karls Lebenswandel berichten. Karl, der ehrenhafte Grundsätze hat, aber in Leipzig, wo er studiert, von einigen leichtfertigen Altersgenossen umgeben ist, kommt durch diese Kumpane in Bedrängnis. Er bittet den Vater um Verzeihung. Franz nutzt die Gunst der Stunde, den Vater dazu zu bringen, Karl zu verstoßen. Dieser, entsetzt, wird zum Räuberhauptmann, wobei er eine Art RobinHood-Räuber sein will. Aber seine Gefährten haben nicht alle so hehre Motive. - Franz schafft sich seinen Vater aus dem Weg und wird Graf Moor. Dazu will er auch Amalia, die aber Karl liebt, trotz Franz sie glauben lässt, dass der Bruder tot sei. - Dann beschließt Karl aber zurückzukehren ... Eine spannende Geschichte, die die Frage, ob der Zweck die Mittel zur Durchsetzung der jeweils eigenen Ideal und Ziele heiligt, aufwirft. Und diese Frage stellt sich auch uns heutzutage ja immer wieder. Daher auch heute aktuell.

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  • Rezension zu "Die Räuber" von Friedrich Schiller

    Die Räuber
    lizzabell

    lizzabell

    20. November 2009 um 22:25

    Ich weiß nicht woran es liegt aber ich liebe dieses Drama. Es handelt vom Konflikt der beiden Brüder Karl und Franz. Karl ist vom Vater geliebt, intelligent und freiheitsliebend. Franz leidet unter dem Liebesentzug des Vaters, ist kalt, berechnend und eifersüchtig auf Karl. Franz will das Erbe des Bruders übernehmen und bringt den Vater gegen ihn auf ... - Ich freue mich jedes mal, wenn es aufgeführt wird!

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