Friedrich Schiller Maria Stuart: Ein Trauerspiel Von Friedrich Schiller

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Inhaltsangabe zu „Maria Stuart: Ein Trauerspiel Von Friedrich Schiller“ von Friedrich Schiller

This book, "Maria Stuart: Ein Trauerspiel Von Friedrich Schiller", by Friedrich Schiller, is a replication of a book originally published before 1894. It has been restored by human beings, page by page, so that you may enjoy it in a form as close to the original as possible. This book was created using print-on-demand technology. Thank you for supporting classic literature.
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  • Ein Trauerspiel von Friedrich Schiller

    Maria Stuart: Ein Trauerspiel Von Friedrich Schiller

    SophiasBookplanet

    28. January 2017 um 15:14

    Meine zweite Pflichtlektüre im Deutschleistungskurs hat mir erstaunlich gut und bedeutend besser als die erste (Landnahme von Christoph Hein) gefallen. Auch wenn die Sprache um einiges älter und daher vielleicht auch etwas schwerer zu verstehen ist, gefällt sie mir bedeutend besser. Noch dazu muss man ja wirklich mal sagen, dass Dramen alles schön knapp und knackig auf den Punkt bringen, während oben erwähnter Hein unheimlich viel rund herum schreibt, was mir sehr oft auf die Nerven ging. Maria Stuart oder Elisabeth I. Das ist hier die Frage. Während Schiller ganz klar Partei für seine Titelfigur ergreift, muss ich in diesem Fall sagen, dass ich sie auch bedeutend sympathischer finde. Sie sieht sich ab der ersten Seite dem Tod gegenüber, glaubt nur kurzweilig an eine Rettung, fürchtet sie zeitweise sogar, und bleibt doch ehrenhaft und erhobenen Hauptes angesichts ihrer Feinde stehen. Elisabeth I. wird in einem viel schlechteren Licht dargestellt, als sie hoffentlich damals war. Sie ist eine krasse Heuchlerin, jedoch ebenso eine gekonnte Schauspielerin. Sie wickelt ihre Mitstreiter um den Finger, fast genauso gut wie Maria, nur dass diese es mit ihrer natürlichen Art und nicht mit bösem Willen tut. Anhand Marias Bediensteter kann man einen sehr guten Eindruck von ihrem Charakter erhalten, immerhin bleibt bei denen kein Auge trocken angesichts der Tatsache, dass Maria bald geköpft werden soll. Ich persönlich sympathisiere sehr mit Maria, habe es auch eine Weile mit Mortimer, der sein Leben für die Schottenkönigin im Gefängnis geben würde. Doch wie es in einem Drama immer ist, dreht sich das Blatt sehr oft. Und hier hat es mich auch bedeutend mehr mitgerissen und begeistert als zum Beispiel in Shakespeares "Romeo und Julia", auch wenn mir die Sprache in dem Werk des Engländers noch einmal besser gefällt.

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